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176 Menschen starbenIran entschuldigte sich bei Ukraine für Flugzeugabschuss

Die am Mittwochfrüh abgestürzte ukrainische Maschine mit 176 Passagieren an Bord sei nahe an ein sensibles Militärgelände herangeflogen und für ein "feindliches Flugzeug" gehalten worden. Die Präsidenten beider Länder telefonierten miteinander - Rouhani verspricht, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden.

Trauer in der Ukraine nach dem Flugzeugabsturz im Iran
Trauer in der Ukraine nach dem Flugzeugabsturz im Iran © AP
 

Irans Präsident Hassan Rouhani hat sich in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj offiziell bei der Ukraine für den versehentlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs entschuldigt. "Das Zugeben der 'Raketenversion' als Ursache für die Katastrophe hat den Weg für die Fortsetzung der Ermittlungen ohne Verzögerungen und Behinderungen geöffnet", sagte Selenskyj.

Kiew werde an Teheran eine offizielle Note unter anderem mit Kompensationsforderungen senden, so Selenskyj weiter einer Mitteilung zufolge am Samstag. Rouhani versicherte, dass alle Schuldigen für den Fehler des iranischen Militärs zur Verantwortung gezogen würden und mit juristischen Konsequenzen rechnen müssten. "Wir werden in jeder Hinsicht unsere juristischen Verpflichtungen einhalten", teilte das iranische Präsidialamt mit.

Laut Selenskyj sollen die Toten bereits in der kommenden Woche in die Ukraine zurückgeführt werden. Teheran habe zugesichert, dies zu ermöglichen.

Flugaufsicht: Europäische Airlines sollen Luftraum des Iran meiden

Die Europäische Flugaufsicht (EASA) fordert die europäischen Airlines auf, den iranischen Luftraum zu meiden. Dies gelte bis auf weiteres, teilt die Aufsicht mit. Bisher hatte sie lediglich darauf hingewiesen, dass die iranischen Behörden den Airlines einen Überflug des iranischen Luftraums unterhalb von 25.000 Fuß (rund 7.600 Metern) verboten hat.

Trudeau will volle Klarheit

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat in einem Telefongespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani "vollständige Klarheit" über den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine gefordert.

Trudeau sagte nach eigenen Angaben in dem Telefonat am Samstag, das Bekenntnis des Iran zum versehentlichen Abschuss des Flugzeugs sei "ein wichtiger Schritt", dem aber noch "viele weitere Schritte" folgen müssten. Es müsse eine "umfassende und vollständige Untersuchung" vorgenommen werden, sagte Trudeau zu Rouhani. "Wir brauchen vollständige Klarheit darüber, wie so eine entsetzliche Tragödie passieren konnte." Der Iran müsse dafür "die volle Verantwortung" übernehmen.

Trudeau kündigte zudem an, dass in Kürze ein Team kanadischer Ermittler in Teheran erwartet werde. Die ersten kanadischen Experten sollten am späten Samstagabend in der iranischen Hauptstadt eintreffen und dort "eine Präsenz aufbauen, um die kanadischen Familien zu unterstützen."

Für "feindliches Flugzeug" gehalten

Der Iran hatte am Samstag nach tagelangem Leugnen den versehentlichen Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs mit 176 Menschen an Bord eingeräumt. Die am Mittwochfrüh abgestürzte Maschine mit 176 Passagieren an Bord sei nahe an ein sensibles Militärgelände herangeflogen und für ein "feindliches Flugzeug" gehalten worden. Es habe sich um "menschliches Versagen" gehandelt, hieß es in einer im Staatsfernsehen am Samstag verlesenen Mitteilung des Militärs.

In sozialen Medien reagierten iranische Bürger mit Wut und Enttäuschung. Besonders aufgebracht waren sie wegen der vielen offiziellen Dementis in den Tagen zuvor. Ein User schrieb auf Twitter: "Ich wäre lieber auch in der Maschine gestorben, dann hätte ich als Iraner diese Peinlichkeit nicht erlebt." Es kam auch zu regierungskritischen Kundgebungen im Iran. Eine Gruppe von Protestierenden forderte am Samstag sogar den Rücktritt Khameneis, der in der Islamischen Republik bisher als politisch unangreifbar galt. Dies zeigte ein auf Twitter veröffentlichtes Video.

Die Ukraine fordert vom Iran nun eine Entschädigung für den Abschuss des Passagierflugzeugs. Zudem erwarte das Land ein vollständiges Eingeständnis der Schuld, eine offizielle Entschuldigung sowie eine umfassende Untersuchung, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

"Ich wünschte, ich könnte sterben ..."

Die iranischen Revolutionsgarden übernehmen nach Angaben ihres Luftwaffenchefs Amirali Hajizadeh die volle Verantwortung für den Flugzeugabschuss. "Ich wünschte, ich könnte sterben und hätte nicht Zeuge eines solchen Unglücks sein müssen", erklärte er in einem Video, das das Staatsfernsehen am Samstag online verbreitete.

Ein Defekt im militärischen Kommunikationssystem hat nach Angaben eines Kommandanten der iranischen Revolutionsgarden zu dem fatalen Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine nahe Teheran geführt.

"Das Unglück ereignete sich nach einem Kommunikationsdefekt, was jedoch trotzdem keine Rechtfertigung und unverzeihlich ist", sagte der Kommandant der Luft- und Weltraumabteilung der Revolutionsgarden, Amir Ali Hajizadeh, am Samstag.

"Fälschlicherweise für einen Marschflugkörper gehalten"

Hajizadeh berichtete, am Tag des Unglücks seien alle Streitkräfte wegen der Drohungen der USA, 52 Ziele im Iran anzugreifen, in höchster Alarmbereitschaft gewesen, darunter die Militärbasen in Teheran.

Die ukrainische Maschine wurde nach seinen Worten als potenzielle Gefahr eingestuft, man habe sie fälschlicherweise für einen Marschflugkörper im Anflug auf eine strategisch wichtige Militärbasis in Teheran gehalten. Der zuständige Offizier wollte demnach der Zentrale die Gefahr melden, aber genau zu dem Zeitpunkt habe es einen Defekt im Kommunikationssystem gegeben.

"Nur wenige Sekunde, um zu entscheiden"

Der Offizier hatte laut Hajizadeh dann nur wenige Sekunde zu entscheiden, ob er eine Luftabwehrrakete abfeuert oder nicht. "Und leider tat er es, was dann zu dem Unglück führte", sagte der Kommandant. "Als ich davon erfahren habe, wünschte ich mir, lieber selbst tot zu sein, statt Zeuge dieses Unglücks", sagte Hajizadeh. Als Chef der Abteilung für Luft- und Weltraumabteilung trage er die volle Verantwortung und sei bereit, alle Konsequenzen zu tragen.

Hajizadeh verteidigte die zivile Luftfahrtbehörde, die tagelang den Abschuss geleugnet hatte. "Sie trifft keine Schuld, weil sie das Ganze aus technischer Sicht und gesehen haben und nichts über den Ablauf wussten", sagte der Kommandant Seiner Einschätzung nach hätte es aber an dem Tag landesweit ein Flugverbot geben sollen, weil sich das Land in einer Art Kriegssituation befunden habe.

"Nationale Tragödie"

Die deutsche Bundesregierung begrüßte das Eingeständnis des Iran, für den Absturz des Passagierflugzeugs mit 176 Todesopfern verantwortlich zu sein. Außenminister Heiko Maas sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Es war wichtig, dass der Iran diese Klarheit geschaffen hat. Nun sollte Teheran in der weiteren Aufarbeitung dieser schrecklichen Katastrophe die richtigen Konsequenzen ziehen und Vorkehrungen treffen, damit so etwas nicht wieder passieren kann."

Kanadas Premierminister Justin Trudeau, forderte eine umfassende Aufklärung des Flugzeugabschusses sowie die volle Zusammenarbeit der iranischen Behörden. "Dies ist eine nationale Tragödie und alle Kanadier trauern gemeinsam", erklärte er.

Die iranischen Streitkräfte bedauerten den Vorfall und sprachen den Familien der Opfer ihr Mitleid aus. Zuvor hatte der Iran einen Abschuss der Maschine vehement bestritten und erklärt, eine technische Ursache habe zu der Katastrophe geführt.

Ein Abschuss sei technisch und wissenschaftlich absurd, hatte der Leiter der iranischen Luftfahrtbehörde, Ali Abedsadeh, erklärt. Die Untersuchungen würden bald erweisen, dass die Amerikaner mit solchen Gerüchten nur versuchten, das international angekratzte Image von Boeing nicht noch weiter zu beschädigen. Regierungssprecher Ali Rabiei hatte gesagt, die US-Regierung solle bei der technischen Aufklärung der Absturzursache mithelfen, statt Lügen zu verbreiten und "Psychospielchen" zu betreiben.

USA "habe Teilschuld"

Der iranische Außenminister Mohammad Jawad Zarif gab am Samstag den USA eine Teilschuld an dem versehentlichen Abschuss. Sie seien für die aufgeheizte Atmosphäre verantwortlich, die zu dem menschlichen Fehler geführt habe, twitterte er. Die USA haben vergangene Woche den iranischen General Qassem Soleimani getötet.

Bei dem Crash waren alle 176 Menschen an Bord gestorben. Kurz vor dem Absturz am Mittwoch hatte der Iran zwei von US-Soldaten genutzte Stützpunkte im Irak angegriffen. Danach war die ukrainische Maschine abgestürzt. Am Freitag hatten sich bereits mehrere EU-Staaten, die USA und Kanada davon überzeugt gezeigt, dass es sich um einen wohl versehentlichen Abschuss durch den Iran handeln müsse. Unter den Absturzopfern waren 57 Kanadier.

Wehrlos gegen Raketen

In den vergangenen Jahrzehnten ist es mehrfach vorgekommen, dass Passagierflugzeuge ohne jede Vorwarnung abgeschossen wurden. Die Maschinen sind Raketenbeschuss hilflos ausgeliefert. Für die Insassen und ihre Angehörigen ist die Katastrophe unausweichlich:

Juli 2014, Osten der Ukraine, 298 Tote

Am 17. Juli 2014 stürzt im Osten der Ukraine eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines ab. Alle 298 Insassen kommen ums Leben. Wie eine internationale Untersuchung zeigt, wurde der Flug MH17 mit einer BUK-Rakete sowjetischer Bauart gezielt abgeschossen. Die Boeing 777 befand sich auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur und überflog das Konfliktgebiet im Osten der Ukraine, in dem sich prorussische Separatisten und die ukrainische Armee bekämpfen. Die Separatisten leugnen den Abschuss. Die BUK-Rakete stammte von der 53. russischen Flugabwehrbrigade in Kursk im Südwesten Russlands. Drei Russen und ein Ukrainer sollen sich ab März für den Abschuss verantworten. Der Prozess in den Niederlanden dürfte in Abwesenheit der Beschuldigten stattfinden.

Oktober 2001, Schwarzes Meer, 78 Tote

Am 4. Oktober 2001 explodiert eine Tupolew-154 der russischen Fluggesellschaft Siberia Airlines über dem Schwarzen Meer, knapp 300 Kilometer vor der ukrainischen Halbinsel Krim. Alle 78 Insassen, vor allem Israelis, kommen ums Leben. Die Maschine war von Tel Aviv nach Nowosibirsk in Sibirien unterwegs. Eine Woche nach dem Unglück gesteht die Ukraine ein, dass das Flugzeug von einer versehentlich abgeschossenen ukrainischen Rakete vom Himmel geholt wurde.

Juli 1988, Persischer Golf, 290 Tote

Am 3. Juli 1988 wird ein Airbus A-300 der Fluggesellschaft Iran Air kurz nach dem Start in Bandar-Abbas über dem Persischen Golf abgeschossen. Alle 290 Insassen kommen ums Leben. Die Maschine war vom Süden des Iran Richtung Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs. Die Besatzung der US-Fregatte "USS Vincennes" räumt ein, den Airbus bei einer Patrouillenfahrt in der Meerenge von Hormus für einen iranischen Kampfjet gehalten und mit zwei Raketen abgeschossen zu haben. Die USA zahlen an den Iran eine Entschädigung von gut 101 Millionen Dollar.

September 1983, Sowjetunion, 269 Tote

In der Nacht zum 1. September 1983 wird eine Boeing 747 der südkoreanischen Fluglinie Korean Air Lines (KAL) über der Insel Sachalin im fernen Osten der früheren Sowjetunion abgeschossen. Alle 269 Insassen kommen ums Leben. Die sowjetische Luftwaffe erklärt nach starkem internationalem Druck und einer Verurteilung durch den UN-Sicherheitsrat mit fünf Tagen Verspätung, dass die Boeing von Jagdflugzeugen abgeschossen wurde, weil sie von ihrer Flugroute abgekommen sei.

Februar 1973, Sinai-Halbinsel, 108 Tote

Am 21. Februar 1973 schießen israelische Kampfjets über der damals von Israel besetzten Sinai-Halbinsel eine libysche Boeing 727 ab, die eigentlich von Tripolis nach Kairo fliegen sollte, aber vom Kurs abgekommen war. 108 der 112 Insassen der Maschine kommen ums Leben. Die israelische Regierung erklärt, die libysche Boeing sei über israelische Militäranlagen geflogen und habe eine Aufforderung zur Landung zurückgewiesen.

Am Freitag hatten die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes begonnen. Iranische und ukrainische Experten nahmen ihre Arbeit in einem Labor am Flughafen Mehrabad in der Hauptstadt Teheran auf, wie Abedsadeh bekannt gab. Ihr Ziel sei die Auswertung der beiden schwer beschädigten Flugschreiber - des Flugdatenschreibers und des Aufzeichners der Geräusche in der Pilotenkanzel. Laut Regierungssprecher Ali Rabiei hatte der Iran auch Boeing eingeladen, an den Untersuchungen teilzunehmen.

Von Flügen abgeraten

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hatte nach dem Absturz von Flügen über den Iran abgeraten. Zuvor hatte die EASA bereits empfohlen, Flüge über den Irak zu vermeiden

Indes standen die Zeichen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran nach den gezielten Militärschlägen vorerst auf Entspannung. Die Lage am Persischen Golf war eskaliert, nachdem die USA den iranischen Top-General Qassem Soleimani Ende vergangener Woche in Bagdad gezielt getötet hatten. Nach dem Angriff des Irans auf die von den USA genutzten Militärbasen im Irak hatten US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Hassan Rouhani angekündigt, den Konflikt zunächst auf politischer Ebene führen zu wollen.

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mapem
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1… 2018 verkündete Trump ganz unerwartet

den Ausstieg aus dem Atomabkommen und erklärte den Iran wieder einmal zum „Schurkenstaat“ – und das, obwohl im Iran selbst äußerst positive gesellschaftspolitische Entwicklungen wahrnehmbar waren. Vielleicht passte aber diese Entwicklung zu mehr Liberalität und Öffnung den USA gar nicht? Die Außenpolitik der USA für den Nahen Osten braucht offenbar diesen „Feind“ – sonst würde Trump wohl die Legitimation fehlen, hier geopolitisch zu tun und lassen, was er will.

Dass Europa brav bei den Sanktionen gegen den Iran mitgemacht hatte, war ein schwerer politischer Fehler, denn damit unterstützte man einen amerikanischen Präsidenten, den es bis dato so noch nie gegeben hat. Denn Trump ist schlicht ein Irrer – ein kulturloser und asozialer Geld- und Machtdiktator, der zu allem Unglück auch noch Zugang zu dem wohl am effizientesten Militär- und Waffenapool der Welt hat. Aber anstatt Trump mit einer dringend nötigen internationalen Ächtung und Isolation zu belegen, hält man diesem Wahnsinnigen die Stange und und erklärt sich somit loyal gegenüber seiner Politik, die allerdings nur eins ist: brandgefährlich und ein Wahnsinn.

mapem
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2… Trump hat von Anbeginn

seiner Amzszeit an (nicht nur) im Nahen Osten nur Benzin ins Feuer gegossen. Den Saudis hat er ohne Ende Waffen ins Land geliefert – dem Iran Wirtschaftssanktionen auferlegt, obwohl ihm sicherlich ein jeder im Pentagon erklärt hat, dass dies wieder zu einer Stärkung fundamentaler und radikaler Kräfte in diesem Land führen wird … aber dies scheint offenbar beabsichtigt zu sein.

Während so ziemlich ein jeder seiner Amtsvorgänger sich zumindest einmal bemühte, die Israelis und die Palästinenser an den Verhandlungstisch zu bekommen – Trump macht das Gegenteil: der anerkennt aus heiterem Himmel Jerusalem als Hauptstadt Israels und stärkt dort die nationalen Hardliner, etwas was die UN ganz bewusst bis heute nicht gemacht hat, um zumindest in diesem Konflikt den Dialog aufrecht zu erhalten. Trump ist ein Konflikt- und Kriegstreiber – und es wird Zeit, das endlich einmal wahrzunehmen.

Und dass der dann, wie es ihm grad so gefällt, mit den Drohnen in der Gegend rumfliegt und mal da – mal dort – seiner Meinung nach „Böse“ wegbombt, erstaunt selbst schon so manche rep. Senatoren. Trump führt sich auf, wie ein gamesüchtiger Pubertierender, der von der Realität enthoben in seiner kleinen kranken Welt der Ballerspiel-Sucht verfallen ist – nur – die Raketen sind halt echt – und die Toten auch.

mapem
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3… Und genau so,

wie sich Trump im Weißen Haus diebisch über den Brexit gefreut hat (weil das Europa schwächt) – wird er sich jetzt dort eins grinsen, wenn die Iraner ein Flugzeug vom Himmel schießen, weil er dann sagen kann „Seht her, was das für böse Leute sind – hab ich´s ja gesagt!“ …
und das öffentliche Interesse ist ganz weit weg von all seinen Baustellen und vom Impeachment-Verfahren gegen ihn.

Natürlich sind die Iraner schuld, wenn sie dieses Flugzeug abschießen – und das haben sie ja auch eingestanden und bedauert – nur: Wer trägt denn tatsächlich die Verantwortung dafür? … Wer treibt die Eskalationsspirale nun seit 2018 ständig an? … Wer stigmatisiert den Iran seit geraumer Zeit wieder als „bösen Schurkenstaat“? … Wer bombt „böse Iraner“ mit Drohnen weil´s grad lustig ist von der Bildfläche? … Wer kündigt so flott mal geschwind ein multilaterales Atomabkommen auf? … Wer scheixxt auf ein Klimaabkommen? … Das sollten die Fragen sein.

Und da drängt sich förmlich die Antwort schon auf – oder?

Momentan beherrscht der absolute Wahnsinn die Welt – so üppig und gefährlich wie noch nie. Nur – das Zentrum dieses Wahnsinns liegt sicherlich nicht in Teheran …

Diese 176 Toten sind „Kollateralschäden“ einer wahnsinnigen Außenpolitik …

KarlZoech
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"Sich entschuldigen" ist hier falsch und ist es in den meisten Fällen,

wo diese Formulierung gebraucht wird!
Man kann sich nicht selber entschuld(ig)en, man kann aber um Entschuldigung bitten, das ist etwas anderes!
Man kann auch, das ist noch viel richtiger, um Verzeihung bitten!

Sich selber entschuld(ig)en kann man nur, indem man allenfalls einen Kredit selber zurückzahlt.
In allen anderen Fällen passt nur:
"Um Verzeihung bitten"oder "um Entschuldigung bitten"!

pleul50
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eine Entschuldigung

rechtfertigt 176 Menschenleben? Es ist fast überall das selbe, der kleine Mann ist der Sklave der Volksvertreter

Blackrock1
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"Aufgeheitzte Stimmung" ist bitte keine Ausrede dafür...

...eine Flug-Abwehr-Systhem mit "Defektem-Kommunikations systhem" überhaupt weiter zu betreiben, und das noch im Bereich eines Internationalen-Flugverkehrs, statt es sofort ausser Betrieb zu setzen !
Aber man sieht ganz deutlich - im Zweifelsfall verlässt sich der Iran
lieber auf seine eigenen Wirren-Ängste anstatt auf Vernunft.

Schäbig, den Amis eine Teilschuld zu zu schieben für die
eigene Unfähigkeit...!

LUR
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Soleimani


war als Leiter der Al-Kuds-Brigaden einer Militäreinheit des Irans im Ausland, insbesondere in der islamischen Welt ganz gewiss ein Mörder, der Tausende Menschen durch seine terorristischen Aktionen, auf dem Gewissen hatte.
Glaubt man der europäischen Presse kommt es trodzdem im Iran zu Aussagen wie der eines 26 Jährigen Studenten zu Soleimani Tötung „Das hat mit Politik nichts zu mehr zu tun ..., es war ein Schlag gegen einen von uns“ !?
Somit wird noch lange nicht besser werden.

An Ende kommt es leider wieder zu neuen Konflikten mit noch mehr unschuldigen Opfern und Toten!

hakre
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!

wird Iran Entschädigungen zahlen? mein Beileid den Hinterbliebenen.

guruguru
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Alles wird gut ...

... wenn der Iran mit diesem Nervenkostüm erst atomar aufgerüstet hat. Und wenn dann die andere personifizierte Ausgeglichenheit in den US of A auch noch ihr inneres Kind auslebt, gehen wir alle ins Nirvana oder sonstwo ein. Ommm ... 🙏

wirklichnicht
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Da ist einiges schief gelaufen

1. Der Iran greift in dieser Nacht US-Basen im Irak mit Raketen an.
2. Die Flugabwehr des Iran ist extrem nervös, da sie eine sofortige Antwort der USA erwartet. Trump hatte ja gesagt, er hätte 52 Ziele auf der Liste.
3. Angeblich war der zivile Luftraum beim Flughafen deshalb in der Zeit gesperrt. Die Maschine ist trotzdem gestartet, da gab es am Flughafen Abstimmungsprobleme.
4. Das Flugzeug wird als Cruise Missile identifiziert, da ja eigentlich keine zivilen Flugzeuge fliegen durften.
5. Vor Abschuss müsste eigentlich vom Schützen Bestätigung eingeholt werden, genau in dem Moment haben aber die Kommunikationsverbindungen versagt.
6. Der Schütze hatte dann noch 10 Sekunden um sich alleine zu entscheiden. Und geschossen.

schadstoffarm
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Revolutionsgardist

Hast an dem Tag Dienst gehabt?

wirklichnicht
3
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Man muss nur lesen können

Die Infos bekommt man über eh über alle Nachrichten, steht mittlerweile auch oben im Artikel ergänzt. Das einzige, das unklar ist, ob der Flughafen/Flugraum gesperrt war oder eine Sperre beantragt und dann nicht genehmigt wurde. Wie auch immer, es war eine Kommunikationspanne auf mehreren Ebenen mit fatalen Folgen.

vandiemen
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Indirekt...

...ist trotzdem die USA daran schuld! Deren Verhalten trägt nicht unbedingt zu Deeskalation in der Region bei! Traurig ist nur dass es Zivilisten immer als erster trifft.

checker43
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Wenn Sie

das so sehen, wäre auch der Iran indirekt schuld am Abschuss von Flug 655. Sorry, aber die Tötung von Soleimani im Irak macht die USA nicht teilschuldig am Abschuss einer Passagiermaschine im Iran.

joektn
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Stimmt

Immerhin waren es die Amis die zuerst eine Linenmaschine des Irans (Iran Air Flug 655) abgeschossen haben mit 290 Toten. Da wartet der Iran bis heute auf eine Entschuldigung und der amerikanische Befehlshaber bekam für den Abschuss sogar einen Orden.

checker43
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Nein

für den Abschuss erhielt der Kapitän keinen Orden. Die USA haben zig Millionen Entschädigung bezahlt.

Mein Graz
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@vandiemen

Gestern hieß es von dir noch: "Das Video.....beweist rein gar nix!"
Heute sind trotz des Zugeständnisses durch den Iran die USA nach wie vor schuld.

Jaja, die "pöhsen" Amis.

Mein Graz
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@vandiemen

Nein, nein. Du musst schon tiefer graben.

Schuld ist Columbus oder vielleicht sogar Eva und der Apfel?

hermannsteinacher
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Nein,

die Schlange.

jaenner61
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kommt selten vor

aber heute gebe ich mein graz voll und ganz recht! 👍😂

Blackrock1
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witzig...

...hab ich mir auch grade gedacht...

Mein Graz
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@jaenner61

Danke. Ich fühle mich geehrt. 🙇‍♂️

schadstoffarm
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Bei kapazundern wie dir

Ist eigentlich immer die USA an eh allem schuld. Ein General ist im Ausland bei truppeninspektion zu Schaden gekommen, wie viele vor ihm.

wjs13
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Wie milde wird berichtet, weil es ja der Iran und nicht Russland ist

dabei ist es schon ein Unterschied ob ein unbekanntes Flugzeug in 10.000 m Höhe abschossen wird oder eines dass ein paar Minuten zuvor im eigenen Land startete. In letzterem Fall kann man wohl kaum von Irrtum sprechen.
Der Iran gehört hermetisch abgeriegelt. Keinerlei internationale Beziehungen sollen sie in der eigenen Erdölsupppe köcheln. Ist mir bewusst, dass deren "Freunde" nicht mitmachen werden, aber die würden das Pfaffen-Regime auch nicht retten.

ordner5
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Durchgeknallt

Ein Verbrechen, das uns sprachlos macht!

schadstoffarm
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Russland hält seit

2014 durch und gibt nix zu. Die Mullahs nur ein paar Tage, so sad - total disaster.

 
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