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UN-GeneralversammlungTrump droht Iran und lockt Briten

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen gedroht. Die Briten wiederum lockt er mit dem vagen Angebot eines Abkommens.

US-Präsident Trump vor der UNO-Generalversammlung
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Solange der Iran sein bedrohliches Verhalten fortsetze, würden die Sanktionen nicht aufgehoben, sondern verschärft, sagte Trump am Dienstag in New York in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung. Trump machte auch den Iran für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte unmittelbar nach den Angriffen Mitte des Monats den Iran dafür verantwortlich gemacht - und dies bei einer Reise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate kurz danach noch einmal bekräftigt. Am Montag waren die Regierungen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien der US-Einschätzung gefolgt und hatten ebenfalls den Iran als Urheber der Angriffe benannt. Trotz Trumps Warnungen gab es jedoch Spekulationen, dass der US-Präsident am Rande der UN-Generaldebatte zu einem bilateralen Treffen mit dem iranischen Staatschef Hassan Rouhani zusammenkommen könnte.

Ein "wunderbares" Handelsabkommen

Mit Blick auf den bevorstehenden Austritt aus der EU hat US-Präsident Donald Trump Großbritannien erneut den Abschluss eines Handelsabkommens versprochen. Es werde ein "wunderbares" Handelsabkommen sein, versprach Trump weiters in seiner Rede. Die USA stünden bereit, ein solches Abkommen abzuschließen. Trump wollte sich später am Dienstag noch bilateral mit dem britischen Premierminister Boris Johnson treffen.

Experten stehen Trumps Versprechen eines rasch zu erreichenden Handelsabkommens skeptisch. Solche Abkommen werden typischerweise nur nach langen Verhandlungen abgeschlossen. Zudem hätten die USA als größte Volkswirtschaft der Welt in Verhandlungen mit Großbritannien definitiv die Oberhand. Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist Brüssel für das Aushandeln von Handelsabkommen zuständig.

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