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Rechtsruck in OstdeutschlandDas ist ein mehr als deutliches Signal an die Große Koalition in Berlin aus Sachsen und Brandenburg

Es gibt nichts zu beschönigen. Der Vertrauensverlust der Bevölkerung in die regierenden Volksparteien ist massiv. Nur die Angst vor einem demokratiegefährdenen Schwenk bei der urbanen Bevölkerung hat das Schlimmste verhindert.

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Wandgemälde in Dresden
Wandgemälde in Dresden © (c) APA/AFP/RONNY HARTMANN
 

Die Ergebnisse bei den Landtagswahlen in den beiden ostdeutschen Bundesländern Sachsen und Brandenburg haben noch einmal zu einem Aufatmen in der SPD und CDU geführt. Es dürfen sowohl in Potsdam der sozialdemokratische Ministerpräsident Dietmar Woitke als auch in Dresden der christdemokratische Ministerpräsident Michael Kretschmer weiterregieren. In beiden Ländern stellen die Parteien seit der Wiedervereinigung 1990 jeweils ununterbrochen die größte Fraktion im Landtag und damit auch den Regierungschef. Doch noch nie war das Zittern bis zur letzten Minute so stark. Und noch nie war auch die Möglichkeit so groß, dass die rechtspopulistische AfD die stärkste politische Kraft in einem Bundesland werden könnte. Dies immerhin konnte mit dem persönlichen Einsatz der beiden durchaus beliebten Landesväter im Endspurt verhindert werden.

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