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Änderung nach 15 JahrenEU kritisiert neue Pläne der USA zur Todesstrafe

Hinrichtungen sollen künftig auch auf Bundesebene vollstreckt werden. Brüssel verurteilte "grausame Bestrafung".

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Sujetbild © (c) AP (Sue Ogrocki)
 

Reaktion auf die Pläne der US-Regierung, nach mehr als 15 Jahren die Todesstrafe auch auf Bundesebene wieder zu vollstrecken, hat die EU-Sprecherin Maja Kocijancic am Freitag Kritik an der "grausamen Bestrafung" geäußert.

Die EU lehne die Todesstrafe entschieden ab und werde sich für deren weltweite Abschaffung einsetzen, sagte die Sprecherin laut einer Aussendung. Die Todesstrafe sei, so Kocijancic, "grausam, inhuman und degradierend". Außerdem verstoße diese Art der Bestrafung gegen das "unveräußerliche Recht auf Leben", wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechten verankert ist.

US-Justizminister William Barr hatte am Donnerstag eine Änderung in die Wege geleitet, welche die Vollstreckung der Todesstrafen auf Bundesebene erneut ermöglicht. Diese war zuvor in mehreren US-Bundesstaaten entweder ganz abgeschafft oder deren Vollstreckung ausgesetzt worden.

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