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Todesstrafe drohtIran will 17 US-Spione verhaftet haben, Trump dementiert

Der Iran behauptet, ein Netzwerk des US-Gehimdienstes CIA ausgehoben zu haben. Einigen der festgenommenen Iranern droht die Todesstrafe.

© AP
 

Der iranische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben inmitten des schwelenden Uran- und Tanker-Konflikts mit USA und Großbritannien ein Netzwerk des US-Geheimdienstes CIA im Iran aufgedeckt. In diesem Zusammenhang seien 17 Agenten verhaftet worden, sagte der Leiter der Spionageabwehr des iranischen Geheimdienstes am Montag in Teheran. Alle seien Iraner. Einigen von ihnen droht die Todesstrafe.

Auch einige europäische und asiatische Länder sollen bei den CIA-Einsätzen gegen den Iran mitgewirkt haben. Mehr Details zu dem Fall sollen demnächst öffentlich gemacht werden, sagte der Beamte in einem Presse-Briefing im Kultusministerium.

US-Präsident Donald Trump hat iranische Berichte über einen ausgehobenen US-Spionagering als falsch zurückgewiesen. "Null Wahrheit. Bloß mehr Lügen und Propaganda", twitterte er am Montag.

Das iranische Fernsehen und Fars veröffentlichten Aufnahmen, die CIA-Agenten zeigen sollen, die mit den mutmaßlichen Spionen in Kontakt waren. So soll ein Iraner in den Vereinigten Arabischen Emiraten von der CIA rekrutiert worden sein.

Vor einer Woche hatte das französische Außenministerium bekannt gegeben, dass Fariba Adelkhah, eine aus dem Iran stammende Forscherin der renommierten Pariser Hochschule Sciences-Po, im Iran festgenommen worden sei.

Anfang Juli hatte ein iranischer Justizsprecher im Fernsehen mitgeteilt, dass mehrere mutmaßliche US-Spione vor Militärgerichte gestellt worden seien. In den Prozessen habe die Anklagevertretung die Todesstrafe gefordert. Erst im Juni war nach iranischen Angaben ein früherer Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums hingerichtet worden, weil er nach Auffassung des Gerichts für den US-Geheimdienst CIA spionierte.

Kommentare (1)

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gonde
0
3
Lesenswert?

Wie praktisch, jetzt sind auch 17 Spione aufgetaucht! Sachen gibts.

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