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US-Behörde mahntMilitärische Aktivität: Vorsicht bei Flügen über dem Golf

Wegen erhöhter militärischer Aktivität in der Region mahnt die US-Luftfahrtbehörde FAA den zivilen Flugverkehr zur Vorsicht. Chef der Revolutionsgarden: Der Iran will keinen Krieg.

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TOPSHOT-US-MILITARY-NAVY © (c) APA/AFP/Navy Office of Information/MCSN JASON WAITE (MCSN JASON WAITE)
 

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran mahnt die US-Luftfahrtbehörde FAA den zivilen Flugverkehr über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman zur Vorsicht. Es gebe in der Region eine erhöhte militärische Aktivität und verstärkte politische Spannungen, erklärte die FAA am späten Freitagabend.

Damit steige für die zivile Luftfahrt das Risiko, dass es zu Fehleinschätzungen und Irrtümern bei der Identifizierung von Flugzeugen komme.

Chef der Revolutionsgarden: Iran will keinen Krieg

Der Iran strebt nach den Worten des Chefs der Revolutionsgarden keinen Krieg im Nahen Osten an. "Der Unterschied zwischen denen und uns ist, dass sie Angst vor einem Krieg und nicht den Willen dazu haben", sagte General Hossein Salami am Sonntag nach einer Meldung der Nachrichtenagentur FARS.

Die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatten Befürchtungen ausgelöst, es könne ein Krieg am Persischen Golf bevorstehen. Die USA waren vor einem Jahr aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und ziehen seither die Sanktionsschraube scharf an. US-Präsident Donald Trump ließ zuletzt einen Flugzeugträger, Langstreckenbomber sowie Flugabwehrraketen in die Region verlegen. Der Iran wiederum hat sich selbst teilweise aus dem Atom-Deal mit den verbliebenen Vertragspartnern Deutschland, Russland, China, Frankreich und Großbritannien zurückgezogen.

Die Revolutionsgarden sind die zweite Säule der iranischen Streitkräfte neben der regulären Armee.

Kommentare (1)

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Kristianjarnig
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Hmm. Weil die Amis wieder mal in den Krieg ziehen müssen...

...sollen jetzt alle Golf Airlines die Flotten parken?

Vielleicht sollten die UN endlich mal die USA etwas an die kurze Leine nehmen und ggf über ein Embargo nachdenken. Geht ja immer bei anderen Staaten, bei den Kriegstreibern, den selbsternannten Verteidigern der freien Welt, komischer aber nicht.

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