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Orban im Exklusiv-Interview"Budapest ist pulsierender und kreativer als Wien"

Europas umstrittenster Regierungschef, Ungarns Premier Viktor Orban, gewährt Einblick in seine Denkwelt: Warum Europas alte Eliten „dekadent“ seien, weshalb es nicht leicht sei, Österreicher zu sein, warum er sich von einem „liberalen Netzwerk“ unterjocht fühlt und warum Budapest schriller und kreativer sei als Wien.

© (c) Miniszterelnöki Sajtóiroda / S
 

Herr Ministerpräsident, Sie empfangen heute den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Was verbindet Sie mit ihm?

VIKTOR ORBÁN: Wir kennen uns lange. Seine Partei kannte ich noch früher als ihn. Ich war Ministerpräsident von Ungarn, als Wolfgang Schüssel die Entscheidung traf, mit der FPÖ eine Regierung zu bilden. Da begann eine verabscheuenswürdige internationale Kampagne gegen Österreich und ich war neben den Bayern der einzige Ministerpräsident, der damals offen zu Österreich stand. Ich empfing Bundeskanzler Schüssel in Budapest, während in Europa die Türen zugingen. Und da begann ich mich für diese Partei, die FPÖ zu interessieren. Was können die wohl wissen, wenn man so viel Angst vor Ihnen hat? Strache kam später ins Blickfeld. Er tut sich aus dem europäischen politischen Feld hervor. Die traditionelle europäische Elite ist nämlich dekadent.

Kommentare (29)
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SoundofThunder
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Das Lehrbuch hat der Mitterlehner eh geschrieben.

Haltung!

mobile49
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Verehrer kann man sich nicht aussuche,für Bewunderer ist man aber selbst verantwortlich!!

Ich möchte Orban nicht als Bewunderer haben,dann hätt ich so ziemlich alles falsch gemacht

fans61
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Orban, ein lupenreiner undemokratischer Dispot

fordert die EU heraus.
Wenn's aber ums Geld geht - da schweigt er lieber.
Solche Typen regieren derzeit in der EU - nur noch traurig, aber vor allem gefährlich.

fans61
9
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sorry DESPOT ist gemeint.

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Kommentare 26-29 von 29