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MigrationskonferenzKickl sieht Lage bei Flüchtlingen "angespannter" als vor einem Jahr

Die heutige Migrationskonferenz in Wien soll die internationale Abstimmung entlang der Flüchtlingsrouten verbessern, sagt Innenminister Kickl. Es gehe auch um ein Signal an Schlepper.

PRAeSENTATION DER KRIMINALSTATISTIK 2018: KICKL
Herbert Kickl © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) empfängt am Freitag in Wien die Innenminister und Vertreter von 13 Ländern zu Beratungen über Migrationsherausforderungen an der östlichen Mittelmeer- und westlichen Balkanroute. Die Migrationskonferenz diene dazu, "vorbereitet zu sein für den Fall der Fälle", sagte Kickl vor Beginn des Treffens. Die Situation sei nämlich "angespannter" als vor einem Jahr.

"Proaktiver Zugang"

Anders als bei der "berühmten" Innen- und Außenministerkonferenz im Februar 2016 und damit nach der Flüchtlingswelle 2015, strebt Kickl nun einen "proaktiven" Zugang an. Die Länder sollen sich koordinieren und besser aufeinander abstimmen, um vorbereitet zu sein und auch im Fall des Falles schnell reagieren zu können. Es gehe um Bereiche wie Grenzmanagement, Rückführungen sowie den Kampf gegen Organisierte Kriminalität und Terrorismus. Es gehe aber auch um ein "Signal an die Schlepper" und an jene, die bereit seien, sich auf Schlepper einzulassen, um nach Europa zu kommen, sagte Kickl.

Laut Innenministerium werden 13 Staaten bei der Konferenz vertreten sein: Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, die Schweiz und Österreich. Auch dabei sind Vertreter der EU-Kommission, der EU-Grenzschutzagentur Frontex, der EU-Polizeibehörde Europol, des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Zahl der Migranten sinkt

Die Zahl der Migranten über das Mittelmeer sinkt zwar laufend. An der östlichen Mittelmeer- und der Balkanroute gibt es allerdings einen Anstieg. Kickl sprach von einer Mehrbelastung von 68 Prozent bei den illegalen Aufgriffen in den Ländern auf dem Balkan. Besonders in Nordmazedonien gebe es große Steigerungsraten von 180 Prozent, ähnlich in Bosnien. Es gebe also "Indikatoren", sagte Kickl. Daher sei es notwendig, vorbereitet zu sein und sich nicht überraschen zu lassen. Das dürfe nicht noch einmal passieren, "schon gar nicht mit einem freiheitlichen Innenminister".

Laut Frontex ist die Zahl der Migranten über das Mittelmeer in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zurückgegangen. Über die östliche Mittelmeerroute gab es von Jänner bis März allerdings einen Anstieg um zehn Prozent auf 9.000 Migranten im Vergleich zu 2018. Auf der Balkanroute stiegen die Zahlen sogar um 81 Prozent im Quartalsvergleich auf 2.300. Im März allein wurden hier 650 Migranten aufgegriffen.

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Danke für Ihr Verständnis.

fersler
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ein

Beitrag zur Entspannung könnte vielleicht sein, an unseren Grenzen flächendeckend Plakate mit Bildern des Hrn. Kickl aufzustellen.

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Irgendeiner
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Naja, ich sagte ja schon vor geraumer Zeit,

wo weniger kommen,man hatte es ohnehin frech und grundrechnungswidrig aufgeblasen und die Zahl der Flüchtlinge wieder dorthin sinkt wo sie immer war,vor denn frech herbeigeschwätzten Tsunamis und Wellen,denn eine gewisse Menge hatten wir in der zweiten Republik i m m e r und regelmäßig,muß man die Gefährlichkeit aufblasen wenn man sonst nichts hat, Sprengi,Plumpsti und Reiti halt,das Trio infernal.Aber vielleicht sollte man die displaced persons, also Menschen die im Land wandern auch dazurechnen, damits mehr sind, Kickl, Kärntner in Wien etwa,man lacht.

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SoundofThunder
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Ist die Sicherungshaft schon vom Tisch?

BVT - Skandal auch? Werden gewisse unbequeme Medien nicht mehr ausgeschlossen? Die Pferde können schon laufen? Apropos:Wann waren Sie zuletzt bei ihrer letzten Pferdetherapie? Das Daumenlutschen beim Reiten ist Gefährlich!

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joker1234
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Ich wusste es:

Er suhlt sich einerseits in SEINER Leistung und gleichzeitig echauffiert er sich.

Schrödingers Kriminalstatistik.

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bmn_kleine
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Das war ja zu erwarten,

dass das wieder einmal kommt. Das muss ja so sein, um das einzige wirkliche Thema dieser Bundesregierung am Köcheln zu halten, Angst bei den regierungshörigen Fans zu schüren und von den diversen Einzelfällen der letzten Zeit abzulenken.

Mich wundert nur, dass das diesmal so lange gebraucht hat.

P.S.: Komischerweise sollen 68% mehr illegale Aufgriffe an der vom Messias eigenhändig geschlossenen Balkanroute gemacht worden sein. Wie geht das?

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joker1234
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Wenn man statt 19

nun 32 Personen aufgreift, dann sind das halt auch +68%....

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Civium
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Eh klar vor den

Wahlen, muss das Thema wieder befeuert werden.

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Planck
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Na selbstverständlich ist die Lage angespannt.

Wenn einem die Flüchtlinge auszugehen drohen, darf man schon nervös sein. Auf wen soll man den diesfalls hintreten?

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Lodengrün
12
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Am Köcheln

halten, Angst verbreiten, stumpfsinnige Reime Texten, kann er sonst noch etwas?

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