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Neue SeidenstraßeKurz beendete China-Reise mit Gespräch mit Präsident Xi

Kurz nannte in den Beziehungen Österreich-China zwei große Ziele: Bis 2025 soll der Tourismus verdoppelt werden, der bilaterale Handel von derzeit 13 auf 20 Mrd. Euro steigen.

© APA (BUNDESKANZLERAMT)
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Montag zum Abschluss seiner China-Reise mit Präsident Xi Jinping über das Verhältnis Chinas zur EU und den USA gesprochen. China sei sehr interessiert an guten Beziehungen mit den USA. Die Wahrscheinlichkeit einer Einigung im Handelskonflikt zwischen China und den USA habe Xi auf Nachfrage mit 50:50 beziffert, so Kurz.

"Relevanter Player in der EU"

Zu den Beziehungen mit der EU habe er sich sehr optimistisch geäußert, auch wenn er Verständnis gezeigt habe, dass es in einigen Ländern wegen der starken Entwicklung Chinas Ängste gebe. "Er sieht uns als relevanten Player in der EU", so die Einschätzung von Kurz zur Rolle Österreichs in den Augen von Xi. Positiv sei angekommen, dass Kurz innerhalb von zwölf Monaten schon drei Mal nach China gekommen sei, sagte Kurz.

Ein zentrales Anliegen von Xi - wie schon von Premier Li Keqiang - sei es, die Menschen seines Landes aus der Armut zu führen. Menschenrechte seien zwar am Sonntag im Gespräch mit Premier Li, nicht aber am Montag mit Staats- und Parteichef Xi ein Thema gewesen. Wohl aber sei noch einmal über die Neue Seidenstraße gesprochen worden.

Neue Seidenstraße

Hauptthema der Reise des Bundeskanzlers war die Teilnahme an einer Großkonferenz über das chinesische Investitionsprogramm Neue Seidenstraße. China sei auf dem Weg zur größten Volkswirtschaft der Welt und trete dementsprechend immer selbstbewusster auf, so Kurz. Österreich sei gut beraten, seine Partnerschaft mit China zu stärken. Zugleich müsse man weiter darauf drängen, dass China seinen Markt für andere Staaten öffnet und mit der Zeit in der Welthandelsorganisation WTO auf den Status eines Entwicklungslandes verzichtet. "Ganz allgemein geht es auch darum, sich an die Regeln zu halten, die wir uns nach 1945 selbst gegeben haben und diese auch als universell anzuerkennen."

"Sehr zufrieden"

Kurz zog eine positive Bilanz über seine fünf Tage in China, die ihn Anfangs nach Shanghai und Hangzhou führten, unter anderem in die Zentrale des Internetriesen Alibaba. "Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie Österreich hier in China geschätzt wird", sagte er. Kurz wurde von Premier Li mit militärischen Ehren zu einem offiziellen Besuch empfangen, obwohl er erst vor einem Jahr gemeinsam mit Bundespräsident Alexander van der Bellen in Peking empfangen worden war.

Kommentare (5)

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Hildegard11
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Kurz

Was, noch mehr Chinesen an Tourismus-Hotspots ?

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Irgendeiner
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Daß die kommen ist nicht das Problem, daß

sie fliegen ist es,aber was kümmert einen die Ökologie der den Begriff nichtmal definieren könnte.

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cockpit
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Kurz das Phänomen

im Ausland findet er die Sprache wieder

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mobile49
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Der BK

scheint auch nicht zu wissen,dass die Chinesen immer freundlich(wollen ihr Gesicht nicht verlieren-das ist in fast allen asiatischen Staaten so) zu jedem Gegenüber sind und es lobend erwähnen (wie es nach dem Abschied aussieht und was man denkt,das steht auf einem anderen Blatt)

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Irgendeiner
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Ich hoffe er wurde wenigstens in Bezug auf

Konventionen gebrieft und hat beim Essen nicht gefuchtelt wie Rumpelstilzchen.

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