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Verteidigt ParteilinieVilimsky: FPÖ war nie für EU-Austritt Österreichs

"Wir als FPÖ haben uns, obwohl wir eine Volksbefragung andachten, nie für einen Austritt Österreichs ausgesprochen", weist der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament Aussagen des SPÖ-Bundesgeschäftsführers Thomas Drozda zurück.

Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament
Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament © (c) APA/HANS PUNZ
 

Die FPÖ habe sich "nie für einen Austritt Österreichs" aus der EU ausgesprochen, erklärte der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament, Harald Vilimsky. Es sei richtig, "dass wir 2016 anlässlich des britischen Referendums hier eine Befragung der österreichischen Bevölkerung auch in den Raum gestellt haben", so Vilimsky Dienstag im EU-Parlament in Straßburg.

"Unter islamischer Flagge gesegelt"

Allerdings "war das unter zwei Bedingungen", nämlich betreffend die Entwicklung der EU einerseits und die Türkei andererseits. Angesichts der Bevölkerungsentwicklung wäre die Türkei in acht bis zehn Jahren das bevölkerungsreichste EU-Land geworden und die EU wäre "unter islamischer Flagge gesegelt", wies Vilimsky Aussagen des SPÖ-Bundesgeschäftsführers Thomas Drozda zurück. "Wir als FPÖ haben uns, obwohl wir eine Volksbefragung andachten, nie für einen Austritt (Österreichs, Anm.) ausgesprochen."

Jedenfalls solle man beim Brexit "nicht mit einem zweiten Referendum erneut tricksen". Er habe aber nichts gegen eine "Nachphase" der Verhandlungen, um einen harten Brexit zu verhindern. Jedenfalls "habe ich nicht für den Brexit geworben. Denen ist doch wurscht, was der Harald Vilimsky sagt", meinte er.

Brexit-Vertrag "sehr passend"

Der Grüne Delegationschef Michel Reimon verteidigte den mit der britischen Premierministerin Theresa May ausverhandelten Brexit-Vertrag. Er finde den "sehr passend. Niemand ist mit allem einverstanden, aber am Tisch liegt ein vernünftiger Kompromiss, den würden wir mittragen". Sollte es zu einem hard Brexit kommen, "kann keiner absehen", wie es weitergehe.

Die liberale Mandatarin Angelika Mlinar von den NEOS glaubt, dass es einen hard Brexit geben wird. Einen Aufschub des britischen Austritts hielte sie "für eine Katastrophe für die EU-Wahl". Das "ganze Chaos würde letztlich noch stärker potenziert. Wenn ein Aufschub, dann auf zwei Jahre und dann müssen auch die Briten wählen". Das Problem sei, dass die Briten selbst nicht wüssten, was sie wollten.

Kommentare (31)
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Irgendeiner
1
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AQddendum II:Und wenn sie es zu wild treiben

schickt man sie dann zum Nachdenken auf ihr Zimmer,man lacht.

leserderzeiten
7
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Und schon wieder verraten sie ihr Stimmvieh.

SPÖ, VdB und die Gutmenschen dieser Welt sind schuld, an was auch immer.
Wichtig ist, schuldig sind "Die"und nicht "Sie".
Stimmt's, braun- türkises Stimmvieh?

UHBP
5
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Vilimsky: FPÖ war nie für EU-Austritt Österreichs

Das kann er leicht sagen. Die FPÖ Stammwähler wissen wahrscheinlich nicht einmal mehr, was die FPÖ vor den Wahlen alles gesagt haben. Stichwort: 12 Stundentag, Direkte Demokratie, Ceta, usw.

Lodengrün
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Liegt nur von ihnen

der Antrag im Parlament. Das ist eine Lüge würde Herr Hofer sagen.

wintis_kleine
3
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Ich frage mch schön langsam,

in welcher Ruderdisziplin sich die FPÖ Mann/Frauschaft am liebsten sehen würde. Der Achter ist meines Wissens nach das größte Ruderboot und dort sitzt auch nur der Steuermann in Fahrtrichtung - alle anderen rudern auch zurück.
Jedenfalls schön langsam weltmeisterverdächtig , da es schon so viele gibt, die diese Technik bestens beherrschen.

create
1
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"Vilimsky: FPÖ war nie für EU-Austritt Österreichs"

Natürlich nicht! Vor allem, da sie ja mit dem Antrag auf Volksbefragung abgeblitzt sind. Gut für Sie, Hr Vilimisky. Bzgl politischer Existenzberechtigung! ;)

Kommentare 26-31 von 31