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Am Heiligen AbendTürkei lässt österreichischen Journalisten Max Zirngast frei

Der seit September inhaftierte österreichische Journalist Max Zirngast wurde am Heiligen Abend aus einem Hochsicherheitsgefängnis bei Ankara entlassen, muss aber in der Türkei bleiben.

Journalist Max Zirngast © (c) APA/AFP/IPEK YUKSEK (IPEK YUKSEK)
 

Der im September in der Türkei festgenommene österreichische Journalist Max Zirngast hat am späten Montagabend das Gefängnis verlassen. Der 29-Jährige wurde allerdings bis zur Ausstellung eines Dokuments, das ihm die Ausreise aus der Türkei verbietet, zu einer Polizeistation gebracht, teilte Außenministeriumssprecher Peter Guschelbauer der APA mit. Am Christtag soll er endgültig unter Auflagen freikommen. Die türkischen Behörden könnten das fehlende Dokument erst am Dienstag ausstellen, heißt es.

Die Entlassung Zirngasts am Heiligen Abend erfolgte unter bestimmten Auflagen. Neben dem Ausreiseverbot müsse sich der Journalist vermutlich auch regelmäßig bei der Polizei melden, erklärte Guschelbauer den jetzigen Stand der Informationen. Unklar bleibt, ob auch Hausarrest über Zirngast verhängt wird.

Zirngast war im Hochsicherheitsgefängnis Sincan 2 in der Nähe von Ankara inhaftiert gewesen. Seine Eltern waren wegen der bevorstehenden Freilassung am Heiligen Abend in die Türkei gereist.

Prozess im April

Der Prozessauftakt im Fall Zirngast ist nach Angaben seines Anwalts am 11. April 2019. Zirngast müsse sich auch nach wie vor wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor Gericht verantworten, so der Jurist weiter. Auf die APA-Anfrage, ob bereits eine Anklage gegen den Österreicher vorliege, antwortete Außenamtssprecher Guschelbauer, es sei weiter unklar, was die türkischen Behörden dem Journalisten "genau" vorwerfen.

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) bezeichnete unterdessen die  Entlassung Zirngasts als einen "ersten wichtigen Schritt". "Wir werden uns weiterhin für die möglichst rasche Abwicklung des Strafverfahrens einsetzen", teilte Kneissl am Montag der APA mit.

Zirngast war im September in der Türkei festgenommen worden. Der 1989 geborene Steirer, der in Ankara studierte, arbeitete unter anderem für die linke Zeitschrift "re:volt". Dabei setzte er sich kritisch mit dem Verhältnis der Türkei zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK auseinander. Die PKK gilt in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation.

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Nora
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Weg mit Erdogan

Solche Typen wie Erdogan und Putin gehören weg!Wie auch immer!Faule Äpfel gehören aus der Kiste entfernt!

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wjs13
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Ziemlich starkes Stück

Putin in einem Atemzug zusammen mit dem gemeingefährlichen Islamisten zu nennen, der sich für Ausbau und Erhalt der Macht, die Verfassung zurechtbog.

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Eyeofthebeholder
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@wjs13: Ja stimmt, Putin in einem Atemzug mit Erdogan zu nennen ist eine Beleidigung,

allerdings für Erdogan. Während Erdogan bestenfalls im eigenen Land Unfrieden stiften kann, ist Putin nicht nur eine Katastrophe für seine Landsleute, sondern eine Gefahr für die ganze Welt.

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Nora
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Beide sind extrem gefährlich!

Für den Frieden auf der Welt sind beide extrem gefährlich!Beide sind machtbesessen,agieren extrem diktatorisch,missachten Menschenrechte und zetteln Kriege an.Man muss daher beide in einem Atemzug nennen,denn alles andere wäre verlogen!!

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Nora
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Gauner,Verbrecher Erdogan!

Kann doch nicht so schwierig sein,von der Türkei nach Griechenland zu kommen!Kein Problem in einer Nacht und Nebelaktion!

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