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ZwischenbilanzGelbwesten: 31.000 Demonstranten, 1000 Festnahmen

Bei den Protesten der "Gelbwesten" ist es am Samstag in Paris zu neuerlichen Ausschreitungen gekommen.

FRANCE-POLITICS-DEMO-SOCIAL
Ausufernde Proteste der "Gelbwesten" in Paris © APA/AFP/THOMAS SAMSON
 

Bei Demonstrationen der "Gelbwesten" sind in ganz Frankreich am Samstag nach offiziellen Angaben Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Landesweit seien es bis zum Mittag rund 31.000 gewesen, berichtete der Sender France Info unter Berufung auf das Innenministerium. Davon seien 8000 in der Hauptstadt Paris gezählt worden. Im ganzen Land habe es rund 1000 Festnahmen gegeben.

Auch zahlreiche Autobahnen im Land wurden bei dem Protest wieder blockiert. Die Polizei kontrollierte bis zum frühen Nachmittag nach eigenen Angaben mehr als 5.000 Menschen auf den großen Verkehrsachsen und an Mautstellen.

Luxuskaufhaus als Ziel

Bei den Protesten der "Gelbwesten" ist es am Samstag in Paris zu neuerlichen Ausschreitungen gekommen. Im Zentrum der Hauptstadt versuchten am frühen Nachmittag mehrere Demonstranten, das Luxuskaufhaus "Publicis" in Brand zu stecken, wie AFP-Reporter berichteten. Die Protestteilnehmer - einige von ihnen in gelben Westen - entzündeten eine Tanne, die sie gegen die Fassade des Kaufhauses lehnten. Die Polizei drängte die Demonstranten unter Einsatz von Tränengas ab. Eine junge Frau wurde mit einer Kopfverletzung zur Behandlung fortgebracht.

Auch an anderen Orten in Paris gab es Ausschreitungen. Nahe der Metro-Station Grands Boulevards setzten die Demonstranten eine Straßenbarrikade in Flammen. In der Avenue de Friedland schlugen sie Fensterscheiben ein. Die Polizei setzte gepanzerte Fahrzeuge in der Innenstadt ein.

Die Forderungen der Demonstranten

Die Protestbewegung "Gelbe Westen" fordert unter anderem Steuersenkungen. Ihre Wut richtet sich aber auch gegen Präsident Emmanuel Macron und dessen Reformpolitik. In ganz Frankreich, aber auch in Belgien und in kleinerem Umfang in den Niederlanden gab es am Samstag Protestaktionen. Es ist das vierte Wochenende in Folge, an dem die Bewegung in Frankreich massiv auf die Straße geht.

Demos auch in Brüssel

Bei den "Gelbwesten"-Demonstrationen in Brüssel nahm die belgische Polizei etwa 100 Menschen fest. Das teilte die Polizeisprecherin Ilse Van De Keere der deutschen Presse-Agentur am Sonntag mit. Vor allem im Europaviertel kam es zu Zusammenstößen von Protestierenden mit der Polizei.

Rund 500 Demonstranten seien bis vor die EU-Gebäude in der Innenstadt gezogen, die von der Polizei abgeriegelt worden seien, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Einem kleinen Teil der Gruppe sei es gelungen, die Barrikade zu durchbrechen. Dabei seien Flaschen und ein Wegweiser auf Polizisten geworfen worden. Diese hätten mit Tränengas reagiert. Zeitgleich besetzten mehrere Hundert "Gelbwesten" einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Brüsseler Europaviertel. Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Straßenbesetzer vor.

 

Liveticker der Kleinen Zeitung zum Nachlesen

Was seit den frühen Morgenstunden geschah:

15:00 EU-Viertel in Brüssel abgeriegelt

In Belgiens Hauptstadt Brüssel sind Protestierende der "Gelbwesten" mit der Polizei zusammengestoßen. Rund 500 Demonstranten seien bis vor die EU-Gebäude der Stadt gezogen, die von der Polizei abgeriegelt worden seien, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Samstag. Einem kleinen Teil der Gruppe sei es gelungen, die Barrikade zu durchbrechen.

Dabei seien Flaschen und ein Wegweiser auf Polizisten geworfen worden. Diese hätten mit Tränengas reagiert. Nach Festnahmen habe sich die Lage aber schnell beruhigt, erklärte eine Polizeisprecherin.

Zeitgleich besetzten mehrere Hundert "Gelbwesten" einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Brüsseler EU-Viertel. Die Polizei ging laut den Angaben mit Wasserwerfern gegen die Straßenbesetzer vor.

Bei Protesten wurden am Samstag etwa hundert Menschen festgenommen. Das Europaviertel, in dem Institutionen wie die EU-Kommission, der EU-Rat und das EU-Parlament ihren Sitz haben, wurde wegen der Demonstration komplett abgeriegelt.

14.05 Uhr: 31.000 Protest-Teilnehmer 

Landesweit beteiligten sich nach Regierungsangaben bis zum Mittag 31.000 Menschen an den Kundgebungen. Nach Regierungsangaben wurden allein in Paris bis zum Mittag 548 Menschen vorläufig festgenommen, 272 Menschen kamen in Polizeigewahrsam. Unter ihnen seien Verdächtige, die Masken, Steinschleudern, Hämmer und Pflastersteine bei sich getragen hätten. Bei den Kundgebungen vor einer Woche hatte die Zahl der Festnahmen zur gleichen Zeit bei 412 gelegen.

Die Proteste führten zu massiven Verkehrsbehinderungen in Paris. Mehrere hundert Demonstranten blockierten am Samstagmorgen zeitweise die wichtige Ringautobahn Peripherique. Die Polizei löste die Blockade auf, ohne dass es zu Zusammenstößen kam.

Moderate Vertreter der "Gelbwesten" hatten ihre Anhänger zuvor aufgerufen, den Kundgebungen in Paris fernzubleiben, um in den Augen der Öffentlichkeit nicht mit den Randalierern in einen Topf geworfen zu werden. Einzelne Aktivisten riefen dagegen zur Einnahme des Elysee-Palasts in Paris auf, des Amtssitzes von Präsident Emmanuel Macron.

13.50 Uhr: Proteste weiten sich aus

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag bei "Gelbwesten"-Demonstrationen in den Niederlanden gegen die aus ihrer Sicht wachsende Kluft zwischen Arm und Reich protestiert. Neben dem Rücktritt der Regierung des rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte forderten Teilnehmer den Austritt aus der EU, ein niedrigeres Pensionsalter sowie die Aufhebung von Umweltschutzmaßnahmen, wie die Amsterdamer Zeitung "Het Parool" berichtete.

"Es muss gerechter zugehen", lautete eine Forderung von rund 200 Demonstranten in der Hafenstadt Rotterdam. Dort riefen die Organisatoren nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP die Teilnehmer auf, Ruhe zu bewahren und "einen schönen Tag" zu verbringen. In Den Haag hatten Polizisten als Vorsichtsmaßnahme den Regierungssitz abgeriegelt. Demonstrationen waren auch in Maastricht, Eindhoven und Groningen angekündigt worden. Ministerpräsident Rutte hatte am Vortag Verständnis für die Demonstranten geäußert.

13.00: Ringautobahn zeitweise blockiert

Die neuen Proteste der "Gelbwesten" haben massive Verkehrsbehinderungen in der französischen Hauptstadt Paris verursacht. Mehrere hundert Demonstranten blockierten am Samstagmorgen zeitweise die wichtige Ringautobahn Peripherique. Die Polizei löste die Blockade auf, ohne dass es zu Zusammenstößen kam.

Video-Aufnahmen eines Journalisten der Zeitung "Le Figaro" zeigen Menschen in Warnwesten, die sich vor stehenden Autos auf die Fahrbahn legten. Laut der Zeitung "Le Parisien" verließen die Demonstranten jedoch die Straße schließlich, um sich Protesten an anderen Orten der Stadt anzuschließen.

Eine örtliche "Gelbwesten"-Sprecherin betonte den friedlichen Charakter der Autobahn-Blockade. "Wir wollen uns von den Randalierern unterscheiden", sagte Laetitia Dewalle. "Wir wollen uns Gehör verschaffen, keine Randale machen."

12.50: Lage bleibt angespannt

Auch in anderen französischen Städten gingen wieder "Gelbwesten" auf die Straße. In Marseille marschierten rund tausend Kundgebungsteilnehmer vom Hafen zur Präfektur, wie ein AFP-Reporter berichtete. Auch hier betonten die Initiatoren ihren Willen zu einem friedlichen Verlauf.

Ebenso folgten in Grenoble Kundgebungsteilnehmer einem Protestaufruf der "Gelbwesten". Einer der Initiatoren wurde dort nach Angaben der Präfektur festgenommen, weil er für die Demonstration keine Genehmigung eingeholt hatte. Die Behörden in Grenoble bezeichneten die Lage als gespannt, insgesamt gab es bis zum Mittag rund 15 Festnahmen.

11.40 Uhr: Erste Zusammenstöße

Bei den Protesten der "Gelbwesten" in Paris ist es am Samstagmorgen zu ersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen Teilnehmer einer Kundgebung in einer Seitenstraße des Prachtboulevards Champs-Elysees ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Mehrere Demonstranten bewarfen die Polizei unter anderem mit Knallkörpern und anderen Gegenständen. Rund 1500 Menschen hätten sich am Vormittag auf den Champs-Elysees versammelt, erklärte die Polizeipräfektur. Nach Angaben von Frankreichs Regierungschef Edouard Philippe wurden in Paris bis zum späten Vormittag 481 Menschen vorläufig festgenommen, 211 Menschen kamen in Polizeigewahrsam. Darunter seien Verdächtige, die Masken, Steinschleudern, Hämmer und Pflastersteine bei sich getragen hätten.

Es sei ein "außergewöhnliches" Sicherheitskonzept in Kraft. Ziel sei es, friedliche Demonstranten von Randalierern zu trennen, so Philippe bei einem ersten Bericht zur Lage nach einem Treffen mit dem Innenminister Christophe Castaner und Sicherheitskräften.

11.15 Uhr: 50 Festnahmen in Brüssel

Vor Beginn von "Gelbwesten"-Demonstrationen nach französischem Vorbild hat die belgische Polizei am Samstag in Brüssel 50 Personen festgenommen. Die ersten Festnahmen seien an Bahnhöfen und im Europaviertel erfolgt, teilte die Polizei mit.

Die Einsatzkräfte erhöhten ihre Präsenz in der Europa-Metropole. Man hoffe auf einen friedlichen Verlauf der Proteste und erlaube den Leuten, ihren alltäglichen Verrichtungen nachzugehen, sagte eine Polizeisprecherin.

Hier erste Bilder von den Protestaktionen am Samstagvormittag:

 

Gelbjacken: Proteste am Samstag in Paris

Die Proteste am Samstagvormittag

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Schließt das Jahr 2018 an das "Revolutionsjahr" 1968 an?

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Im Osten Belgiens blockierten am Samstagmorgen bereits Gelbwesten-Protestler die Autobahn E40, welche nach Frankreich führt. Auch in Belgien demonstrieren Menschen in den namensgebenden signalfarbenen Sicherheitswesten gegen erhöhte Treibstoffpreise.

10.50 Uhr: 278 Festnahmen vor Beginn in Paris

Bereits vor Beginn der "Gelbwesten"-Proteste sind am Samstagmorgen einige Hundert Menschen in der Hauptstadt festgenommen worden, 278 Personen wurden in Paris festgenommen. Grund sei in vielen Fällen gewesen, dass die Menschen sich einer Gruppe angeschlossen hätten, die "Gewalt gegen Personen oder die Zerstörung von Gegenständen" vorbereitet habe, hieß es. Es handle sich meist um Verdächtige im Alter von rund 30 Jahren, die aus dem Umland nach Paris gereist seien. Die Festgenommenen trugen demnach Masken, Steinschleudern, Hämmer und Pflastersteine bei sich.

9.00 Uhr: Tausende Polizisten kontrollieren in Paris

Etwa 8000 Polizisten stehen in Paris bereit, um erneute Ausschreitungen bei Massenprotesten gegen die Regierung wie vor einer Woche zu verhindern. Zahlreiche beliebte Touristen-Ziele wie der Eiffelturm bleiben diesen Samstag in der französischen Hauptstadt geschlossen - ebenso wie viele Geschäfte. Insgesamt sind im ganzen Land 89.000 Polizisten und Ordnungskräfte im Einsatz.

Hier lesen Sie, die Chronologie zu den Gelbjacken-Protesten in Frankreich - alles begann mit einem Facebook-Video.

Eine Stadt im Ausnahmezustand

Die Polizei kontrollierte in Paris Taschen und Rucksäcke von Passanten. Etliche Geschäfte im Zentrum der Stadt waren aus Furcht vor Chaos und Plünderungen nicht geöffnet, viele von ihnen hatten ihre Schaufenster verbarrikadiert. Pariser Touristen-Attraktionen wie Eiffelturm und Louvre bleiben geschlossen. Zudem bleiben 36 Stationen der U-Bahn und der Vorortbahnen RER geschlossen. Rund 50 Buslinien wurden unterbrochen oder umgeleitet.

Aufruf zum "vierten Akt"

Demonstranten haben in sozialen Netzwerken für dieses Wochenende zum "vierten Akt" aufgerufen, in Anspielung auf die drei vorangegangenen Wochenenden, an denen die sogenannten Gelbwesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und die Steuerpolitik von Präsident Emmanuel Macron protestiert haben. Dabei war es wiederholt zu teils schweren Ausschreitungen gekommen.

Frankreich erwartet neue Proteste

Gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz

Die Behörden wollen in Paris erstmals seit Beginn der "Gelbwesten"-Proteste auch gepanzerte Fahrzeuge einsetzen. Bei der Feier zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs mit rund 70 Staats- und Regierungschefs hatte Frankreich Mitte November rund 10.000 Polizisten in der Kapitale eingesetzt.

Video sorgt für Empörung

Während in Frankreich die Anspannung vor dem Wochenende wuchs, sorgten Videoaufnahmen von einem früheren Polizeieinsatz für Empörung und Betroffenheit. In der Nähe von Paris waren am Donnerstag rund 150 Menschen festgenommen worden, vor allem Schüler, die in Mantes-la-Jolie protestiert hatten. Videos zeigen, wie Dutzende von ihnen in Reihen und unter der Aufsicht der Sicherheitskräfte auf dem Boden knieten oder hockten. Die Hände hielten sie am Kopf oder hinter dem Rücken. Polizeikreise bestätigten die Echtheit der Aufnahmen. Laut der Nachrichtenagentur AFP waren am Donnerstag im ganzen Land rund 700 Schüler bei Protesten vorläufig festgenommen worden.

Die "Gilets Jaunes" (Gelbe Westen) wandten sich zunächst vehement gegen eine Erhöhung der Benzin- und Dieselsteuern - dieser Schritt wurde von der Regierung für das kommende Jahr ausgesetzt. Der Protest ist jedoch inzwischen viel breiter geworden und richtet sich gegen die Reformpolitik der Regierung und des Staatschefs Macron. Der 40-Jährige hielt sich in den Krisentagen merklich mit Äußerungen zurück und überließ Premier Philippe das Feld.

Innenminister Castaner bilanzierte, der Protest sei zunächst eher friedlich und spontan gewesen. Dann habe sich ein Teil der "Gelben Westen" aber radikalisiert. "Innerhalb der drei vergangenen Wochen konnten wir sehen, wie ein Monster geboren wurde, das seinen Schöpfern entflohen ist."

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo teilte mit, es seien aus Sicherheitsgründen rund 2.000 Stadtmöbel abgebaut worden, darunter Schutzgitter für Bäume. Die Sozialistin rief zur Ruhe und zur Vorsicht auf.

"Sprachrohr der konstruktiven Wut"

Eine Untergruppe der "Gelbwesten", die sich selbst als "Sprachrohr der konstruktiven Wut" sieht, rief am Freitagabend zu friedlichen Protesten auf. "Ich denke, wir müssen jetzt vernünftig sein und auf die Worte unseres Präsidenten warten. Er ist es, der den Schlüssel für dieses Schloss in der Hand hat", sagte Christophe Chalencon von den "freien Gelben Westen" nach einem Treffen mit Premier Philippe vor Journalisten. Man wolle keine Revolution, sondern eine Evolution der Gesellschaft - und diese müsse in Ruhe vonstattengehen.

Man habe dem Premier die Botschaften der "Gelben Westen" übermittelt, sagte Benjamin Cauchy, der ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen hatte. Jetzt sei es an Macron, sich so schnell wie möglich zu äußern - "mit dem Herzen (und) mit Emotion".

Ein prominenter Sprecher der "Gelbwesten", Eric Drouet, hatte zuvor auf Facebook dazu aufgerufen, an diesem Wochenende nicht in der Innenstadt, sondern auf dem inneren Autobahnring zu protestieren - "wo es nichts kaputt zu machen und nichts zu zerstören gibt, wo wir unsere Wut herausschreien können". Böller, Sprengkörper und Baseballschläger seien verboten. Mehrere Tausend Menschen zeigten sich interessiert an der Veranstaltung.

Fußballspiele abgesagt

Mehr als die Hälfte aller am Wochenende angesetzten Erstliga-Fußballspiele in Frankreich wurden abgesagt. Nach Angaben der Französischen Fußball-Liga (LFP) kann auch die Partie zwischen Olympique Nimes und dem FC Nantes nicht wie geplant am Samstag stattfinden. Zwei Spiele der Handball-Europameisterschaft der Frauen in Nantes wurden vom Samstag auf Sonntag verschoben.

Kommentare (4)

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merlin2
2
6
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proteste in frankreich

zuerst gegen das volk zu regieren, dann die berechtigten ängste der bevölkerung nicht zur kenntnis nehmen, daß kann ja auf die dauer nicht gutgehen. wenn sich dann die eigenen sicherheitskräfte auch noch mit der bevölkerung verbünden was dann?
antwort:
jetzt ist klar wofür eine "EU Battlegroup" gebraucht wird.
"nach deren einsatz - GUTE NACHT EUROPA"

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gerbur
1
6
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Der "Kirschenrummel" in Graz

könnte fast Vorbild für diese Ereignisse in Paris sein, nur dass es jetzt vordergründig um Benzinpreise geht und seinerzeit um überhöhte Preise landwirtschaftlicher Produkte.

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ichbindermeinung
9
10
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EUROARMEE

und genau dieses Land fordert eine Euroarmee und die Aufrüstung u. gibt jährlich ca. 50 Milliarden fürs Militär aus. Hoffe, dass die neutralen Österreicher nicht so dumm sind u. keine Kriegswaffen wie Kanonen, Panzer u. Abfangjäger um Milliarden mehr kaufen. Diese Waffen bringen nur Unheil. Tagtäglich wird in Zeitungen von den Gräueltaten des WKII berichtet, die Bevölkerung leidet heute noch darunter; Ö ist schon jetzt komplett verschuldet u. die Bürger müssen alleine für die Zinsen der Kredite über 6,3 MILLIARDEN Zinsen im Jahr zahlen.

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gerbur
19
13
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Mit solchen Maßnahmen

stachelt man breiteste Teile der Bevölkerung auf! Auch unser Basti, eine Galionsfigur der IV sollte hellhörig werden!

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