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CSU warnt''Selbstverleugnung christlich-abendländischer Wurzeln'' ist gefährlich

Generalsekretär Blume sieht falsches Signal für Integration. Er fordert einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik.

GERMANY-POLITICS-PARTIES-CSU
© APA/AFP/CHRISTOF STACHE
 

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik angemahnt. "Die grassierende Selbstverleugnung unserer christlich-abendländischen Wurzeln halte ich für gefährlich", sagte Blume der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Diese sende "falsche Signale auch an diejenigen, die sich bei uns gerne integrieren wollen".

"Darf im Kindergarten noch Osterbasteln stattfinden oder muss es besser Frühjahrsbasteln genannt werden?", fragte Blume. Diese Debatte werde "meist von übertoleranten Deutschen geführt, die mit der Religion schon immer auf Kriegsfuß" gestanden hätten. "Kreuze ab, Schweinefleisch vom Speiseplan" - das sei absurd. Er wünsche sich diesbezüglich "auch eine klare Positionierung der Kirchen", fügte der CSU-Politiker hinzu.

Wer in Deutschland lebe, müsse sich integrieren. Integration heiße nicht Beliebigkeit. "Integration ist zwingend und hat eine Richtung: zu unserer Leitkultur", betonte Blume. Der CSU-Generalsekretär sprach von einem Zeitalter gravierender Veränderung - "da braucht es klare Ordnungskonzepte".

 

Kommentare (14)

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Irgendeiner
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Tja, wäre man

jünger könnte man fuchsteufelswild werden wenn man sieht, daß einer dadurch daß er bestimmte Normen im Munde führt dieselben bricht aber diese Dummheit kennt man schon, was dem einen die Blume ist dem anderen sein Blümel.Wir bestehen auf den christlichen Wurzeln mit Nächstenliebe und so und leben es aus, indem wir wen anderen drangsalieren, das "Sei Du nur tolerant" von Leuten die bei jedem Satz in die Logik rennen,aber die CSU war immer schon ein Hort solcher argumentativen Genies.Und ja, Juden, auf die hat er dummerweise vergessen,das könnt Brösel geben und Moslems halten Schweine für unreine Tiere und haben da ein Nahrungstabu,nur sollte man halt auf sowas Rücksicht nehmen wenn die eigene Kultur wie jede andere solche auch kennt,ich würd die Erkenntnis ja radikal an den Mann bringen und Herrn Blume Hundefleisch servieren und zusehen wie er würgt, damit es sitzt.

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Sam125
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CSU warnt

Das unsere "christlich-abendländischen Wurzeln", den Bach runter gehen verdanken wir natürlich auch den Agnostikern und auch Atheisten, die sich immer mehr und mehr, auch bei uns ausbreiten! Es fängt mit den unsseligen Kirchenaustritten an und endet oft mit "Pfaffenbeschimpfungen". Und das oft nur , weil man keine Kirchensteuer zahlen will! ( in diesem Fall, müsste es wie in Deutschland geregelt werden und wer keine Kirchensteuer zahlt, müsste einen Kulturbeitrag leisten, denn auch unser Kulturgut muss erhalten bleiben und das kostet!) Eines muss uns allen bewusst gemacht werden, wenn wir unsere Lebensweise und Werte verlieren, wartet schon die nächste Religion in den "Startlöchern" und die ist bestimmt, um einiges Inhumaner, als unser Christentum! Daher danke an alle Agnostiker und Atheisten!

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X22
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Für Werte brauche ich keine Religion, und nur so nebenbei

als Agnostiker kann man auch die Werte der Kirche unterstützen ohne an einem Gott zu glauben. Und davon kenne ich mehrere, Werte haben mit dem Glauben wenig zu tun, merkt man sofot sobald man über andere Glaubensrichtung spricht, da vergessen viele sofort die vermittelnden Werte des eigenen Glaubens.

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Feja
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Sagt der der nicht mal fähig war drei christöiche Werte zu nennen

- mit denen auch Jesus einverstanden gewesen wäre - die er selber lebt.
Kennst überhaupt den Unterschied zwischen Agnostiker und Atheisten?
Einfach nur unfassbar.. Schwafelt was von Werten und möchte selber am liebsten alle die nicht seiner Ansicht sind zur Rechenschaft ziehen.
Weißt was Sam? Wegen solcher Leute wie dir, die Meinen sie wären christlich und in Wahrheit die selben engstirnigen Dogmen wie die von dir so verhssten Muslime vertreten, sind so viele ausgetreten und nicht wegen den „Werten“ !
Hast den letzten Brief vom Papst gelesen und verstanden?
Ich als Agnostiker schon..

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Sam125
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Feja

Zufällig kenn ich den Unterschied zwischen Agnostiker und Atheisten! Wahrscheinlich gehören sie auch zu dieser Sorte von Agnostiker, die zwar an irgendetwas GRÖßERES um sich herum glauben, aber um sich die Kirchensteuer zu sparen, nicht direkt an Gott! Sie können mich nicht beleidigen, denn der Hass, wohnt in ihrem Herzen und nicht in meinem! Nur wenn sie wieder alle Christen beleidigen,wie sie es letztes Mal Taten, weiß ich mich zu wehren! Und noch was ich habe überhaupt nichts gegen Muslime, nur den radikalen und politischen Islam will ich in kleinster Weise im Land haben! Daher bin ich auch gegen das KOPFTUCHGEBOT, der Muslima bei uns von ihren Männern aufgezwungen wird, das es ein Zeichen des politischen und radikalen Islam ist und in dieser Form auch über unsere Demokratie und Unterdrückung der Frau steht!!

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Irgendeiner
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Ausbreiten tue ich mich auch noch, na da steht

Dir was bevor,man lacht.Und schuld bin ich auch , finde ich schwer verwegen. Weißt, die christlichen Werte die ein Papst diesmal wirklich lebt,mein Respekt für den,die lebt ihr nicht mehr, da bin ich näher dran als ihr guten Christenmenschen,nur berufe ich mich nicht auf den Alten im Dornbusch sondern auf den reziproken Altruismus der Biologie und die Du-Evidenz.Und gäbe es Gott, daran glaub ich halt nicht, schon wegen des Fehlens regelmäßiger Sintfluten,würde einer der das Richtige mit einer anderen Begründung tut wohl mehr Gnade finden als einer der im Vollbewußtseins des "richtigen" Glaubens die Normen bricht.Und wenn du die metaphysische Rückendeckung brauchst für ein geborgenes Leben,nimm sie, ich werde dich nicht hindern aber leb es dann auch.Weißt, da treiben Körper im Mittelmeer, ich bin hier dagegen angegangen, wieder und wieder und wo warst Du, Adam?

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Mein Graz
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@Sam125

Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er aus der Kirche austreten will - und auch aus welchem Grund geht KEINEN was an!
Wenn ein "Kulturbeitrag" eingehoben werden soll, dann wohl UNABHÄNGIG davon, ob Kirchenbeitrag abgeliefert wird oder nicht, denn "Kultur" ist NICHT gleichbedeutend mit Kirche oder Religion!

Was soll denn an unserer Lebensweise oder an den "Werten", was immer du damit meinen magst, verloren gehen? Was gehört denn da für dich dazu?

Viele Werte, die mancher für sich in Anspruch nimmt und sie als "christlich" bezeichnet, sind für den einen oder anderen Ur-Österreicher schon längst verloren gegangen, etwa (Nächsten-) Liebe, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit. Diese ist bei Zuwanderern mit anderem als christlichem Glauben häufiger vorzufinden als bei sg. "Christen"!

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Ariele
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Merkel

Und wer sagt es Merkel, damit sie es auch endlich versteht?

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Legu
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Wie..

wäre es mit der Eistellung: Islamisten gehören zu Deutschland ( wenn sie gewillt sind unsere Werte und Gesetze anzuerkennen und sich zu integrieren !!!)
Doch NICHT der ISLAM gehört zu uns... der soll in Ländern verbleiben, wo die Fanatiker glauben, ihn extrem leben zu wollen/müssen .

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Mein Graz
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@Legu

Nicht "Islamisten" gehören zu Deutschland oder Österreich, sondern der Islam in einer moderaten Auslegung, wie es schon lange ist.

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Eyeofthebeholder
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@Ariele: Wieso sollte die Bundeskanzlerin auf jemandem hören,

der im 21. Jhd. noch von "christlichen Wurzeln" halluziniert?

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tomtitan
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Wo er recht hat,

hat er recht!

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Mein Graz
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@tomtitan

Der Theologe Manfred Becker-Huberti zum Begriff "Christliches Abendland":
"Wohl nur wenige Begriffe sind derartig frömmelnd, unpräzise und emotionsbeladen wie der des christlichen Abendlandes. Er hat weder klare geografische noch ideologische Grenzen, zudem wandelte sich die Bedeutung in seiner langen Geschichte mehrfach. Dennoch ist der Begriff gerade in der derzeitigen Debatte um Flüchtlinge und Zuwanderung wieder populär – und war für die Bezeichnung von Deutschland und seiner Kultur nie unzutreffender als heute.
"Christlich" und "Abendland" scheinen klare Begriffe zu sein, sind aber ganz und gar nicht eindeutig. Was bedeutet denn "christlich"? Das Christentum in sich ist nämlich ausgesprochen differenziert. Das zeigt die Geschichte: Im Orient spielte die Orthodoxie ab 1054 eine eigene Rolle. Dagegen grenzte man sich als "christliches Abendland" ab – und war dennoch gemeinsam Christ. Dann, im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert, waren sich Protestanten und Katholiken untereinander so spinnefeind, dass sie sich gegenseitig totschlugen. Die mit dem Jahr 1517 angesetzte Reformation war vorausgegangen, ein Schisma innerhalb der Westkirche. Und das, was heute die deutsch-französische Freundschaft ist, war vor ihrem Beginn in den sechziger Jahren eine Jahrhunderte lang gepflegte Erbfeindschaft – unter Christen."

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Mein Graz
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Fortsetzung:

"Überdies ist nicht alles, was sich auf das Christentum beruft, auch vom Christentum geprägt. Das macht ein Blick in die jüngere Vergangenheit Deutschlands deutlich: Unter den Nationalsozialisten gab es solche, die sich überzeugt, aber nicht überzeugend, Christen nannten und nur wenige Mitmenschen überzeugten. Auch in unserem Brauchtum, das wir als christlich bezeichnen, kommt vieles zusammen. Da vermischten sich im Laufe der Zeit Dinge aus dem kirchlich-liturgischen Bereich mit anderen aus weltlich-heidnischen Bräuchen. Im Nachhinein kann man das nur noch schwer trennen."

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