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In Nordsyrien

IS-Doppelanschlag auf syrische Kurden

Die Lage für Hunderttausende Zivilisten in den umkämpften Gebieten Syrien hat sich zuletzt massiv verschlimmert.

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© APA/AFP/DELIL SOULEIMAN
 

Bei einem Doppelanschlag in der von Kurden bewohnten nordsyrischen Stadt Qamishli (Kamischli) sind am heutigen Mittwoch mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. 170 Personen wurden verletzt, berichtete das syrische Staatsfernsehen. Es seien eine Autobombe sowie ein Sprengsatz auf einem Motorrad gezündet worden. Das IS-Sprachrohr Amaq reklamierte die Tat für sich.

Zwei Bomben seien am Mittwoch nahe eines kurdischen Behördengebäudes und bei einem Quartier der Sicherheitskräfte explodiert, berichtete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Qamishli liegt an der türkischen Grenze und ist zwischen Kurden und syrischen Regimetruppen geteilt. Die Terrormiliz IS hat wiederholt Anschläge gegen die vom Westen unterstützten Kurdenkämpfer verübt.

Die Lage für Hunderttausende Zivilisten in den umkämpften Gebieten Syriens hat sich nach Angaben von Aktivisten in den vergangenen Wochen indes weiter verschlimmert. In Aleppo und der IS-Hochburg Manbidsch im Norden des Landes seien mehr als 400.000 Menschen von humanitärer Hilfe abgeschnitten, berichtete ein Zusammenschluss von 24 Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam, Save the Childern, Welthungerhilfe und World Vision.

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