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Gegen Diskriminierung

Papst: Homosexuelle um Vergebung bitten

"Die Christen sollten dafür um Vergebung bitten, dass sie viele falsche Entscheidungen begleitet haben", forderte das katholische Kirchenoberhaupt.

© AFP
 

Die Kirche sollte sich nach Worten von Papst Franziskus bei Homosexuellen, Armen und anderen vernachlässigten Menschen entschuldigen. "Die Christen sollten dafür um Vergebung bitten, dass sie viele falsche Entscheidungen begleitet haben", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntagabend auf dem Rückflug von seiner dreitägigen Armenienreise, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Keine Diskriminierung

Er schloss demnach auch vergewaltigte Frauen und ausgebeutete Kinder mit ein. Mit Blick auf Schwule und Lesben wiederholte der 79-Jährige, sie dürften nicht diskriminiert werden. "Sie müssen respektiert" und seelsorgerisch begleitet werden. "Wer sind wir zu urteilen?", fragte der Papst laut Ansa und benutzte dabei eine ähnliche Formulierung wie auf seiner ersten Auslandsreise nach Brasilien 2013. Damals sagte er: "Wenn jemand Gott mit gutem Willen sucht, wer bin ich, dass ich urteile?"

 

Kommentare (35)

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91af4b676235eb582d19a617b0deee01
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Fakt ist: Die Kirche geht mit der Zeit. Inquisition ist halt nicht mehr zeitgemäß.

Und wenn etwas mit der Zeit geht - ist es eine Modeerscheinung

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Richtig!

Sie "geht mit der Zeit" Wenn's so weitergeht, werden bald alle ausgetreten sein!

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hermannsteinacher
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Die Kurie gehört ausgemistet,

das gelingt halt nicht so schnell und
so gründlich, wie es wünschenswert wär'!

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hermannsteinacher
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Es gibt keine Stelle in den kanonischen Evangelien, in der Jesus von Nazareth

Liebe unter Männern kritisiert, verurteilt oder als Fehlverhalten dargestellt hat.

Der Fanatiker Paulus lehrte nicht Jesu Lehre sondern eine eigene, von Jesu abweichende; Paulus kannte Jesus gar nicht. Die von Jesus auserwählten Apostel lehrten die Lehren Pauli nicht sondern bekämpften sie sogar.

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echterbürger
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Beeindruckend!

Ich bin zwar kein praktizierender Christ, aber dieser Papst beeindruckt mich immer wieder.

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Macht mit Eurer Kirch was ihr wollt, doch heuchelt nicht...

Jesus hat nie gelehrt, jeder könne so leben, wie er will; er betonte, dass die Rettung jedem offensteht, sofern er „Glauben an ihn ausübt“ (Johannes 3:16). Glauben an Jesus zu praktizieren bedeutet auch, sich an Gottes Gebote zu halten, die bestimmte Verhaltensweisen verbieten — Homosexualität gehört dazu (Römer 1:26, 27).

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Irgendeiner
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Naja,dann will ich auch mal

dilettieren und feststellen,daß da mehr Freude ist über einen reuigen Sünder als über tausend Gerechte.Und daß es da auch noch das Gwirks mit Kamelen,Nadelöhren und Reichen gibt und wir in einer Welt voll von Not,Hunger und Elend wohl zu letzteren gehören.Und mein ist die Rache,spricht der Herr und nicht,zieht Euch bunte Gewänder an und richtet was nicht bei drei am Baum ist.Und naja,das ist nicht meine Baustelle,mir ist jedes kleine Kind das aus einem Fenster stürzt,jeder Mensch der von einem Ziegel erschlagen wird,jeder der unter schwerem Leiden stirbt ein flammendes Fanal gegen eine Vorsehung,aber dieser Papst hat begriffen,daß Menschen fehlbar sind und Hilfe brauchen,das manches unabänderlich ist und man Leid durch Verdammung nur vermehrt und daß man nicht richtet,auf daß man nicht gerichtet werde,urchristlich das.

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hermannsteinacher
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Bitte zu bedenken, dass Jesus mit den "Reichen"

die großkopferten (aram. "gamlan", Jesu geniale Wortspielerei mit "gamal"!) Schriftgelehrten gemeint hat und dass im Aramäischen (und Altgriechischen "kamelos")die Begriffe "Kamel" (aram. "gamal" und "(Kalbel-)Strick"/Schiffstau ein Wort sind. Und so ein Strick geht halt sehr schwer durch ein "Öhr".

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hermannsteinacher
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Joh 3,16 falsch übersetzt

"pas ho pisteuon eis auton"
= "jeder, der auf ihn vertraut"

Im Übrigen hat Jesus laut Jesus-Seminar das Logion Joh 3,16 gar nicht gesagt.

Römer 1,18-32 stammt nicht von Jesus sondern von Paulus, der Jesus überhaupt nicht gekannt hat.

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Re: Joh 3,16 falsch übersetzt...er hat es nicht gesagt...bla bla

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hermannsteinacher
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... bla bla von @QueenKong

ändert gar nichts daran, dass @Queenkong eine völlig falsche Übertragung vom altgriechischen Joh 3,16 Text ins Deutsche mit theologischer Fehlinterpretation geliefert hat.
Man sollte halt dieses Stelle im Original lesen und verstehen können.

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Als promovierter Theologe ...

wohl keine Schwierigkeit, was Hermann?

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hermannsteinacher
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Es gibt promovierte Theologen, welche Falschübersetzungen der römisch-katholischen Kirche (wie von Mt 19,12 oder Jes 7,14) zwar erkannt haben,

aber sie trotzdem lügnerisch bewusst falsch weiter lehren.

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hermannsteinacher
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Bravo, Franziskus!

Und nun noch die Kurie ordentlich ausmisten!

Das Reliquienunwesen gehört auch gestoppt!

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hermannsteinacher
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Das Beatifizierungs- und

Sanktifizierungsunwesen gehört auch eingestellt!

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mejer
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Ich kann diese Meinung nicht teilen!

Wer ist denn an diesen Verfolgungen kirchlicherseits Schuld? Doch wohl nicht der einfache Christ! Die Vorgaben für das Handeln von Christen wurden durch die ganze Geschichte, durch die Spitze des Klerus vorgegeben und nicht durch die einfachen Kirchenmitglieder! Es ist also schon noch "die Kirche im Dorf zu lassen" und auf die wirklichen Verantwortungsträger hinzuweisen!So einfach kann man sich von seiner Verantwortung nicht "abputzen!

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hermannsteinacher
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Für Arme und sozial Vernachlässigte nichts oder zu wenig zu tun, @mejer,

liegt sehr wohl in der Verantwortung auch des "einfachen Christen"; es geht ja nicht nur um homosexuelle Veranlagung.

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mejer
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hermannsteinacher.

Sie reden von einen ganz anderen Thema! Es wurde den einfachen Christen noch nie gestattet, etwas was hohe kirchliche Stellen vorgaben, in Zweifel zu ziehen! Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf den Artikel in welchen der Papst verlangt, dass Christen für die Behandlungen von Homosexuellen um Vergebung bitten sollten! Ist mein Beitrag nun so schwer zu verstehen?

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hermannsteinacher
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"Die Christen" sagte der Papst, nicht artikellos "Christen",

und meinte damit die Kirche, @mejer.
Leider steht mir der italienische Originaltext nicht zur Verfügung.

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pinsel1954
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@ mejer

Sie haben mit Ihrem Kommentar recht.
Es waren Kirchenführer die für das einfach Volk Vorgaben gaben die oft fraglich waren und viel Leid brachten.
Aber dieser Papst ist seit langem der erste, der die Dinge beim Namen nennt und Verfehlungen seiner Vorgänger anspricht und zugibt.
Daher ist er für mich der beste Papst seit langem.

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Wortkarg
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Der beste Papst seit Jahrzehnten!

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hermannsteinacher
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Seit Jahrhunderten!

Denn die Kirche ist seit fast 1700 Jahren immer auf der Seite der staatlichen Obrigkeiten gestanden, welche die Völker blutsaugerisch ausgebeutet haben, und auf deren Kosten sie sich auf dem Weg in die ewige Hölle fettgefressen haben.

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c69575cf7b9ba4a57cce86afdbecfd88
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Welche denn?

Die zehn Gebote gelten noch immer, oder wurden sie abgeschafft, weil sie antiquiert sind?

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Irgendeiner
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Naja,für Gläubige gelten Sie

wohl noch immer Ollie,mir gefällt ja das Neunte besonders gut,man lacht.Und ich bin ja Agnostiker,ich darf auch richten. Apropos,wie werde ich mich denn selbst auslöschen?

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Ich drück gar nicht die Rottaste!

Denn irgendwo hast du recht mit "Für Gläubige gelten sie noch immer (die 10 Gebote)! Aber nun zur Feststellung:"Für wen ist die Kirche da?", wenn nicht für die Gläubigen? Da beißt sich die Katze in den ...

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hermannsteinacher
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Die Kirche dient nur der Ausübung von Macht über Menschen

Eigennutz zur Machterhaltung und Machtvermehrung ist Hauptdevise,
die klug verschwiegen und in Abrede gestellt wird.

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