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Saudi-Arabien beschneidet Rechte der Religionspolizei

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat Saudi-Arabien gelobt, weil das streng islamische Königreich die Rechte der Religionspolizei beschnitten hat. Dies sei ein positiver Schritt für die Menschen in Saudi-Arabien, die seit Jahren unter den Schikanen und Misshandlungen durch die Religionspolizei litten, erklärte HRW am Montag in Beirut.

 

Das saudische Kabinett hatte nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA in der vergangenen Woche beschlossen, dass die gefürchteten Sittenwächter künftig niemanden mehr festnehmen oder kontrollieren dürfen. Stattdessen müssen sie Verstöße der Polizei oder Anti-Drogen-Einheiten melden.

Die Religionspolizei ist gefürchtet, weil sie in der Öffentlichkeit überwacht, ob die strengen Regeln der saudischen Lesart des Islam eingehalten werden. So kontrolliert sie, ob Frauen verschleiert und die Geschäfte während der Gebetszeit geschlossen sind.

HRW rief die saudische Regierung dazu, die Rechte der Behörde für die Förderung der Tugend und Vermeidung des Lasters weiter zu beschneiden. Der Religionspolizei müsse auch das Recht genommen werden, die Geschlechtertrennung durchzusetzen.

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hakre
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Gott sei dank, ein kleiner schritt für mehr Menschlichkeit und Religionsfreiheit. aber noch sehr sehr weit von wirklicher Religionsfreiheit und Menschenwürde entfernt

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