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EU-Migrationskommissar

"Europa braucht mehr als 70 Millionen Zuwanderer"

"Europa vergreist", warnt EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. In den nächsten beiden Jahrzehnten seien mehr als 70 Millionen Zuwanderer nötig, um die Überalterung des Kontinents zu verhindern.

EU-Migrationskommissar Avramopoulos © APA/EPA/LAURENT DUBRULE
 

Einen nicht unbekannten, aber selten thematisierten Aspekt der Flüchtlingsthematik brachte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos am Donnerstag wieder auf die Tagesordnung: "Europa vergreist", erinnerte Avramopoulos vor dem EU-Ausschuss der Regionen (AdR) an die demografische Tendenz des Kontinents. "In den nächsten zwei Jahrzehnten werden mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein."

"Etwas stimmt hier nicht"

Avramopoulos verwies auf die im Mai beschlossene EU-Migrationsagenda und den darin angesprochenen Solidaritätsmechanismus zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen. "Sehr enttäuscht" sei er dabei über die mangelnde Bereitschaft der meisten Länder: "Nur acht von 28 sind bereit, die getroffenen Entscheidungen auch umzusetzen." Mittlerweile haben ja sowohl die Slowakei als auch Ungarn beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die beschlossene Flüchtlingsverteilung Klage eingebracht. "Etwas stimmt hier nicht", konstatierte Avramopoulos.

Europol und Hotspots

Der EU-Kommissar verwies auf die auf der italienischen Insel Lampedusa sowie der griechischen Insel Lesbos eingerichteten "Hotspots", wo Flüchtlinge registriert würden und festgestellt werde, welchen von ihnen Schutz und Asyl gewährt werden müsse, welchen nicht und welche von ihnen "gefährliche Personen" sein könnten. Gleichzeitig würden mit der Unterstützung der europäischen Polizeibehörde Europol immer mehr Menschenschmugglernetze zerschlagen. Avramopoulos verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass erst am Vortag in einer mehrere Staaten übergreifenden Aktion 23 Verdächtige verhaftet worden seien, unter anderem auch in Österreich.

Städte und Regionen gefordert

Der EU-Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, jahrelang als Bürgermeister von Athen selbst Mitglied des AdR, kündigte an, dass die Kommission in den nächsten Wochen ein Maßnahmenpaket vorstellen wird, in dem eine Stärkung des Mandats für die europäische Grenzschutztruppe Frontex ebenso enthalten sein werde wie die Aufstellung einer europäischen "Grenzwache".

Die Städte und Regionen der EU sehen sich an vorderster Front bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Migranten, gleichzeitig aber oftmals überfordert. Sie fordern sowohl mehr nationale und europäische Finanzmittel als auch eine stärkere Einbeziehung bei der Entscheidung über Aufnahmebedingungen und Asylverfahren.

 

Kommentare (36)

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Feja
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Diese Entwicklung verwundert wenig.

Unsere Familienpolitik trägt dazu bei, denn als Mutter ist man in unserer Gesellschaft so ziemlich das letzte Glied in der Kette.
Ich kann gar nicht aufzählen wie oft ich den dümmlichen Spruch - "wenn man sich keine Kinder leisten kann, darf man eben keine kriegen" - schon gehört habe.. Als ob Kinder ein Luxusgut wie eine Karibikreise wären.

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erstdenkendannsprechen
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ich finde das nicht.

ich finde, man kann sehr, sehr gut leben bei uns mit kindern. eines ist aber klar: als wir uns für kinder entschieden haben, da wussten wir: wir müssen auch auf einiges verzichten. nur: wir kriegen kinderbeihilfe, die medizinische versorgung ist sehr gut, die kinder besuchen die schulen kostenlos, später können sie sich für einen beruf entscheiden oder für eins studium - und das alles, obwohl sie keine besonders wohlhabenden eltern haben. was soll ich mehr wollen? einen luxus-ein-wochen-urlaub auf staatskosten?
ein problem, das es gibt, ist armut - aber das ist als gesondertes problem zu betrachten und nicht als problem von müttern.
am rande: was ist so schlecht daran, wenn die europäische bevölkerung schrumpfen würde? die erde wäre dankbar, wenn es weniger menschen gäbe. ein kind bedeutet nämlich auch (und das will ich nicht den kindern umhängen, sondern der zeit, in der wir leben) enormen ressourcenverbrauch auf jahrzehnte (vor allem, wenn es selber wieder mehrer kinder bekommt). kinderlose menschen tun der welt weniger an. (sage ich mit zwei, bald drei kindern).

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rif
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Migranten ja, aber ausgewählte...

Um auch in zehn Jahren noch so eine leistungsfähige Wirtschaft und Sozialsystem zu haben, müssen wir uns auf Mittel- und hochqualifizierte Zuwanderer beschränken. Minder qualifizierte Arbeitsplätze werden in Mitteleuropa langsam aber sicher Mangelware werden. Unter den Aktuellen Migranten befindet sich aber nur ein sehr geringer Anteil an der benötigten Bildungsschicht.
Somit ist eine Überlastung unseres Sozialsystems vorprogrammiert....

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dpkm9ey68xlilvqjpax91eeunxo2gx3k
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Ist ja lustig!

Dimitris Avramopoulos, kommt der nicht aus Griechenland? Ist das nicht jenes EU-Mitglied, das von Budgetpolitik keine Ahnung hat? Ist das jenes EU-Mitglied, das seine reichen Reeder-Milliardäre nicht besteuert, damit sie halb London aufkaufen können? Ist das nicht jenes EU-Mitglied, welchem die EU mit Milliarden auf unsere Kosten Budgethilfe leistet und das seit Jahren und auf immerdar. Ist das nicht jenes EU-Mitglied, das auf seine Aufgaben als Land mit Schengenaußengrenze pfeift?. Ist das nicht jenes EU-Mitglied, das deshalb eine Hauptverantwortung für die Flüchtlingsströme nach Zentraleuropa trägt. Und nun will ein Abgesandter dieses Landes uns erklären, dass wir unbedingt Millionen von Syrern, Afghanen, Pakistani brauchen, damit wir weiter existieren können. Ist ja nahezu lustig.

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sid13
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Warum dann keine Philippinen oder andere die Arbeiten wollen

Auf den Philippinen gäbe es genügend Fachkräfte. Die noch dazu motivierte Arbeiter sind. Die Arbeiten Weltweit und sind sehr beliebt.

Passen sich den gegebenheiten an, die wären zu meist auch Religiöser als wir und könnten somit uns ein wenig auf den rechten weg zurückbringen....

Aber Syrer, Afganen, Irakis, glaub soweit ich das nach meinen 33 Ländern die ich besucht habe sind nicht so gut ausgebildet sowie nicht sooo Motiviert..... Und hallo, Familienpolitik könnte das helfen....

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Feja
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Wenn man ihr Kommentar hier so durchliest,

könnte man annehmen sie schreiben über Nutzviehrassen. Ja die schwarz-weißen holländischen Kühe geben auch mehr Milch als die unsrigen braunen..

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sid13
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Propaganda hoch 3

Wenn Europa Altert, was jedes Land der Welt macht....
Warum wird es nicht den Familien hier erleichtert mit 3-4 Kinder um die runden zu kommen.....
Ich hab 3 und das ist nicht einfach...aber der Staat hilft mir als letzes im gegenteil dank dem darf ich 1200€ alimente bezahlen....da ja mein essensgeld und die nächtigungen zur berechnung zu 50% herangezogen werden......ihr Arschlöcher doch....

Und jetzt wollt ihr mir weißmachen das wir auch noch 70mio Migranten brauchen, wenn das so kommt, bin ich der erste der von europa über den großen teich schwimmt nach australien..... Danke für nichts, das ihr nichts auf die reihe bekommt ausser in europa bei den auto das Licht am Tag einführt habt ihr aber auch nichts gemacht was für europa gut wäre...

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erstdenkendannsprechen
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nicht dank dem staat,

das kind haben schon sie gezeugt. aber sehen sie es so: es profitiert einzig und allein ihr kind davon. oder ihre kinder.

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alejulval
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bevor 70 mil.

zuwanderer kommen brauchen wir für 150 Millionen Arbeit oder sollen die Nasenbohren und die EU zahlt

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49erkorl
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Stimmt schon ...

... aber die suchen wir uns aus!
Muslime, die ihr Anderssein unbedingt mit hijab und Abaya demonstrieren müssen, brauchen wir hier nicht!

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erstdenkendannsprechen
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dieses ewige gejammere von "wir brauchen mehr zuwanderung"

hat seine einzige berechtigung darin, wenn ich lediglich alter und anzahl der menschen im jeweiligen land betrachte und alle anderen faktoren außer acht lasse. eine volkswirtschaft und vor allem ein staat oder ein staatengebilde lebt aber von viel mehr als von der anzahl der menschen oder deren alter.
vergreisen wird die eu nicht, darin sind sich statistiker auch einig, aber der anteil der älteren menschen im verhältnis zur jugend wird steigen, wird sich sogar vervielfachen. soweit so gut, das heißt noch nicht, dass zuwanderung das allheilmittel ist.
wenn ich damit arbeitslose oder menschen mit kaum chancen auf dem arbeitsmarkt ins land hole, wir das problem für den staat sogar noch vergrößert. nicht zu sprechen von sozialen spannungen und konflikten, die die vermehrte zuwanderung bringt. was heißt es, 70 millionen zu integrieren in ein politisches system, das sich hier eben etabliert hat, und ob nicht gerade das dann das politsche system letzendlich schädigt, ändert oder abschafft?

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mMeinung
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Dimi, ich schlage vor, bring sie mal schnell in dein eu heimatland

wenn sie dann nach etlichen jahren tauglich sind für den rest der europa
kannst as ja dann rüberschiffm

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juniors
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Jeder sagt,

die EU braucht Zuwanderung. ist ja eigentlich ein Armutszeugnis für die Familienpolitik, oder? Schämen die sich gar nicht, oder dienen die ganz anderen Herren???

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manolo1
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ist jetzt klar

warum so vieeeele Flüchtlinge herein laufen

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juniors
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Auf der einen Seite streichen wir Leistungen

aus dem Familienlastenausgleichsfonds (bzw die Beiträge dazu, was gleichbedeutend ist), um Lohnkosten zu senken und dadurch die Wirtschaft zu stärken, auf der anderen Seite brauchen wir mehr Zuwanderung? Flüchtlinge aus Ländern, die der Westen schlicht und ergreifend zerstört hat... Was ist eigentlich mit den Ländern, von wo die herkommen? Produzieren wir für die dann mit usw usf.

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jahcity
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jede

Wohlstandsgesellschafz hat dieses Problem. Warum hat China die Ein-Kind-Politik verlassen? Sogar dort wird dieses Problem langsam schlagend...

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Die 70 Millionen schaffen wier locker!


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9h37kva7lfyp5osfwpet0v36lk65ehyz
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Das bezweifle ich doch sehr. Durch die zunehmende Automatisierung ("Industrie 4.0") wird es nicht genügend Arbeitsplätze geben. Wir brauchen eher eine Maschinensteuer als mehr Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen ohne verwertbare Ausbildung.

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susl1
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Kann schon sein, dass Europa Millionen an Zuwanderern braucht

aber wenn, dann q u a l i f i z i e r t e!
Sonst gehen wir auch mit 70 Mio unter.

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takatuka
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und nicht nur Muslime,

sondern auch ein paar andere Religionen !

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Gertie1980
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Selektive Zuwanderung

Um die Sozialsysteme stabil zu halten, müssen mehr junge Menschen einzahlen. Das können aber nur solche, die intelligent, und bildungsorientiert sind und zudem keine kulturellen Anpassungsschwierigkeiten haben. Da sind schwerwiegende Fehler passiert, weil man nur auf Quantität achtet und mit einer schon gefährlichen Infantilität auf der Meinung beharrt, die Integration werde schon irgendwie doch funktionieren, wenn WIR uns nur anstrengen. Die Folgen zeigen sich bereits.

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erstdenkendannsprechen
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das ist der punkt:

zuwanderer alleine halten kein sozialsystem aufrecht, im extremfall bringen sie es sogar zu fall.

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PeterPandi
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EU-MIGRATIONSKOMMISSAR "Europa braucht mehr als 70 Millionen Zuwanderer"

Nun hat er die Katze aus dem Sack gelassen.

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entdecker
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Ja aber keine Islamisten!!!

.

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jahcity
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Eines ist klar!

Deutschland macht mit Sicherheit nicht sehr viel falsch in Sache Einwanderungspolitik! Google: "Bevölkerungsrückgang kann Wohlstand erhöhen" trotz dieser erstaunlichen Studie der TU-Wien ist die Geburtenrate in Ö und D noch immer viel zu niedrig....

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jahcity...

..eh klar! 80% der unserer Frauen wollen sich ja lieber im Job verwirklichen, Party feiern und leben!
Da bleibt der Nachwuchs natürlich auf der Strecke.
Heute bekommen Frauen mit 30 ihr erstes Kind (oder gar nicht!) Schaut euch die Statistiken an; da werdet ihr staunen..

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