Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Schellhorn-RücktrittWollen wir wirklich, dass nur die Schmerzbefreiten übrig bleiben?

Die Argumentation, mit der sich Josef Schellhorn aus der Politik zurück zieht, ähnelt der von Rudolf Anschober, Reinhold Mitterlehner, Eva Glawischnig oder Christian Kern. Das muss als alarmierend wahrgenommen werden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Kommentar von Dolna © Kleine Zeitung
 

Ausgerechnet an einem Tag, an dem Gernot Blümel wieder einmal für Negativschlagzeilen sorgt - ein Gericht muss überprüfen, ob er tatsächlich alle Akten geliefert hat und im U-Ausschuss entschlägt er sich 35 Mal - streut ein politischer Kontrahent ihm Rosen: Blümel sei „klüger, als seine Budgets vermuten lassen“ und „hat es eigentlich nicht Not, sich türkise Socken anzuziehen“, schreibt der Neos-Wirtschaftssprecher Josef Schellhorn in einem Brief, in dem er seinen Abschied aus der Politik begründete.

Kommentare (18)
Kommentieren
beneathome
5
8
Lesenswert?

Arme Politiker,

besonders Frau Glawischnig tut mir wirklich leid. In jeder Beziehung. Kann man spenden?

Guccighost
3
7
Lesenswert?

du hast es ihr an gesehen

welche gesundheitliche Probleme sie in der Spitzenpolitik bekam

Reipsi
3
5
Lesenswert?

Das stimmt nicht ganz

Blüml sorgt nicht für negativ Schlagzeilen, sondern die Opposition .

iMissionar
13
26
Lesenswert?

Scheinheilig

Auf der einen Seite fährt die Kleine eine beispiellose Kampagne gegen BK Kurz und Finanzminister Blümel - auf der anderen Seite urgiert man in freundlichen Kommentaren wie diesem hier, dass man stets den Menschen dahinter im Blick haben sollte. Irgendetwas passt hier nicht zusammen.

Landbomeranze
9
16
Lesenswert?

Vielleicht hat er auch die Nase voll von der Dame,

der alles am Oa..... geht. Was Krisper und Kreiner derzeit aufführen, geht auf keine Kuhhaut mehr. Dazu der Pharisäer Hafenecker. Haben alles ausgedruckt vorliegen, lügen sie hätten die mails nicht, nur um zu erzwingen, dass sie alle Postfächer digital erhalten, weil sie trotz der üppigen Diäten zu faul oder zu dumm sind, das Gelieferte durchzuackern. Offensichtlich gehen einzelne ernstzunehmende Politiker nun doch von Bord. Bei der SPÖ Doskozil, bei den Neos Schellhorn. Letzterer erkennt wohl, dass er als Unternehmer Konkurs anmelden kann, wenn er Mitarbeiter vom Schlage des oben genannten Trios hätte, in einer Zeit, in der es wahrlich besseres zu tun gäbe, als ganze Ministerien mit einem Ausschuss zu blockieren, der einzig zum Ziel hat, den Kanzler zu stürzen. Verantwortungsvolle gehen von Bord, schaun wir einmal ob die R....... mit dem Booterl untergehen. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Lamax2
0
2
Lesenswert?

Auf den Punkt gebracht!

Ist sicherlich bekannt, dass ich voll ihrer Meinung bin; fürmich stellt sich aber schon auch die Frage, woher diese Inquisitoren ihr Wissen haben, welche Mails noch fehlen. Haben sie zufällig auch gute Bekannte, die ihnen die Daten unter der Hand liefern? Irgend wie denke ich immer wieder an die ehemalige DDR.

voit60
25
13
Lesenswert?

Wie kann man bloß für diesen

Blümel hier einstehen? Ist so ziemlich der unsympathische Politiker

RonaldMessics
4
11
Lesenswert?

Der Wähler....

....schafft es, er wählt das was er für gut und richtig hält.

stprei
2
25
Lesenswert?

Ton

Der politische Ton hat sich verändert. Das liegt an den Handelnden, an der Machtverteilung, halboffenen Revanchegelüsten und der Schnelllebigkeit von Medien und direkter Kommunikation auf sozialen Medien.

Schellhorn hat selbst sein Scherflein dazu beigetragen und auch die Neos sind nicht unschuldig, zumal sie sich (verständlich als Mini-Oppositionspartei) durchaus schrill und theatralisch überzogen und dramatisch verhalten.

Über Kickl und Co braucht man gar nicht reden.

Hausverstand100
9
24
Lesenswert?

Man darf hakt einiges nicht übersehen:

Z. B. Kern und Glawischnig haben mit ihrem Verhalten halt schon auch um "Gift" gebettelt.
Aber halt selbst auch einiges verstreut, speziell die Glawi....

Lamax2
23
46
Lesenswert?

"Politisches Gift"

Dieses Gift, unter dem Schellhorn offensichtlicht leidet, wurde unter anderem von seiner Parteikollegin Fr. Krisper mitgemixt. Seit diesem "giftigen" Untersuchungsausschuss schaut die politische Welt sicher anders aus. Nur mehr Hass und Verfolgung des Gegeners--das kann es wohl nicht sein.

Patriot
43
20
Lesenswert?

@Lamax2: Sie schreiben totalen Blödsinn!

Nehmen'S die dunkeltürkise Brille ab und die Wahrheit wird sich Ihnen erschließen!

Landbomeranze
6
4
Lesenswert?

Wie heißt ein Sprichwort: Hütte dich vor jenen, die die Wahrheit kennen,

halte dich an jene, die sie suchen;-)))

Hausverstand100
8
25
Lesenswert?

Er soll die

Dunkeltürkise und sie die dunkelrote Brille abnehmen und beide werden erkennen, dass die Wahrheit wohl in der Mitte angesiedelt ist....

voit60
44
20
Lesenswert?

Hat die auch den Mitterlehner abmontiert

hat die auch zwei Koalitionen abserviert? Oder hat die gar Spitzenpositionen an Typen vergeben, für den wir Pöbel und Tiere sind Türkiser?

ilselampl
2
21
Lesenswert?

und wer hat den Faymann

abmontiert - schon vergessen ?

maxworks
7
46
Lesenswert?

falsch

Mitterlehner, Glawischnig und Kern sind einfach gescheitert. Schellhorn hat ohne Not aufgehört, dafür gebührt ihm Respekt !!

notokey
3
29
Lesenswert?

Das sehe

ich genauso. Und der Job eines erfolgreichen und engagierten Unternehmers lässt es nur selten zu, sich gleichzeitig in der Politik zu engagieren. Überhaupt dann, wenn man genügend eigene Kunden hat und nicht auf politische Geschäftsanbahnungen baut.