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AntisemitismusExperten wollen Karl-Lueger-Statue vom Sockel holen

Sind Denkmäler und Straßenschilder Geschichtsbücher? Diese Frage wird in Wien meistens anhand des Bürgermeisters Karl Lueger diskutiert. Wegbereiter etlicher Infrastrukturprojekte wie der II. Hochquellenleitung und gleichzeitig Wegbereiter des politischen Antisemitismus. Eine Gruppe von Expertinnen und Experten möchte das Denkmal nun vom Sockel holen.

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Historiker Florian Wenninger ist eines der Kommissionsmitglieder, die die Umgestaltung des Karl-Lueger-Platzes fordert. © #aufstehn / C. Glanzl
 

Vier Meter hoch ist die Bronzestatue des ehemaligen Wiener Bürgermeisters Karl Lueger am gleichnamigen Platz am Stubenring. Der Sockel darunter ist auch mehrere Meter hoch und seit Monaten mehrmals mit dem Wort "Schande" besprüht. Seit Jahren brodelt die Diskussion um das Erbe Luegers im öffentlichen Raum dahin, vergangenen Juni ist sie das vorerst letzte Mal aufgekocht. Der Sockel wurde besprüht, gereinigt, wieder besprüht, wieder gereinigt. Irgendwann haben die Verantwortlichen das Putzen aufgegeben.

Kommentare (4)
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Wiener58
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2
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Gut so,

ich hoffe nur das alle alle Denkmäler ,Kirchen und Gedenktafeln die an Martin Luther erinnern umgehend entfernt werden. so funktioniert Gutmenschentum!

wjs13
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Lueger wird also besudelt

aber dem Massenmörder Ché Guevara wurde gerade erst ein Denkmal errichtet.
Das rote Wien ist anders.

UHBP
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@wj...

Lernen's Geschichte!
Ja, es gibt sie immer noch, die mit Antisemitismus kein Problem haben.

Gotti1958
15
5
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wjs

Ich wusste gar nicht, dass Che ein Antisemit war.....