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Reisewarnung für Balearen"Der Ballermann ist der beste Freund des Corona-Virus"

Die Bundesregierung reagiert mit der Reisewarnung für die Balearen auf die steigende Zahl infizierter Rückkehrer aus dem Urlaub. Um die Kontrollen an Österreichs Grenzen zu verstärken, werden 500 Polizisten und 800 Soldaten zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober: Die Situation hat sich zugespitzt
Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober: Die Situation hat sich zugespitzt © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) lud Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstagnachmittag zu Gesprächen über die aktuelle Corona-Situation ins Kanzleramt. Dabei sollten insbesondere die Situation rund um die Reiserückkehrer und die Gesundheitskontrollen an den Grenzen erörtert sowie das weitere Vorgehen besprochen werden.

Kurz hatte bereits am Wochenende erste Gespräche mit Vertretern der Bundesländer und Anschober geführt, um die Situation, die sich "aufgrund der vielen infizierten Reiserückkehrer vom Westbalkan, der Türkei und auch Kroatien" zugespitzt habe, zu erörtern.

Reisewarnung für Mallorca?

Schon am Wochenende hatte auch Außenminister Alexander Schallenberg im Interview mit der Kleinen Zeitung angekündigt, dass über neue Reisewarnungen, etwa für die Balearen mit Mallorca, nachgedacht werde. Nun gab Kanzler Sebastian Kurz bekannt: "Ab Montag gilt eine Reisewarnung auch für die Balearen." Das bedeutet: Bei der Rückreise von Mallorca, Menorca, Cabrera, Ibiza oder Formentera ist ein negativer Test vorzulegen oder eine Quarantäne zu absolvieren. An den Flughäfen können Gratistest bei der Heimkehr  gemacht werden.

Details zu den Regelungen für Balearen-Rückkehrer wird Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Mittwoch verkünden. Die Gruppe sei zahlenmäßig geringer als jene der Kroatien-Rückkehrer. Die vorgeschriebenen Tests zu machen sei jedenfalls unabdingbar. Es nicht zu tun, sei "kein Kavaliersdelikt, keine Kleinigkeit".

Anschober nannte die neue Clusterbildung in Zusammenhang mit den Urlaubs-Rückkehrern als Grund für die neuen Reisewarnungen. Bei den Kroatien-Rückkehrern betrage das Durchschnittsalter der Infizierten 23,5 Jahre, in den vergangenen 9 Tagen habe es insgesamt 262 Infektionsfälle gegeben. Auf den Balearen beobachte man mit Sorge die steigenden Zahlen.

Jeder einzelne müsse die Verantwortung "für uns alle übernehmen". Denn auch junge Menschen könnten erkranken und vor allem Überträger sein, betonte Anschober. "Der Ballermann ist einfach der beste Freund des Coronavirus."

800 Soldaten an die Grenze

Für die Gesundheitskontrollen an den Grenzen wird das Bundesheer   800 Soldaten zur Verfügung stehen, um die Kontrollen effizient vornehmen zu können. Diese können von den Ländern abgerufen werden. Auch 500 Polizisten zusätzlich werden an den Grenzen im Einsatz sein.

Verstärkte Kontrollen

900.000 Kontrollen hätten an Österreichs Grenzen im August bereits gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde stattgefunden, insgesamt sei es mehr als eine Million, so Innenminister Karl Nehammer.

Nun wolle man die Zahl der Kontrollen pro Tag noch erheblich erhöhen, um den "Kontrolldruck" zu verstärken. Insbesondere auch Umgehungsrouten der Kroatien-Rückkehrer über Kärnten oder Tirol sollen vereitelt werden.

Allein gestern seien 800 Quarantäne-Maßnahmen verhängt worden, insgesamt seien derzeit 20.000 Menschen in Österreich in Quarantäne. Auch hier werde die Überwachung verstärkt, bisher seien bereits 63.000 Kontrollen durchgeführt worden.

Bei Missachtung der Quarantäne drohten Verwaltungsstrafen von bis zu 1.450 Euro, Infizierte riskierten auch eine strafrechtliche Verurteilung.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hatte zuvor mehr Soldaten für den Grenzeinsatz gefordert. "Ich fordere eine Verstärkung durch das Bundesheerpersonal an den Grenzübergängen, die Einsatzleute an den Grenzen zu entlasten." Aktuell sind laut Kaisers Stellvertreterin Beate Prettner (SPÖ) 45 Soldaten in Kärnten im Grenzeinsatz.

PCR-Abstriche an den Grenzübergängen lehnt der Landeshauptmann ab. "Diese sind mit langen Wartezeiten verbunden, darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass jeder und jede daran interessiert ist, sich und die eigene Familie zu schützen, da ist es ganz wichtig, auf die Eigenverantwortung der Menschen zu bauen."

Viele Rückkehrer positiv

In den vergangenen Stunden wurden rund 300 Personen positiv getestet, die Testungen der Kroatien-Rückkehrer waren dabei erst zu geringen Teilen dabei. Insgesamt zeigt sich in den vergangenen drei Wochen laut den Zahlen der AGES eine massive Zunahme von Infektionen bei Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus Kroatien: Waren es vor drei Wochen lediglich neun, in der vorletzten Woche 39, so stieg diese Zahl in der vergangenen Woche dramatisch auf 190 an.

Interesssant auch die Veränderung der Altersstruktur: In Wien sei die Gruppe der 15- bis 20-Jährigen bereits die Nummer 1 bei den Neuinfizierten. Auch diese seien hochgradig ansteckend, auch wenn sie keine schweren Symptome zeigten, aber sie, so der Kanzler, "tragen die Krankheit in andere Altersgruppen hinein".

Kommentare (99+)

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ichbindermeinung
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leite diesen Artikel an mindestens 30 Bekannte weiter

es fehlt noch der entscheidende Hinweis zum Abschluß, den Artikel an mindestens 30 Bekannte weiterzuleiten ansonsten was Schreckliches passiert

satiricus
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Wie kann das Virus "mit dem Auto kommen"?

Wir haben neuerdings ja eine "Ampelregelung".
Da braucht der Basti nur auf ROT drücken und schon ist die Virusroute geschlossen :-))
Nächste Woche wird es in Hinblick auf Mallorca & Co. wohl heissen, dass das Virus "mit dem Flugzeug kommt", oder?

berndhoedl
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die Virusroute😂

👍
Bei all den Schwachsinn, den die Regierung momentan versucht, glaubhaft rüberzubringen und die Medien diesen dann auch noch aufgreifen, darüber berichten und viele Poster das dann auch noch wie eine Religion verteidigen, treibt mir die Tränen ins Gesicht weil man echt Würgereize bekommt.

Dein Kommentar über die Virusroute, die der Bundesbasti dann alleine schließen wird - ja die treibt mir auch Tränen ins Gesicht, aber vor lauter Lachen, weil das ist die treffendste Beschreibung dessen, was wir im nächsten Wahlkampf dann vom Basti als herausragendste Errungenschaft hören werden.
👍👍

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@satiricus,......

die Möglichkeit besteht nahezu zu 100 %....... ;-), wenn man es mit Sarkasmus entgegennimmt..... ;-)

ReinholdSchurz
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Schlecht beraten 🤮

Und schon wieder der Lalermann der Grünen er hat vergessen das Österreich ein Tourismus Land ist.
Ales was wir jetzt tun kommt doppelt und dreifach zurück.
Anmerkung:
Lalen ist eine Nebenerscheinung wenn man Zuviel getrunken Hat.

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@Reinhold - Zu Ihrem letzten Satz

Sind Sie da Experte?

marluk40
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Erkenntnisse seit Sonntag

a. Der Virus kommt mit dem Auto ins Land
b. Der Ballermann ist der beste Freund des CORONA-Virus

Leite bitte jeder selbst für sich ab, wie dem zu begegnen ist !

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@marluk40

Net gemeinsam aus einem Kübel saufen? Ist auch für den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten ein Gewinn.

fans61
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Die naive Ausdrucksweise deutet auf den niedrigen Bildungsstand

einiger Regierungsmitglieder hin inkl. Kanzler.

einmischer
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fans61

oder den Bildungsstandart seiner Klientel, damit man ihn versteht

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fans61

Na ja - für hochgebildete Forenvirologen sind die PKs ja nicht gedacht. Forenvirologen können in die Zukunft sehen, wissen im August, was sie im März auch noch nicht gewusst haben, kennen nur zwei Zustände - gsund oder tot - und halten dieses Corona-Dingsbums für eine Erfindung der Regierung.
Hat ja auch der Anführer der Forenvirologie-Bewegung Prof. Dr. hace Norbert Hofer (derzeit noch FPÖ) bei den Sommergesprächen bestätigt. Es gibt viele andere Krankheiten, an denen man auch sterben kann ob der Kübel beim Ballermann steht oder im Bierzelt ist powidl.

Plantago
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"Der Ballermann ist der beste Freund des Corona-Virus"

Viel zu kompliziert! Wenn man die Österreicher wie kleine Kinder behandeln will, muss es richtig heißen: "Der Ballermann ist dem Corona-Virus sein bester Freund". Freut mich, geholfen zu haben.

lieschenmueller
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Seltsam, warum gerade jetzt, wo die Ferien im beinahe Endspurt sind,

so viele positive Fälle auftreten. Wiederum so große Firmen haben wir nicht in Österreich, dass Betriebsurlaube dieser es ausmachen könnte.

Bei mir im Bezirk waren lange 6, dann 9, im Moment 13. Nicht dass mich dass bei knapp 100.00 Einwohner groß erschrecken würde, aber dem sollte man dennoch vorbeugen, dass es nicht noch mehr werden.

samro
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zeit

alles voellig klar und war zu erwarten.

ist schon zeit dass ich ihnen ihnen post an mich vom mai in erninnerung rufen darf, in dem sie mich als aengstler betitelt haben, oder warten wir dazu noch ein bisserl zu?

lieschenmueller
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samro, ich überlegte einige Zeit, Ihnen gar nicht zu antworten,

das habe ich mir nämlich vorgenommen in Bezug auf Sie. Da Sie das aber wohl als Zustimmung zu Ihren Ansichten aufgefasst hätten, will ich das noch einmal tun:

Lesen Sie einfach meinen letzten Absatz, ich bin nicht in Panik bei der momentanen Zahl in meinem Bezirk. Heißt nicht, dass wenn sie enorm steigt, ich Angst kriege. Die Zukunft wird es zeigen.

Das ist dann aber noch immer ein Unterschied - ("Ängstler" ist eigentlich kein Begriff, den ich so! schreiben würde) - zu dem, was Sie in diesem Forum seit Monaten betreiben. Meinungsfreiheit - steht Ihnen selbstverständlich zu - muss man aber in DER Art nicht gut finden.

samro
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angst

nirgends habe ich geschrieben dass SIE in angst sind.

ich habe sehr wohl ihr grosses posting nicht vergessen in dem sie mich sehr schoen gefragt haben puncto angst.
oh nein und das habe ich ihnen immer gesagt. es geht nicht um angst sondern darum dass man vorsicht walten laesst. und genau um das ging es immer und oft oft habe ich gesagt, gemma vom gas und es wird alles gut werden.
dass man eine vorsichtige haltung mit laecherlich mahen quittiert ist eben der punkt der dann noch so einige auf den plan ruft sich ohne verantwortung zu verhalten.
die auswirkungen gibts jetzt.
und es bleibt mir nach wie vor verborgen wie man nicht vorsicht walten lassen will und eine situation wie jetzt geradezu hinaufbeschwoert.

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@lieschenmueller

Angst ist ein ebenso gefährlicher Ratgeber wie übertriebener Optimismus.

Es ist aber so, dass Angst ein Gefühl ist, dass man nicht abschalten kann, man muss lernen damit umzugehen. Wenn man hier so liest, was Poster so von sich geben, weils Angst davor haben eine Maske tragen zu müssen oder dass die Nachtlokale nicht bis in der Früh offen haben dürfen, dann sind mir die "Ängstlichen" noch zehnmal lieber.
Erinnert mich an die Sicherheitsgurtpflicht (wo plötzlich die Paniker davon überzeugt waren, dass jetzt sämtliche Autofahrer entweder ersticken, stranguliert werden oder im Auto verbrennen müssen) oder die Helmpflicht bei den Zweirädern wo man auch in Panik war, weil jetzt die Mopedfahrer nix mehr sehen und aus Sauerstoffmangel vom Moperl fallen werden.

Die echten "Ängstler" sind die Verharmloser in der Covid-Pandemie. Ist bei jeder Krise so.

lieschenmueller
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Heißt nicht, dass wenn sie enorm steigt, ich NICHT Angst kriege

-

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@lieschenmueller

Dürfte ein "jet-lag" sein. Als im März die Fälle hochgegangen sind, war Covid-19 schon länger in Europa verbreitet als gedacht. Da von der Infektion bis zur Hospitalisierung eine gewisse Zeit vergeht, ist man in Oberitalien erst hellhörig geworden, als die Krankenhäuser schon überlaufen waren. Man hat wohl die Phase der schleichenden Verbreitung verpasst und es hat so ausgesehen als würde sich Covid von heute auf morgen explosionsartig verbreiten.
Jetzt ist das a bisserl anders - Covid braucht eine gewisse Zeit um sich einzuschleichen und jetzt ist wohl der Punkt erreicht, wo die Urlaubsheimkehrer die übertreffen die auf Urlaub sind bzw. erst auf Urlaub fahren. Deshalb gehen jetzt die Zahlen hoch - könnt ich mir denken. Old Covidl ist recht schlau, er lässt einen großen Teil ungeschoren, darum dauerts bis es auffällt, dass er wieder da ist. Jetzt werden die Zahlen noch steigen - und dann - in zwei bis drei Wochen, werden wirs wissen, ob wir die Welle flach halten können oder es einen Tsunami gibt. Jetzt wärs halt gscheit, wenn sich die Leute auch so an die Regeln halten können. Was da im Forum so gepostet wird, lässt mich aber dran zweifeln. Da glauben immer noch welche, der "Basti" hätte Covid-19 erfunden.

SagServus
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Da von der Infektion bis zur Hospitalisierung eine gewisse Zeit vergeht, ist man in Oberitalien erst hellhörig geworden, als die Krankenhäuser schon überlaufen waren.

Die wussten das davor schon.

In Italien warens in der Sorgfaltskette aber sehr schludrig wodurch sie den Virus ins Krankenhaus getragen haben und die Krankenhäuser zu superspreadern wurden. Die Krankenhäuser waren deshalb überlaufen, weil die bis dato Corona negativen Patienten auf den Stationen ebenfalls infiziert wurden und somit dann kaum freie Plätze für neue Corona Patienten vorhanden waren.

Zusätzlich dann auch noch das medizinische Personal.

blubl
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🤔

Die Krankenhäuser in Italien, sind jedes Jahr (Herbst/Winter) an Ihrer Belastungsgrenze - mit oder ohne Covid - nur heuer ist es auch außerhalb von Italien publik geworden.

No-samro
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@blubl, sie haben vollkommen recht, auch wenn hier die bekannten Chefvirologen widersprechen.

Anfang 2001 Italien beim Ranking der WHO, bezüglich Gesundheitssyteme auf Rang 2.
Aufgrund der Wirtschaftskrise 2008 und durch den Druck der EZB wurde eine Sparpolitik verordnet welche die Spitäler besonders traf und diese wurden radikal
zusammengespart und in weiten Teilen privatisiert. Die Ausgaben wurden 2012 um 900 Millionen, 2013 um weitere 1,8 Milliarden, 2014 nochmals um 2 Milliarden gekürzt. Es wurde daher im Jahre 2015 dem Gesundheitssystem in Italien um 4,7 Milliarden weniger zugestanden als noch im Jahre 2011. Das ist eine Menge Holz! In Österreich daher 28,9 Intensivbetten pro 100.000 Menschen in Italien 12,5, also weniger als die Hälfte. Wenn Österreich bei einer starken Grippewelle schon genug zu tun hat, muss man bei Italien nicht nachdenken. - Das wurde in den Medien ohnehin ausreichend thematisiert.

samro
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italien

fallt ihnen nix auf?
selbst wenn italien zehnmal soviele betten wie oesterreich gehabt haette haette man den tausenden neuinfektionen protag und eineer liegedauer von 3 wochen niemals herr werden koennen.
leider kann man das nicht schoen reden.
das heisst pandemie.

samro
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grenze

reden sie sich die situation weiter schoen.
dass man die mensche nicht mehr aufnehmen konnte weil einfach keine tausenden betten frei herumstehen ist ihnen offentsichtlich entgangen.
kein land der welt hat eine derart hohe anzahl an freien betten, weil die im normalfall sofort am pranger stehen wuerden.
siehe oesterreich: der rechnungshof hat schon unsere bettenanzahl kritisiert. aber gott sei tausend dank und unsere regierung hat nicht darauf reagiert.

No-samro
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@samro, wieder einmal Richtigstellung eine Falschbehauptung.

"der rechnungshof hat schon unsere bettenanzahl kritisiert. aber gott sei tausend dank und unsere regierung hat nicht darauf reagiert."
Richtigstellung: Der letzte RH-Bericht der btgl. Spitalsbetten erging im Jahre 2015. Da war diese Regierung nicht im Amt.
Der Erste Bericht erging 2001 (RH-Präs. F. Fiedler). Sept. 2004 Kritik vom HVB. Aug. 2007 RH-Präs. Aug. 2007 RH-Präs. J. Moser. Alle kritisierten zu viele Spitals und Intensivbetten. Im Juni 2010 wollte Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) mit den Ländern über den "Abbau von teuren Akutbetten" sprechen. Im Juni 2015 erging der letzte RH-Bericht der Einsparungen von 40 % der Betten forderte. "Überzählige Spitalsbetten" würden in Österreich 4,75 Milliarden Euro kosten, empört sich NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker im Dezember 2015. Ins gleiche Horn bläst FPÖ-Chef Norbert Hofer. Im Mai 2016 forderte er wörtlich einen "Abbau der Akutbetten", auch 2019 auf der FPÖ Website. Der "Abbau von Überkapazitäten bei Akutbetten" steht wörtlich im aktuellen Koalitionsvertrag von ÖVP, Grünen und Neos, die in Salzburg seit 2018 eine gemeinsame Regierung bilden. Die einzige Partei die sich immer gegen den Abbau stemmte war und ist die SPÖ. Ich denke Samro sollte sich dort bedanken!

samro
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unsere bunesregierung hat nicht darauf reagiert

oder hat sie betten rediziert?

 
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