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Analyse zur Kroatien-WahlEin Sieg, der viele Väter hat

Wahlen in der Coronakrise, eine schwache Beteiligung und kaum Stimmenzuwachs: Warum Andrej Plenkovic in Kroatien dennoch gewinnen konnte.

© AP
 

Erstens kommt es anders, zweitens, als man denkt. Dieses Sprichwort gilt auch für die Parlamentswahlen in Kroatien. Sie haben am Sonntag jedenfalls ein völlig unerwartetes Ergebnis gebracht. Nichts wurde aus dem vorhergesagten knappen Rennen zwischen der konservativen Regierungspartei HDZ unter Ministerpräsident Andrej Plenkovic und dem Siebenparteienbündnis mit dem SDP-Vorsitzenden Davor Bernardic als Spitzenkandidaten. Schließlich gewann die HDZ 13 Sitze hinzu und liegt mit 66 Abgeordneten klar vor dem SDP-Bündnis, das drei Sitze verlor und nun bei 41 Mandaten im Parlament hält.

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