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GastkommentarJanko Ferk: Tödliche Gewalt kann nicht rechtmäßig sein

Der Schriftsteller Janko Ferk meint, dass der Satz von George Floyd „Ich kann nicht atmen“ eine Metapher für die heutige Welt sei.

Wir sind nicht machtlos: Antirassismus-Demonstration am Trafalgar-Square in London
Wir sind nicht machtlos: Antirassismus-Demonstration am Trafalgar-Square in London © AFP/Tolga Akmen
 

Wir verständigen uns mit Sprache. In der Sprache – es ist bedeutungslos, in welcher – können es Sätze absolut auf den Punkt bringen. Im 20. und 21. Jahrhundert hat die Menschheit ein paar solcher Sätze hervorgebracht.

Kommentare (3)

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Ifrogmi
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man sollte beide seiten zeigen:

- die qual des zu tode gebrachten g.f.
- die angst und deren folgen der schwangeren frau, die von eben diesem drogenkonsumierenden g.f. im rahmen einer home-invasion heimgesucht wurde.
abgesehen davon gäbe es genügend tatsächlich unschuldige, nicht kriminelle schwarze opfer. warum wird ausgerechnet ein mehrfach vorbestrafter verbrecher zum märtyrer hochstilisiert?

Plantago
5
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So lange jemand die geballte Faust erhebt,

glaube ich ihm die friedlichen Absichten nicht, - auch nicht, wenn er kniet.

zweigerl
4
9
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Undifferenziert

Plakative Kurzsätze haben ein hohes Aufforderungspotential, und zwar sowohl positiv als auch negativ, sie helfen auch mit, das unvermeidliche English zu lernen, aber ihre Undifferenziertheit und kontextlose Zitierung bei allen möglichen Gelegenheiten macht sie prinzipiell unseriös und hilft allen Politikern mit der Holzhammermethode, populistisch zu agieren.