Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

AußensichtÖsterreich sollte wenigstens eine beschränkte Zahl von Flüchtlingskindern aufnehmen

Wolfgang Benedek fordert die Regierung zum Weltflüchtlingstag zu einer Geste der Humanität auf.

Kinder im griechischen Flüchtlingslager Moria
Kinder im griechischen Flüchtlingslager Moria © (c) APA/AFP/LOUISA GOULIAMAKI (LOUISA GOULIAMAKI)
 

Der morgige 20. Juni ist Weltflüchtlingstag und eine Gelegenheit auf die prekäre Situation vieler Flüchtlinge sowie Probleme der Rechtsstaatlichkeit aufgrund von Maßnahmen gegen Covid-19 hinzuweisen.

Kommentare (16)

Kommentieren
Morioka
1
3
Lesenswert?

Auch wenn es hart klingt ...

Griechenland und Italien sind um keinen Deut besser, als die Länder aus denen Menschen gekommen sein mögen. Sie machen die Augen zu, kümmern sich um nichts, lassen die Probleme auflaufen und dann soll sich der Rest der Welt oder der Rest Europas darum kümmern.

Diese Länder machen es sich einfach: Umverteilung fordern, und wenn es nicht geschieht, können sie sicher sein, dass die NGO, Kirchen, die Missstände anprangern und ihre typischen Forderungen stellen.

Es kann doch wirklich nicht sein, dass da nicht wenigstens überprüft werden kann, ob es sich um Migration handelt - was sofortige Ausweisung zur Folge hätte, oder ob es Asylgründe gibt und welche. Sobald feststeht es gibt welche soll sofort ein Bleiberecht ausgesprochen werden, und dann kann gern umverteilt werden, auch nach Österreich.

Da bin ich wieder bei den NGO, den Kirchen, kann und darf sich Österreich nicht seiner Pflicht entschlagen, Asylberechtigte aufzunehmen und Ihnen den ihnen zustehenden Schutz zu gewähren!

Wo es sich übrigens um Migration handelt, über die Schiene Asyl, müsste man einfach alle Zahlungen einstellen. Vor allem an solche Länder in Afrika, in denen es Millionäre und Milliardäre gibt, die sich Megalopoli und Luxus-Vororte dort bauen, wo früher die Armen gelebt haben. Diese werden mit Waffen vertrieben, und wenn sie das Pech haben an Schlepper zu geraten, landen sie irgendwann in Europa, in ITA, GR, TK, usw. Das muss man nicht noch fördern, damit hätte auch schon lang Schluss sein müssen.

wahlnuss
4
3
Lesenswert?

Zumindest vor der Realität sollte man nicht die Augen verschließen

FAKT ist, dass laut UNHCR 80 Millionen MENSCHEN auf der Flucht sind oder aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Fakt ist, dass wir in Österreich in einem sehr sehr sehr sicheren Land leben dürfen und wir uns diese Tatsache genauso wenig verdient haben, wie diejenigen Menschen, die kein Dach über dem Kopf, keine Wohnadresse, kein sauberes immerwährend fließendes Trinkwasser, keine Versicherung auf medizinische Versorgung, kein regelmäßiges Einkommen, keine Schule und keinen prall mit Lebensmittel gefüllten Kühlschrank haben. Auch keinen Supermarkt in unmittelbarer Nähe und kein Geld, oft kein gemäßigtes Klima und keine Sicherheit des Friedens. Aus sehr labilen Zeiten gibt es in christlichen Kirchen Europas Bilder oder Statuen einer Frau, die den Mantel ausbreitet und darunter Menschen hineinflüchten können. Schutzmantelmadonna. Viele pochen auf die Werte des christlichen Abendlandes und vergessen dabei, dass die Flucht vor der Versklavung, der Weg in die Freiheit und Schutz jedes Lebens Zentrum unserer Religion sind.

Plantago
0
8
Lesenswert?

zur Schutzmantelmadonna, - eine solche gibt es in Pettau - Ptujska Gora

Die Basilika der Schutzmantelmadonna wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Die Gottesmutter soll einer Legende nach das Land verschleiert haben um es während der folgenden Türkenkriege vor den brandschatzenden Osmanen zu verbergen. Das Abendland ist nur deshalb noch christlich, weil es sich in Zeiten von Not und Gefahr auch zu schützen wusste.

wahlnuss
5
0
Lesenswert?

Die Legende kenne ich, aber

nicht das ganze Land, sondern die Kirche war meines Wissens von einer Wolke umgeben. Daher stammt auch der Name Črna Gora, schwarzer Berg. Auch wenn es die Legende so darstellen mag, der Mantel schützt die Menschen, nicht die Religion. Gott kämpft nicht auf der Seite einer Religion, sondern stellt sich immer auf die Seite der Notleidenden. Wie christlich das Abendland tatsächlich ist, zeigt sich, wie wir Christen mit den bedrohten Menschen umgehen.

Plantago
0
3
Lesenswert?

Manche Menschen werden auch von der Polizei "bedroht", weil sie etwas ausgefressen haben.

Müssen wir uns als Christen dann auf die Seite der Kriminellen stellen und sie vor dem Gesetz in Schutz nehmen? - Ich weiß, das ist eine "Pharisäer-Frage", aber so wird das Ganze etwas klarer.

limbo17
7
10
Lesenswert?

Nein Nein und nochmals Nein.

Es sind schon genug da und wir haben genug Kriminalität durch die die da sind!
Irgendwann muss das doch einmal aufhören!
Wir sind nicht verpflichtet alle zu retten!
Ich gehe doch nicht ein Leben lang arbeiten damit mein Steuergeld irgendwelchen Leuten in den Hintern geblasen wird!
Irgendwann ist genug! Und das soll jetzt sein!

zweigerl
2
9
Lesenswert?

Eine Prise Max Weber

Ich würde ganz gern einmal von dem eindimensionalen Zuzugsprediger und bedingungslosen Flüchtlingshelfer W.B. ein differenziertes Argument hören, das auf die Theorien etwa des Centenarfürsten Max Weber eingeht. Indem man der ewigen Menschenrechtslitanei eine kleine Pause gönnt, wäre vielleicht die ohnehin minimale Chance größer, dringende Hausaufgaben zu erledigen. Das betrifft in erster Linie das von der Regierung angestrebte Programm, der durch die Krise bedingten Destabilisierungsgefahr mit Lösungen zu begegnen, die über ein Webersches Augenmaß verfügen.

Hgs19
8
21
Lesenswert?

Tun und nicht fordern

Herr Benedek - nehmen sie doch Flüchtlinge in ihren Haushalt auf - sie haben sicher genug Platz und eine anständige Beamtenpension.

wjs13
5
16
Lesenswert?

Österreich sollte wenigstens eine beschränkte Zahl von Flüchtlingskindern aufnehmen

Tolle Idee, denn der gesamte Clan hat dann das Recht nachzukommen. Das ist ja der kriminelle Sinn, dass Kinder unbegleitet losgeschickt werden.

walterkaernten
7
33
Lesenswert?

überbevölkerung

Aufruf an:

UNO
HOHE STAATSBEAMTE die die gesetze schreiben
ALLE RELIGIONEN
POLITIKER

Überall auf der welt darauf hinweisen, dass 1 bis 2 kinder je familie GENUG sind.
Danach empfohlen: freiwillige sterilisation.

Die erde kann NIE so viele menschen auf westlichem standard ernähren bzw das westliche luxusleben ermöglichen.

Alternative dazu ist:
So weiter vermehren und KRIEG, HUNGER und LEID akzeptieren.

Die überalterung ist ein viel geringeres problem als die ÜBERBEVÖLKERUNG

evalesacher
3
26
Lesenswert?

Überbevölkerung

Geburtenkontrolle - das Zauberwort, dann wären viele Probleme gelöst!

Mein Graz
9
15
Lesenswert?

@evalesacher

Wer fühlt sich dazu berufen, Menschen vorzuschreiben wie viele Kinder sie haben dürfen? Denn mit Freiwilligkeit wird das nicht funktionieren, so lange nicht das Bildungsniveau vor allem der Mädchen gehoben wird. Denn nur mit steigendem Bildungsniveau könnte man die Geburtenrate auch mittels Freiwilligkeit senken.
China oder auch der Iran haben es vorgemacht. Heute meinen auch viele chinesische Wissenschaftler, dass es auch ohne Zwang gegangen wäre.

Balrog206
0
5
Lesenswert?

Naja

Mit Bildung der Frau hast du nat recht , aber das können wir gut bald bei uns beobachten ob diese die jetzt bei uns Matura machen u vielleicht sogar ein Studium , dann nach Beendigung auch arbeiten gehen ( dürfen) oder auch gleich heiraten u 3-5 Kinder bekommen !

Mein Graz
22
10
Lesenswert?

@walterkaernten

Wieder einmal:
In Staaten ohne Sozialsystem sind Kinder die Altersversicherung.

Und: wer sagt, dass wir auf "westlichem" Standard bleiben müssen? Es wäre doch für die (Um-) Welt und die Menschen viel besser, wenn alle ihre Luxusleben etwas einschränken würden!

Plantago
0
3
Lesenswert?

Altersversicherung, ja, -

aber nur, wenn die Kinder dann auch arbeiten.

Balrog206
2
4
Lesenswert?

Mein , Am

Besten dann gleich mit dem beenden von Reisen mit einer fahrenden co2 Schleuder aufhören ! Die Umwelt wird’s danken !!! Reisen ist auch eine Art Luxus !