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CoronavirusStufenweise ab Montag: Österreich schließt Schulen

Jetzt steht der Plan für die Schließung von Schulen und Kindergärten: Ab Montag werden Oberstufen geschlossen, ab Mittwoch bleiben auch Volks-, Mittelschüler und jene in AHS-Unterstufen zu Hause sowie die Kindergartenkinder. Maßnahme geht bis zu den Osterferien. Bei Bedarf soll für Betreuung gesorgt werden. "Extra-Lösung für Maturanten."

 

Um den weiteren Anstieg der Corona-Fälle einzudämmen, bleiben ab  Montag alle Schüler ab 14 Jahren bis 3. April zu Hause, sie sollen per E-Learning unterrichtet werden. Ab Mittwoch gilt dies dann auch für alle Unterstufenschüler, Volksschüler und Mittelschüler. Keinesfalls sollten Kinder zu Großeltern gegeben werden, um diese Risikogruppe zu schützen. Auch in Kindergärten gelten diese Maßnahmen, die die Regierungsspitze Mittwochnachmittag bekannt gaben.

Faßmann kündigt Verschiebung der Zentralmatura an

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat nach den bevorstehenden Schulschließungen auch eine Verschiebung der Zentralmatura angekündigt. Die dahinterliegenden Uni-Aufnahmeprüfungen werden ebenfalls mit den neuen Terminen abgestimmt. "Es ist doch klar, wohin wir gehen. Die Termine werden verlängert und die Matura ein bisschen nach hinter verschoben", sagte Faßmann in der "ZiB2" am Mittwoch.

Es sei ein komplexes Thema und ein Spannungsfeld der Interessen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz: Ulimatives Ziel sei es die sozialen Kontakte zu reduzieren, es gebe aber auch Notwendigkeiten: Dass Berufsgruppen wie Gesundheitspersonal, Polizisten oder Busfahrer ihrer Arbeit nachkommen können, damit das Leben weiter gehen kann. Für Kinder, für die es keine Betreuungsmöglichkeiten gibt, werde es gruppenweise Betreuung an den Schulen und Kindergärten geben.

"Extra-Lösung für Maturanten"

Bildungsminister Heinz Faßmann sagte: "Wir bereiten eine Homepage vor für Schüler mit Lehrstoff. Für Maturanten werden wir eine Extra-Lösung finden müssen." Genauer definiert ist diese noch nicht. "Es wird weitere Maßnahmen geben", sagte Kurz.

"Wir sind mit einer Situation konfrontiert, die neu ist", erklärte Kurz. Man wolle die Möglichkeiten ausschöpfen, die zur Verfügung stehen. "Ich habe großes Vertrauen in die Österreicher, dass sie, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre Kinder selbst zu betreuen, das auch zu tun." Faßmann ergänzte, das liege in der Eigenverantwortung und beruhe auf Solidarität den Generationen gegenüber. An rechtlichen, finanziellen und sozialen Möglichkeiten für betreuende Arbeitnehmer werde im Hintergrund gearbeitet. Es gebe etwa die Möglichkeit von Pflegeurlaub oder Home-Office.

"Wir werden monatelang in einer speziellen Situation sein", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Es gelte, jene zu schützen, die dies besonders brauchen.

Es geht um die Betreuung der Kleineren

Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte seit 15 Uhr mit Sozialpartnern Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Landwirtschaftskammer) diskutiert, wo es vor allem um das Thema Schulschließungen ging. Dass hinter den Kulissen heiß diskutiert wurde zeigte sich auch daran, dass die geplante Pressekonferenz dazu um eine Stunde nach hinten - auf 17:30 Uhr - verschoben wurde.

Beim Sozialpartner-Gipfel ging es grundsätzlich um die Organisation und Auswirkungen der zu erwartenden Schulschließungen. Auch die Frage der Entgeltfortzahlungen bei Dienstverhinderung wegen Kinderbetreuung ist Thema.

Bei jüngeren Kindern geht es ja um das Thema der notwendigen Betreuung. Die Regierung hofft jedoch, dass mehr als drei Viertel der Schüler zu Hause bleiben können.

"Reduktion der Sozialkontakte"

Grundsätzlich gehe es um eine "Reduktion der Sozialkontakte", da seien Schulen wesentlich beteiligt, sagte Kurz zu Mittag. Schließlich gebe es in Österreich mehr als eine Million Schüler. Es gebe natürlich Unterschiede, ob es sich um Oberstufe oder Unterstufe handle, was die Betreuungspflichten betreffe, so Kurz. Seine große Bitte sei: "Verharmlosen wir die Situation nicht." 

Elternvertreter forderten, dass im Fall von Schließungen von Schulen und Kindergärten die Kinderbetreuung sichergestellt sein müsse. "Was nicht passieren darf ist, dass einfach Schulen geschlossen werden und Eltern trotzdem arbeiten gehen müssen", sagte der Sprecher des Wiener Landesverbands Karl Dwulit.

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Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zeigte sich skeptisch, was die Schließung von Schulen anbelangt. "Da wird es eine intensive Diskussion geben müssen", befand er. Denn Eltern müssten dann ihre Kinder betreuen. Und dies seien jene Menschen, die man bei der Aufrechthaltung der Systeme - also in den Spitälern oder Supermärkten - brauche. Hacker warnte auch davor, dass sich viele Großeltern um die Kinder kümmern würden. Ältere Menschen seien jedoch besonders gefährdet, sich anzustecken. Besser seien bereits getroffene Maßnahmen wie die Absage von größeren Schulausflügen.

Die Bildungsdirektion Wien hat im Zusammenhang mit den möglicherweise bevorstehenden Schulschließungen wegen des Coronavirus eine "Pädagogische Hotline" eingerichtet. Eltern, Schüler und Lehrer werden unter der Telefonnummer 01/52525-77048 dabei unterstützt, wie sie beispielsweise Zugang zu Arbeitsmaterialien und Informationen über bestehende Online-Lernplattformen bekommen.

Das Bildungsministerium hatte bereits am Dienstag die Schuldirektoren ersucht, sich aufgrund des Coronavirus auf Schulschließungen präventiv vorzubereiten. In einem Schreiben an die Schulleiter wurde außerdem empfohlen, dass Ausflüge, Reisen und Schulveranstaltungen - also auch Schulskikurse - ab sofort bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Dem folgt ein Erlass.

An den Schulen in ganz Österreich steigt die Verunsicherung. So bangen etwa Schüler der 8. Klassen, dass es zu Schulschließungen kommt. In diesen Wochen finden gerade die letzten mehrstündigen Schularbeiten vor der Zentralmatura statt. Dann wackeln wohl auch die Reifeprüfungstermine.

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Kommentare (99+)

Kommentieren
erstdenkendannsprechen
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es wird ja nie die ganzen klassen treffen.

ich wart mal ab, glaube aber, bei den klassen meiner kinder werden weit weniger als die hälfte in der betreuung sein - und da hat man schon etwas gewonnen.

Mr.T
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Ups...


... Autokorrektur

Natürlich nicht „älter“ sondern ELTERN

ChihuahuaWelpe56
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Wie war das noch mal mit dem Vorschlag der IV

„Den 1. Krankenstandstag soll der Arbeitnehmer selbst bezahlen“? Zum Glück hat man da nicht auf die IV gehört, sonst wäre die Epidemie ja noch gravierender!!!

Polititi
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Steiermarkwahl-Absage

Hallo liebe Politiker!
Danke das Ihr alle Veranstaltungen richtigerweise absagt.
Nur eure Veranstaltung die Steiermarkwahl wird nicht abgesagt.
Hier sieht man wieder wie mit zweierlei Maß gemessen wird.
Also bitte verschiebt dieSteiermarkwahl, wenn Ihr ein Rückgrat habt.mfg

erstdenkendannsprechen
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briefwahl geht noch!

karte beantragen!

bellasabina
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GR-Wahlen besser verschieben

Aber es können und werden nicht alle Wähler zur Briefwahl greifen.
Meiner Meinung nach muss man hier vor allem auch an die arbeitenden Personen im Wahllokal (Wahlleiter, Beisitzer, ...) denken, die an diesem Tag bis zu 10 Stunden (und mehr?) der Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.
Die Politik sollte daher unbedingt die Verschiebung der GR-Wahlen nochmals überdenken.

Gotti1958
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bellasabina

Dann müssen wir aber alles schließen, Geschäfte, Gasthäuser, Friseur etc. Die sind genauso der Gefahr ausgesetzt.

Patriot
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@Polititi: Beantragen'S halt eine Briefwahlkarte und regen Sie sich net so sinnlos auf!

.

medikus60
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Es ist leider so, dass sich hier einige "Schreiberlinge" bei ihren Kommentaren sehr parteipolitisch leiten lassen.

Ich bin alles andere als ein Fan von Sebastian Kurz und seinen Gefolgsleuten sowie Speichelleckern und meine Zeilen sind jetzt an die Adresse von "hfg" und "Mein Graz" gerichtet die sich weiter unter sehr negativ über Schließung der Schulen usw. äußern, doch diese Maßnahme ist gut!! Man kann nicht alle Härtefälle abdecken, es allen recht machen. Die Regierung kann nicht für jeden Staatsbürger ein Sicherheitsnetz ausbreiten und alles abfangen was kommen könnte, noch dazu in einer Situation, wo man rasch handeln muss! Wollt ihr lieber, dass a.) eure Kinder krank werden, b.) Eure Kinder Euch anstecken und die Oma und den Opa gleich dazu, oder c.) Beides?! Für Schüler der Oberstufe und deren Eltern sollte es kein Problem sein, sich 2-3 Wochen zu beschäftigen. Die sitzen sonst auch stundenlang mit der Playstation vor dem Bildschirm. Für Eltern von jüngeren Kindern wird es Möglichkeiten geben und sollten diese nicht ausreichen ist es zumutbar ein wenig selbst in die Hand zu nehmen. Meine Tochter kurbelt über Facebook seit einiger Zeit mit anderen Müttern, welche Mutter an welchem Tag Zeit hat, die Kinder der Freundin zu betreuen. Das funktioniert! Mein 8 jähriger Enkel freut sich auf die Zeit mit zwei, drei Freunden! Noch einmal; Ich bin der Meinung, dass unsere Regierung aus reinem wirtschaftlichem Kalkül fast fahrlässig spät reagiert hat, doch diese Maßnahme jetzt, ist absolut in Ordnung und auch zeitgerecht.

Mein Graz
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@medikus60

Mal überlegen:
Die Schulen sind zu auf Grund der Ansteckungsgefahr.
Die Kinder sollen ja nicht von Großeltern betreut werden, Mama und Papa müssen arbeiten - also wohin mit den Kindern?
In die Schulen in betreute Gruppen.
Nicht alle Eltern können abwechselnd auf die Kinder schauen - und wenn doch, geschieht dies doch auch in einer Gruppe - aber soziale Kontakte sollen doch eingeschränkt werden.
Und wenn eine Klasse mit 24 Schülern schließt und die Eltern wechseln sich beim Aufpassen von 3 - 4 Kindern ab müssen dann wohl täglich 6 Eltern Zeit haben - oder die Kinder sind eben wieder zu Hause oder in der Schule - in einer größeren Gruppe, was vermieden werden soll.

Irgendwie beißt sich die Katze in den Schwanz.

Ich sehe keinen Sinn in dieser Maßnahme.

medikus60
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@Mein Graz, der Sinn liegt alleine in der verkleinerung der Gruppe! Es muss uns allen klar sein, dass eine starke Ausbreitung von Covid-19 nicht mehr aufzuhalten ist.

Das wissen die Experten, Politiker und alle Anderen die über einen gesunden Hausverstand verfügen. Das Problem von Covid-19 ist nicht das Virus selbst für den einzelnen Infizierten, sondern die Menge der Schwererkrankten, die dann zu Horrorszenarien führen können, wenn die technischen Geräte ausgehen, die von schwererkrankten benötigt werde. Ich erzähle Ihnen da vermutlich nichts neues, doch es ist daher mathematisch, dass kleinere Gruppen von Menschenansammlungen das Risiko verringern sich anzustecken. Diese Maßnahme zielt darauf ab die Gruppengröße zu verringern, mehr nicht. Das ist sicherlich nicht die perfekte Lösung, doch es ist ein Versuch. Man sollte nicht den Tag vor dem Abend loben, aber auch nicht umgekehrt. Es muss sich erst bei jeder Schule herausstellen welche Eltern keine Bereuungsmöglichkeiten für Ihre Kinder haben und diese daher in die Schule schicken müssen. Ein Ansatz wäre diese Kinder pro Schule einmal zu testen und alle die negativ sind mit Schulbussen in die Schule und wieder nach Hause zu bringen. Lehrer und Eltern müssen natürlich auf die Kinder einwirken, sich zu Hause auch dementsprechend zu verhalten. Die Transportbranche leidet derzeit furchtbar unter Covid-19 und vielleicht hilft das dem einen oder anderen Transportunternehmen, dass seine Busse auch in dieser Zeit ein wenig Geld einbringen, denn kosten würde das natürlich, doch das darf kein Kriterium sein.

Mein Graz
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@medikus60

Also geht es darum, die Gruppengröße zu verringern.
Wenns hilft ists gut.
Warum wird es dann aber nicht überall gemacht? Warum werden nicht ALLE größeren Veranstaltungen - so ab 25 Personen - untersagt?

erstdenkendannsprechen
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doch. nie werden alle kinder in der betreuung sein.

bei meinen kindern ist es sicher weit weniger als die hälfte der klasse, die die betreuung in anspruch nehmen werden. und das ist ein unterschied - wie groß die gruppen sind.
und eines möchte ich auch noch sagen - die lehrer und kindergärtnerinnen sind auch dort, arbeiten - und das obwohl die kinder alles andere als hygiensich sind (weiß jeder, der kinder hat), eigentlich richtige bazillenschleudern. und das tun sie immer. und auch sie haben daheim familien, eltern - oder sind selber schon älter.

uno01
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Immer diese Besserwisser hier

Alle meckern nun bei den was die Regierung macht, man kann es in der Situation mit jeder Vorgabe nur falsch machen für die Leute.

babeblue
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Und die Alten?

Wer seine Eltern zu Hause pflegt, auf den wird vergessen.
Denn diese alten Menschen sind die gefährdete Gruppe.
Ich pflege meine Mutter. Ich bekomme nicht frei. Was, wenn ich mich im Job anstecke? Meine Mutter stirbt dann ganz sicher. Das würde ich mir nie verzeihen.

mapem
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Tja – man wundert sich über so manche Beiträge hier …

abgesehen davon, dass man derzeit null Ahnung davon hat, was das Virus weiter machen wird – dass man vermutlich noch länger kein Gegenmittel haben wird … und dass uns offensichtlich noch nicht ganz bewusst zu sein scheint, dass wir von einer möglichen worst-case Letal-Quote von rund 230.000 Österreichern sprechen (hochgerechnet mit den Zahlen in Italien) – in Deutschland sprechen wir von rund 2,1 Millionen Opfern … und global könntens rund 500 Millionen werden.
Offensichtlich reicht all das noch immer nicht - hier wird lustig in dieser Diskussion zB. weiter fröhliches Lehrer-Bashing betrieben und wiederum allerlei Kleingeistiges von sich gegeben, was durchwegs aus Neid und mangelndem Sozialgefühl resultiert.

Das Selbstverständnis-Gefühl unserer “Will haben – und das sofort!”-Gesellschaft bekommt gerade eine ordentliche Knackwatschen und sollte und wird uns eine neue Demut lehren, die wir schon länger nicht mehr kennen. Denn es wird welche geben, die werden vermutlich das rettende Intensiv-Bett nicht mehr bekommen – ganz einfach deshalb, weil keines mehr frei sein wird.
Die Maßnahmen zielen auf das ab, dass man die offensichtlich unvermeidbare Infektion verzögert und in kleinere Wellen aufzuteilen versucht, um die medizinischen Ressourcen für die gerade Betroffenen auch zur Verfügung zu haben. Eine große Welle würde nämlich auch die größte Opferzahl verursachen.

PiJo
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Tja – man wundert sich

Die Großteils so in Überfluss lebende Gesellschaft wird sich darauf einstellen müssen . das wir die nächsten Monate etwas zurückschrauben müssen, das alles was man als selbstverständlich betrachtet eben nicht immer verfügbar ist.
Vielleicht werden einige auch etwas genügsamer und nachdenklicher wenn man sieht , das man nicht einfach einen Schalter umlegt und einen Knopf drückt oder eine App installiert und alles ist wieder in gewohnter Weise verfügbar. Es wäre auch wünschenswert wenn nach Bewältigung dieser Krise unser Leben etwas entschleunigter und nicht nur um Gewinnmaximierung bestrebt weitergehen würde, das wird aber wahrscheinlich nur ein Wunschdenken sein.

tannenbaum
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Schulbildung

wird sowieso überbewertet! Siehe Kurz!

Wildberry
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tannenbaum

Falsches Thema!
Ihr Wunschkandidat ist halt nicht Kanzler geworden...findens sich damit ab!

Stadtkauz
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Mehr

fällt Ihnen dazu nicht ein?

Bobby_01
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Warum

werden die Thermen nicht geschlossen, da sind ja auch mehr als 100 Personen im Innenraum???

Miraculix11
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Weil es ein Intelligenztest ist

Die mit dem niedrigsten IQ sind dort :-)

erstdenkendannsprechen
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ja, und genauso funktioniert dann auch das spreading.

die mit dem niedrigsten IQ sind dann wieder überall.... sonst könnte ihnen was entgehen.

Bobby_01
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Eine Möglichlichkeit

wäre nun die Sommerferien vorzuverlegen und dann als Ersatz im Sommer zu unterrichten! Voraussetzung, dass uns das Corana aus der Umklammerung entlässt.

hfg
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Das geht nicht weil da fahren wir alle

Natürlich nach Italien

Wildberry
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hfg

Ich hoffe das meinen Sie jetzt nicht ernst

hfg
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Nicht ganz

Aber es wird nicht allzu lange dauern und spätestens wenn ein Medikament da ist - wird sich wieder alles einpendeln.

Wildberry
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hfg

Ja in einem Jahr vielleicht

hermannsteinacher
2
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Voraussichtlich

zu heiß!

Lodengrün
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Bitte könnte

man auch die Zahl der Genesenen durchgeben? Die ist doch nicht unbeträchtlich. Das würde ein wenig Entspannung, aber auch Hoffnung geben. Danke.

Planck
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ncov2019(.)live

Ich weiß nicht, wie akkurat die Zahlen sind, aber der junge Mann ist bemüht.

Miraculix11
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66.239 weltweit

In Österreich 4

Lodengrün
4
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Danke @Miraculix

ich hatte zuletzt eine Zahl von 62000 erfahren. Sie geht erfreulicherweise nach oben. Ich wollte mit meinem Beitrag den Fokus kurzfristig auf die Heilung lenken.

Stadtkauz
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@Lodengrün

Es tut gut, einmal so etwas von Ihnen zu lesen!

Miraculix11
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Ein Link ist ja nicht möglich, aber such mal das

Coronavirus COVID-19 Global Cases by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University

hfg
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Kostenlose Betreuung und Nachhilfe in der Schule

Bzw. Übungen in der Schule - die Kinder die zu Hause bleiben sind dadurch benachteiligt. Diese Vorgangsweise ist für unter 14 jährige Schwachsinn und unzumutbar.
Diese Experten haben keine praktische Ahnung. Meine Kinder gehen gerne in die Schule und wollen sicher nicht zu Hause bleiben und benachteiligt werden .

Wildberry
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hfg

Was hat das mit Benachteiligung zu tun? Wir befinden uns mitten in einer Pandemie, das werden auch ihre Kinder irgendwie wegstecken können, angesichts dessen was auf uns alle zukommt.

hfg
6
1
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Und was ist daran neu

Seit Jänner ist das Problem in China usw. bekannt-seit 20.2. weiß man es von Italien- Es wurde bis gestern nichts unternommen die Einschleppung und damit die Ausbreitung zu verhindern. Weder in Österreich noch in der EU - es gibt keine einheitliche Vorgangsweise usw.
Alles zu spät. Und wenn einer glaubt das nun alle Studenten/innen und Schüler zu Hause bleiben, dann glaubt er auch an den Weihnachtsmann.
Eines ist jedenfalls sicher man hat den größtmöglichen
Schaden verursacht. Und das Meiste wäre zumindest einzugrenzen gewesen.
Das alles bei einem Virus der eigentlich nicht sehr gefährlicher wie die Grippe ist.
Dieser Vergleich ist auch der Grund warum man die psychologischen Auswirkungen unterschätzt hat und drastische Sofortmaßnahmen nicht gesetzt hat. Abschottung und Quarantäne von Beginn an wäre wirksamer und wesentlich billiger gewesen.

Mein Graz
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Diese Regierung ist m.E. einfach unfähig.

Die Schulen werden geschlossen, ABER eine Betreuung soll es geben. Warum Schulen schließen und die Kinder dann doch dort in Gruppen betreuen? Was soll das für einen Sinn haben?

Die Eltern sollen Home Office machen - und gleichzeitig ihre Kinder betreuen?

Pflege-Urlaub steht jedem zu - bisher war es allerdings so, dass sich kaum wer diesen zu nehmen traute (vor allem Männer) aus Bedenken des Unverständnisses durch Vorgesetzte. Jetzt soll es funktionieren? Und wie viel Pflegeurlaub gibt es denn? Was, wenn die Schulen länger geschlossen bleiben? Anschober spricht doch schon von einer monatelang andauernden Situation!

Und dann noch der Satz "Verharmlosen wir die Situation nicht" - das klingt für mich wie Hohn.

schlucatoni
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Unfähigkeit

vorzuwerfen ist natürlich der erste Reflex. Dann bitte aber gleich auch die Patentlösung angeben für diese Situation, die es bis jetzt in dieser Form noch nicht gegeben hat. Wer glaubt, dass da jetzt alle ohne Probleme und Reibungspunkte durchkommen, hat kein realistisches Weltbild. Für manche wird’s schwerer und für andere einfacher. Ist zwar nicht befriedigend für jeden, aber gar nicht anders möglich. Das Leben geht weiter und auch diese Krise wird überstanden werden.

hfg
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Das schreckliche Beispiel

Gibt es nicht nur in China sondern seit 20.2.2020 direkt neben uns in Italien. Dort konnte man genau beobachten wie sich das Dilemma entwickelt. Doch es wurden praktisch keine Maßnahmen gesetzt die Einschleppung zu verhindern. Dadurch hat sich der Schaden eben so vervielfacht. Die Einschleppung zu verhindern, wäre mit drastischen aber sofortigen Maßnahmen möglich und wesentlich einfacher gewesen.
Bis heute waren die Grenzen in Europa offen - damit war es klar, das sich das Virus ausbreiten wird. Das kann jetzt nur mehr mit ungleich mehr Aufwand und Kosten aber auch nur bestenfalls verzögert werden.
Das Problem war seit Jänner von China und den umliegenden Staaten und seit 20.2. von Italien bekannt. Reagiert wurde leider erst gestern und wie erwähnt vermutlich mit falscher Strategie.

hfg
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Es wird immer dümmer

Die kleinen Kinder die nicht zu Hause betreut Erden können - werden in der Schule betreut und dürfen weiter lernen. Das hat gerade Faßmann bei der Pressekonferenz gesagt. Also ist es ja wohl klar das man sein Kind nicht - sicher nicht zu Hause lassen kann - ansonsten werden sie stark benachteiligt. Wie dumm und planlos geht man hier vor. Leider von Anfang an.

hermannsteinacher
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Es wird nur wiederholt, doch kein neuer Stoff kommt dazu.

Üben und "Vertiefen" ist angesagt.

Miraculix11
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Ja klar, wenn Dein Motto lautet

Leistung vor Gesundheit

Bobby_01
3
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Es wird

nun auch zum Engpass beim medizinischen Personal kommen. Da wäre es sinnvoll die medizinischen Studien nun für ein halbes Jahr auszusetzen und das daher frei werdende Personale im Bereich des Mehrbedarfes wegen dem Corona einzusetzen.

AIRAM123
56
20
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Zzz

Eine Lösung für die Wirtschaft. 80% der Kinder sitzen „betreut“ -durch wen auch immer - eh in der Schule herum... was sie dort tun ist fraglich. Die Lehrer werden frei gestellt und bringen sich in Sicherheit. Jene Eltern die jetzt mit Kindern daheim bleiben bekommen den blauen Brief ihrer Firma hinterher... sie hätten ja die Kinder betreuen lassen können .. ähm .. ja

Patriot
9
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@Zzz, was sind Sie doch für ein geistiges Nackerpatzl?!

Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Lehrer/innen der 6-14jährigen in der Schule bleiben müssen , auch wenn sie zur Hochrisikogruppe (über 50 Jahre alt) gehören.
Was sagt eigentlich die Lehrergewerkschaft dazu? Nichts! Was sind das für Flaschen!!!

Miraculix11
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Nein

Denn 80% in der Schule bedeutet: 20% weniger Ansteckungsmöglichkeit im Bus, 20% weniger in der Schule. Es werden sicher diejenigen zu Hause bleiben wo Mütter eh nicht berufstätig sind - und das ist schon mal 20% oder mehr. Wer das Geld braucht, wer Alleinerzieher ist, wer keine Urlaub hat, der schickt die Kinder ja weiter in die Schule.

Liverpudlian88
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Öffentliche Einrichtungen

Wie siehts mit Finanzämtern, Landesregierungen, Wirtschaftskammern, Arbeiterkammern usw aus? Da herrscht reger Kundenverkehr! 🤔

Miraculix11
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Gscheite Leute gehen nicht hin

also sinds eh schon mal weniger. Braucht es für alles Regeln und Verbote. Achso: Schnackseln solltest auch nicht mit Unbekannten. Wurde nicht verboten.

Liverpudlian88
6
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Das versteh ich schon!

Zum schnackseln wie sie es sagen, bleibt dann eh noch genug zeit ;) und mit fremden...da hätte meine frau keine freude ;)
Mir geht es da eher um die Beschäftigten...

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