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Autoritärer Ständestaat"Nicht vergessen, was die gemäßigte Diktatur bedeutet hat"

Der Jurist und Historiker Werner Anzenberger lässt seine Leser im "Plädoyer eines Märtyrers" spüren, was der Abschied von der demokratischen Republik, der Putsch 1933, für Österreich bedeutete. Und zieht Parallelen in die Gegenwart.

Jurist, Historiker und Literat: Werner Anzenberger auf den Spuren des Austrofaschismus © Ulf Tomaschek
 

Sie haben sich als Jurist und Historiker intensiv mit Austrofaschismus und Nationalsozialmus befasst. Jetzt haben Sie den autoritären Ständestaat literarisch in eine "Groteske" gefasst, Engelbert Dollfuß auferstehen lassen, um den "Märtyrer" endgültig zu entzaubern, die Mär vom "entschuldbaren Notstand" als Rechtfertigung für den Putsch 1933 als Schimäre zu entlarven. Warum eigentlich dieser Wechsel in die Literatur?

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Danke für Ihr Verständnis.

homerjsimpson
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Zusammengefasst: eine gute Diktatur gibt es nicht.

Es gibt weniger grausliche, aber Diktatur heißt immer, dass ganz wenige bestimmen, was alle anderen zu denken und zu tun haben. Das will keiner, außer denen, die sich vorgaukeln lassen, dass sie ohnehin zu den "Guten" gehören denen nichts passiert. Wie klein diese Gruppe aber ist, haben Hitler und noch mehr Stalin bewiesen. Selbst engste Weggefährten waren am Ende ermordet. Denn Diktatur ist immer auch paranoid und lebt davon, Feinde zu definieren.

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SoundofThunder
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Ja

Das haben alle Diktaturen gemeinsam:Den Hang,alles und jeden zu kontrollieren.

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Geerdeter Steirer
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Da sind wir in Österreich ..........

mit unserem derzeitigen Kurz'schen Regime eh nicht mehr weit entfernt !!

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heri13
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kurz ist der schüler des schüssels

schüssl ist ein Anhänger der dollfuss Politik.

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47er
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Ich habe sowieso den Verdacht,

dieser Herr ist die graue Eminenz der neuen ÖVP.

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