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Grünes Licht für VerhandlungenErasmus-Stipendien auch für junge Landwirte?

EU-Länder sollen jetzt eine gemeinsame Position für den Finanzrahmen finden. ÖVP-EU-Mandatar Bernhuber: Das Programm muss "weiter in die Breite gehen": Er fordert 1,2 Millionen Euro für österreichische Junglandwirte.

Erasmus-Studentin aus der Ukraine in Klagenfurt
Erasmus-Studentin aus der Ukraine in Klagenfurt © Dieter Kulmer
 

Der Kulturausschuss des Europaparlaments hat am Montag in Brüssel grünes Licht für die Aufnahme von Verhandlungen mit den EU-Ländern über das Austauschprogramm Erasmus plus gegeben. Die Mitgliedstaaten sollten kurz nach dem Sommer eine gemeinsame Position finden, berichtete der ÖVP-EU-Mandatar Alexander Bernhuber.

Die EU-Kommission schlägt demnach für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) von 2021 bis 2027 ein Budget von 30 Milliarden Euro für Erasmus plus vor, das EU-Parlament sieht knapp 46,8 Mrd. Euro als notwendig an. Seit 1987 haben zehn Millionen Europäer mit dem Programm Erasmus (seit 2014: Erasmus plus) im Ausland studiert, gelehrt oder ein Praktikum absolviert.

Mehr als eine viertel Million davon kam aus Österreich: Rund 115.000 Studenten, 28.900 Schüler und 8.600 Lehrlinge haben seit 1992 in einem der 34 Programmländer Auslandserfahrung gesammelt, teilte das Bildungsministerium vergangenen Freitag mit. Für den ÖVP-EU-Mandatar und Jugendsprecher im Kulturausschuss Bernhuber ist dies ein Anzeichen, dass das Programm vor allem unter Studierenden bekannt sei und "weiter in die Breite gehen" müsse, wie er in einer Aussendung mitteilte.

Bernhuber ist der internationale Austausch junger Landwirte in Ausbildung ein besonderes Anliegen. "Mehr als 350 österreichische Junglandwirte können heuer Erfahrung im Ausland sammeln", berichtete er. Laut Angaben der ÖVP-Delegation im Europaparlament wurde für die Junglandwirte im laufenden Jahr eine Fördersumme von 1,2 Millionen Euro genehmigt.

(Schluss) gil/ed

Kommentare (1)

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masterchristl
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Erasmus-Stipendien auch für junge Landwirte.

Sehr gut. Es ist wichtig, dass unsere Ladjugend die Welt sieht und weiß, wie es ist, wenn man nicht alles von der Mutter gerichtet bekommt.
Ihr Brüssel Korrespontent schrieb, dass Frau von der Layen nichts über die Agrarbelange gesagt hat. Das wundert ich nicht, den die Leute, die "mit dem goldenen Löffel im Mund" geboren wurden, haben sicher beträchtliche Defizite im Kennen der Welt der kleinen Leute. Vielleicht lenrt sie es noch, ansonsten muß man sie halt darauf hinweisen.

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