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Besuch in RumänienPapst warnt vor 60.000 Menschen vor neuen Ideologien

Der Papst gedachte der Katholiken, die in Rumänien während der Zeit des Kommunismus verfolgt wurden. Er hielt eine Messe vor etwa 60.000 Menschen.

Der Papst
Der Papst © APA/AFP/ANDREAS SOLARO
 

Papst Franziskus hat am dritten Tag seiner Rumänienreise am Sonntag an die Verfolgung von Katholiken während des Kommunismus erinnert. In einer Messe mit etwa 60.000 Menschen im siebenbürgischen Blaj sprach er laut Kathpress sieben griechisch-katholische Bischöfe selig, die zwischen 1948 und 1970 im Gefängnis starben.

Dabei rief er zum Kampf gegen "neu aufkommende Ideologien" auf, die gegen den Wert des Lebens und der Familie gerichtet seien. Zugleich mahnte er, Hass mit Liebe und Vergebung zu besiegen.

An dem Gottesdienst auf dem "Feld der Freiheit", wo 1848 eine historisch bedeutende Nationalversammlung stattfand, nahm neben Vertretern anderer Konfessionen und des Judentums auch Staatspräsident Klaus Johannis mit seiner Frau Carmen teil; sie ist Mitglied der griechisch-katholischen Kirche. Zugegen waren ferner Ministerpräsidentin Viorica Dancila und Prinzessin Margarita, Tochter des letzten Königs Michael I. von Rumänien.

Papst in Rumänien: Aufruf zur Versöhnung

Der Papst besucht derzeit Rumänien.

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