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Präsidenten-Waggon fehlteVan der Bellens Zugpanne auf dem Weg zum Klimagipfel

Wie fährt ein "grüner" Bundespräsident zum Klimagipfel nach Polen? Natürlich mit dem Zug. Zu dumm, wenn aber der für die Präsidenten-Delegation reservierte Waggon nicht angekuppelt ist. Eine Panne, die die Anreise aber nicht verzögerte.

Präsidiale Zugpanne sorgte für Schmunzeln unter Journalisten.
Präsidiale Zugpanne sorgte für Schmunzeln unter Journalisten. © Peter Lechner
 

Schon im Vorfeld der morgen beginnenden UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen für Schlagzeilen gesorgt. Auf seine Initiative hin haben ja 18 Staats- und Regierungschefs seinen Appell an die internationale Staatengemeinschaft unterschrieben, gemeinsam rasch alles zu tun, um die globale Klimakrise zu stoppen.

Bei der Abreise des Präsidenten samt seiner Mitarbeiter und einer Reihe von Journalisten am Sonntag ab Wien ist es nun aber zu einer kleinen Panne gekommen. Dem Anlass angemessen und auf den ökologischen Fußabdruck achtend hat Van der Bellen signalhaft den Zug als Verkehrsmittel gewählt. Allein, der Waggon, in dem für die Präsidenten-Delegation reserviert war, fehlte, folglich war auch die Reservierung nicht mehr vorhanden.

Der Speisewagen wurde zum Interview-Abteil.
Der Speisewagen wurde zum Interview-Abteil. Foto © Günter Pilch

So hieß es für die Delegation, in einem halben Zweite-Klasse-Waggon zusammenzurücken, den die tschechische Bahn nach einer kurzen Lagebesprechung unbürokratisch für den Präsidenten freihalten konnte. Van der Bellen kostete die kleine Panne nicht mehr als ein Schmunzeln, die Anreise zum Gipfel konnte pünktlich angetreten werden und die Interviews verlegte man einfach in den Speisewagen.

 

Kommentare (12)

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HerrschendeLeere
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Wie groß ist der ökologische Fußabdruck, wenn man einen Privatwaggon braucht?

Scheinheiliges Pharisäertum. Ich wette, ein Einzelplatz in einem Linienflieger ist umweltfreundlicher.

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invisible
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Gruppe

Im Artikel steht doch eh, dass der Waggon für die ganze Delegation reserviert war, die etwa einen halben 2. Klasse-Waggon belegte (also wohl ca. 40 Leute). Damit kriegt man einen 1. Klasse-Wagen praktisch voll.

Vom Energieaufwand ist ein Extrawaggon auh nicht wirklich schlimm. Bei der Bahn ist der Rollwiderstand minimal und Luftwiderstand fällt praktisch nur einmal an, egal wie lang der Zug ist.

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Irgendeiner
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Da stellt man eine Frage, basierend auf Logik, Empirie

und einem vorliegenden Text und interessiert sich freundlich für die Interessen seiner Mitmenschen und es kommt weg.Das ist so tragisch,aber Waggons sind ohnehin nicht meine Spezialität,mich interessieren die geschlechtlichen Differenzen in der behavioural ecology beim Homo sapiens sapiens mehr, wird schon ein Artikel vorbeikommen bei dem ich mehr beitragen kann als zur ollen Eisenbahn,trotzdem schade.

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Irgendeiner
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Was an "samt seiner Mitarbeiter und Journalisten" und einem "halbe

zweiten Klasse Abteil" hast Du nicht verstanden,meine völlige Leere und vor allem, was beschäftigt Dich ansonsten noch so, ich finde das interessant.

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KlausLukas
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Herrschende Leere

sagt eh schon alles über den Zustand im Kopf aus

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HerrschendeLeere
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@KlausLukas

Jetzt hast du es mir aber richtig gegeben. Hast eh nicht lange nachdenken müssen, bis dir das Wortspiel eingefallen ist?
Zur Sache keine Argumente?

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Irgendeiner
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Und mich würdigst Du stundenlang

keiner Antwort,dabei hab ich mich so bemüht.Warum diskriminierst Du mich so,weil ich alt bin,das hab ich mir nicht ausgesucht,weil ich ein Mann bin, das ebensowenig.Und Argumente hatte ich mitgebracht,man ist ehrlich verbittert.Wo soll das noch hinführen mit all den Pc-widrigen Vorurteilen.

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Irgendeiner
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Addendum:Wieder 11 Stunden verstrichen und die herrschende

Leere läßt mich in einer ebensolchen zurück,man fühlt sich so ausgestoßen und marginalisiert und wird noch ganz den Glauben an die PC verlieren.

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bluebellwoods
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Haben halt kein Interesse

an einer "Extrawurst" - entweder er fährt wie alle in den regulären Waggons oder eben nicht.
Wobei ich es ja sehr löblich finde, dass er mit der Bahn anreist.

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invisible
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Extrawagen

Extrawagen sind eine ganz normale Sache wenn eine größere Gruppe reserviert. Das kriegen Schulwandertage und Pensionistenausflüge genauso.

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paulrandig
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bluebellwoods

Das Problem ist halt, dass die Reisezeit zur Arbeitszeit aller Beteiligten gehört und für Koordination, Interviews etc. Genutzt wird. Da ist es sicher günstig, wenn der ganze Tross einen eigenen Waggon hat. Wie man sieht - und was ich sehr sympathisch finde - geht's so auch, wenn auch wahrscheinlich mit gelegentlichen Abstrichen und deutlicher Improvisation.

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hbratschi
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glücklicherweise...

...ist nicht hofer bundespräsident geworden. der hätte ob diesen (für ihn mit sicherheit skandalösen) vorfalles wieder bitter weinen müssen. so wie seinerzeit als er der meinung war, nicht gebührende erwähnung in den medien zu haben. schluchz...

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