Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Niedrigster Wert bisher Zwei Verkehrstote am heurigen Pfingstwochenende

Wohl auch durch Corona und das schlechte Wetter war auf Österreichs Straßen heuer zu Pfingsten weniger los - was sich glücklicherweise auch auf die Opferbilanz auswirkte.

Noch immer zwei Tote zu viel - auch wenn die heurige Opferbilanz erfreulicher ausfällt
Noch immer zwei Tote zu viel - auch wenn die heurige Opferbilanz erfreulicher ausfällt © (c) APA/JAKOB GRUBER
 

Die Zahlen des Innenministeriums für das Pfingstwochenende weisen - wohl auch durch Corona und das schlechte Wetter - lediglich zwei Verkehrstote auf. Das ist der bisher niedrigste Wert seit 1967, als begonnen wurde, diese Statistik zu führen, teilte das Ressort am Dienstag mit. Dies ist ein Bruchteil der 45 Menschen, die 1979 auf gestorben sind, dem blutigsten Pfingstwochenende.

Laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kam es insgesamt am Pfingstwochenende zu insgesamt 292 Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Das sind um 178 (37,9 Prozent) weniger als im Vorjahr (470 Unfälle). Dabei wurden 327 Personen verletzt, um 259 (44,2 Prozent) weniger als zu Pfingsten 2019 (586 Verletzte).

Am Freitag der Vorwoche war ein 51-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk St. Pölten gegen 19.00 Uhr auf der B25 im Bezirk Scheibbs bei starkem Regen von der Fahrbahn abgekommen. Er stieß gegen eine Leitschiene und kam dabei ums Leben.

Vergleichswerte
Pfingsten 20202 Tote
Pfingsten 20199 Tote
Pfingsten 20188 Tote
Pfingsten 20176 Tote
Pfingsten 20164 Tote
Pfingsten 20159 Tote
Pfingsten 201413 Tote
Pfingsten 20134 Tote
Pfingsten 20126 Tote
Pfingsten 20119 Tote
Pfingsten 20106 Tote
Pfingsten 197945 Tote

Das zweite Opfer war ein 66-jähriger E-Bike-Lenker am Pfingstmontag. Um 20.00 Uhr kam er auf einer Forststraße im Bezirk Zell/See während der Abfahrt einer Gruppe von E-Bikern nach einem Überholvorgang bei einem starken Bremsmanöver zu Sturz und starb noch an der Unfallstelle.

Im Zuge der Verkehrsüberwachung durch die Exekutive wurden zu Pfingsten 49.600 Kraftfahrzeuglenker wegen Tempo-Überschreitungen erwischt (2019: 60.824), ein Rückgang von 18,5 Prozent. Weiters wurden 338 Lenker wegen Alkohol am Steuer angezeigt (2019: 446), ein Rückgang um 24,2 Prozent. 184 Lenkern (minus 26,4 Prozent) wurde am Pfingstwochenende der Führerschein vorläufig abgenommen (2019: 250).

Seit Jahresbeginn starben auf Österreichs Straßen 119 Menschen (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2019 waren es 146 und 2018 noch 160.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren