AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Kostet viele MenschenlebenKuratorium für Verkehrssicherheit fordert höhere Strafen für Raser

Nach der Lockerung der Coronamaßnahmen gab es am letzten Wochenenden sechs Todesopfer im Straßenverkehr.

Sujetbild
Sujetbild © (c) APA/zb/Sebastian Kahnert (Sebastian Kahnert)
 

Die Statistik spricht eine deutliche, dramatische Sprache: Fast 40 Prozent der 113 Verkehrstoten, die es heuer bislang gab, waren überhöhter Geschwindigkeit geschuldet. Daher fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) deutlich höhere Strafen für Raser.

Die Strafen hierzulande seien im internationalen Vergleich sehr milde - die Tendenz zu Unfällen im Temporausch ist aber steigend. Gerade dem langen Wochenende, das nun naht, sollte auf den Straßen mit besonderer Vorsicht begegnet werden, fordert das KFV. Nach der Lockerung der Coronamaßnahmen gab es am letzten Wochenenden sechs Todesopfer im Straßenverkehr.

Schon während der Zeit, in der das öffentliche Leben mehr oder weniger heruntergefahren war, nutzten einige Unverbesserliche die Straße als "Rennstrecke" - mit fatalen Folgen.

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Musicjunkie
0
0
Lesenswert?

Kostet viele Menschenleben

Ob der Ignoranz verantwortlicher Politiker, werden es wohl noch viel mehr werden.

Antworten
top8
0
0
Lesenswert?

In österreich

müsste dann aber der geschwindikeitsbeschränkunswirrwar behoben werden!
Egal ob in der stadt oder am land alle paar kilometer unterschiedliche geschwindigkeiten! Nicht mehr überschaubar! Ausserdem wirds zum riesenproblem für berufsfahrer wo man eh schon ein gehalt im jahr für strafen zahlen muss weil jede kleinigkeit geandet wird!

Antworten
Mein Graz
0
1
Lesenswert?

@top8

Wenn ich einmal mit dem Auto fahre habe ich kein Problem, die Verkehrszeichen bzgl. Geschwindigkeit zu lesen und mich (meistens) dran zu halten. Und wenn ich wirklich einmal eine Tafel übersehe und zu schnell unterwegs bin - da bin ich selbst schuld, es war meiner eigenen Unaufmerksamkeit geschuldet.

Auf manchen Teilstücken ist man allerdings wirklich gefordert, und man muss höllisch aufpassen.

Antworten
pescador
1
3
Lesenswert?

Ja, Raser gehören viel höher bestraft

Rasen ist für mich aber nicht die Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit um ein paar kmh.
Gefährlich sind aber auch die Langsamfahrer. Freie Straße, beste Fahrbahnverhältnisse und ein provokanter Langsamfahrer führt eine Kolonne an, die aufgrund von Gegenverkehr nicht überholen kann. Auch da kommt es zu gefährlichen Szenen.
Zu verharmlost wird auch das zu späte Blinken. Gleichzeitiger Blinkbeginn und Beginn des Abbiegevorganges ist eine weit verbreitete Unsitte und kann böse Folgen haben.
Und natürlich der Klassiker, zu wenig Abstand zum Fahrzeug davor wird immer wieder unterschätzt.

Antworten
CloneOne
0
6
Lesenswert?

Raser

sind gleich gefährlich wie die Autolenker, die wenn sie gerade überholt werden, zu glauben man müsse jetzt unbedingt noch schnell mit 110kmh die zweite Spur versperren. Wieviele der Raser sind eigentlich hauptsächlich Alkolenker (gilt übrigens bereits bei einem alkoholischen Getränk)?

Antworten
Morioka
14
9
Lesenswert?

FS/KFZ Entzug!

Wenn man der Raser KFZ einzöge, und den FS für 3 Jahre entzöge, wäre es eine Lektion die diese nicht so schnell vergessen. Überdies trüge es zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr bei.

Was höhere Strafen angeht, so wird es im Zweifel sein wie beim Rauchen mit der Tabaksteuer; Die Schmerzgrenze ist bei weitem nicht hoch genug, um eine genügende Anzahl dazu zu bewegen, ihr eigentlich schädliches Verhalten einzustellen.

Demzufolge wären Strafen wie die oben angedachten eher dazu geeignet, den gewünschten Effekt zu erzielen, als es mit einer einmaligen Geldbusse möglich wäre. Zudem darf davon ausgegangen werden, dass - wer schnelle Autos fährt und rast, sich auch höhere Strafen locker leisten kann.

Antworten
Mein Graz
2
2
Lesenswert?

@Morioka

Wie man sieht stößt dein Vorschlag nicht gerade auf Gegenliebe.
Ich hingegen stimme dir zu, nur wenn die Strafe weh tut wird es sich so mancher vielleicht überlegen zu rasen!

Antworten
Morioka
0
0
Lesenswert?

@Mein Graz

Ich kommentiere nicht um mich beliebt zu machen, sondern um offen meine Meinung und Ansicht zu einem Artikel kundzutun.

Im übrigen wird - wer gegensätzlicher Meinung ist, selbige in Worte fassen müssen, da neg. Bewertungen geblockt und damit nicht angezeigt werden. 🐱

Antworten
Butterkeks
0
7
Lesenswert?

...

Überhöhte Geschwindigkeit heißt übrigens nicht rasen oder über dem Limit fahren. Wenn ich auf einer schneebedeckten Bundesstraße mit 30 kmh einen Unfall baue, dann zählt das auch als überhöhte Geschwindigkeit...

Antworten
stern000
12
6
Lesenswert?

30er Zonen

Leider wird in den 30er Zonen (Wohngebiet) zu wenig kontrolliert- die meisten Autofahrer glauben das ist eine Mindestgeschwindigkeit !
Dh es müsste auch hier viel mehr überwacht und ordentlich gestraft werden, denn die Menschen halten offenbar nichts von Rücksichtnahme auf andere!

Antworten
tannenbaum
8
4
Lesenswert?

Noch vernünftiger

wäre, dass nur diejenigen ein Auto fahren dürfen, die es ohne Kredit oder Leasing erwerben können! Raser gehören natürlich nachhaltig vom Verkehr ausgeschlossen!

Antworten
Amadeus005
14
14
Lesenswert?

Höhere, schärfere Strafen.

Ab 30 km/h Fphrerscheinentzug. Inkl. Lock-Down des Fahrzeugs. Wird halt dann teuer, wenn es ein Mietauto war, oder ein Freud Kostenersatz fordert, da er sonst nicht in die Arbeit kommt.

Antworten
styrianprawda
6
5
Lesenswert?

@Amadeus005

Organstrafmandat bei Überschreiten des Tempos:
um bis zu 20 km/h: 30 Euro
um 20 bis 30km/h: 50 Euro
um 30 bis 40 km/h: 70 Euro

Anzeigen bei Überschreiten des Tempos:
um bis zu 30 km/h: bis zu 726 Euro
um mehr als 30 km/h: bis zu 2.180 Euro

Führerscheinentzug bei Überschreiten des Tempos im Ortsgebiet:
um mehr als 40 km/h: 2 Wochen
um mehr als 60 km/h: 6 Wochen
um mehr als 80 km/h: 3 Monate
um mehr als 90 km/h: 6 Monate

Führerscheinentzug bei Überschreiten des Tempos auf Freilandstraßen und Autobahnen:
um mehr als 50 km/h: 2 Wochen
um mehr als 70 km/h: 6 Wochen
um mehr als 90 km/h: 3 Monate
um mehr als 100 km/h: 6 Monate

Antworten
top8
0
0
Lesenswert?

Ausser man ist

zb. taxi fahrer dann hat man 20 % aufschlag als niedrigverdiener!

Antworten
limbo17
7
19
Lesenswert?

Ein Ansatz für gerechte Strafen

wäre, wenn ein bestimmter Prozentsatz vom Bruttogehalt verhängt wird!
20 % tun dann auch einem Herrn Doktor weh!
Über diese 80 Euro lachen die besser Verdiener ja!

Antworten
styrianprawda
3
28
Lesenswert?

Gut so! Aber.

Aber, wie soll ein Raser definiert werden?
Ist jemand, der mit 150 auf einer fast leeren 3-spurigen Autobahn fährt, ein Raser? Oder eher ein Schnellfahrer?
Andererseits: ist jemand, der das "Fahren auf Sicht" missachtet, dabei aber die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet, nicht ein Raser?

Antworten
Madmax
1
0
Lesenswert?

Raser

Jeder der die Geschwindigkeitsbeschränkung bewusst missachtet und seine Fahrgeschwindigkeit NICHT der Witterung oder anderen Umständen anpasst, ist ein Raser und gehört empfindlich bestraft, in einer Form,
wo es auch weh tut!
Die derzeitigen Strafen sind lächerlich und laden ja direkt zum Rasen ein.

Antworten
Amadeus005
17
10
Lesenswert?

Beide sind Raser

Logisch

Antworten
styrianprawda
2
9
Lesenswert?

@Amadeus005

Sonderbar, Ihre Logik.

Das meint Wikipädia zu "Raser":
"Als Raser werden Verkehrsteilnehmer bezeichnet, die mutwillig im Straßenverkehr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahren. Beim Rasen entsteht ein erhöhtes Unfallrisiko, wodurch Raser häufig andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen."
Wo sehen Sie im ersten von mir angeführten Fall die "deutlich überhöhte" Geschwindigkeit und die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer?

Und eines möchte ich hier klarstellen:
Tempolimit ist Tempolimit. Das ist einzuhalten. Da darf es keine Ausreden oder Verniedlichungen geben.
Nur: es geht um den Begriff "Raser". Nicht um den Begriff"Schnellfahrer/in".

Antworten
Butterkeks
0
8
Lesenswert?

...

Vermutlich kann er mit "Fahren auf Sicht" nichts anfangen, wie 99% aller Autofahrer.

Antworten