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Wien-WahlEine halbe Million darf nicht wählen, darunter 72.000 Jugendliche

Rund 30 Prozent der Wienerinnen und Wiener dürfen am 11. Oktober nicht wählen, Experten schlagen Alarm

© Ambra Schuster
 

72.000 Jugendliche dürfen am 11. Oktober bei der Wien-Wahl keine Stimme abgeben. Und das, obwohl sie vielfach hier geboren und aufgewachsen sind, Tendenz steigend. Jugendarbeiter und Politikwissenschafter schlagen Alarm und warnen vor langfristigen Schäden für die Demokratie. Die wahlwerbenden Parteien sind sich in ihren Lösungsansätzen unterdessen uneinig.

Kommentare (36)

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marktleiter
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Hmmm...

Gibt´s noch Wiener/innen in Wien? Wie viele dieser 30 Prozent erachten die österreichische Staatsbürgerschaft wirklich als erstrebenswert - oder andersrum gedacht - wie viele wollen nur die Rosinen aus dem Kuchen? Die Staatsbürgerschaft sollte an sich ein Grundkriterium für die Wahlberechtigung darstellen oder lieg ich da falsch....

dieRealität2020
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das ist einfach ein menschliches Grundrecht, was sollte es da zu diskutieren geben?

"...Die Staatsbürgerschaft sollte an sich ein Grundkriterium für die Wahlberechtigung darstellen oder lieg ich da falsch...."
.
Wer sich die Mühe macht und weltweit in andere Gesellschaften blickt wird das erkennen können.

zweigerl
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Wahlrecht für Parallelgesellschaften?

Die Möglichkeiten für Parallelgesellschaften, ihre kulturellen und ökonomischen Sonderinteressen auf demokratischem Wege durchzusetzen, würden durch das Wahlrecht für die Usuks, Yemals, Santos erleichtert. Fundamentalistische Glaubensgemeinschaften hätten eine Zugriffsmöglichkeit, etwa den Bau von Moscheen zu forcieren und Einrichtungen für die emanzipatorischen Frauenrechte zu blockieren. Staatliche Grundrechte und Wertevereinbarungen haben sich in einem jahrhundertelangen Entstehungsprozess herausgebildet. Sogar die formale Staatsbürgerschaft ist nicht das einzige Kriterium. Die Geschichtslosigkeit von Zugewanderten, die keine gewachsene politische Mündigkeit für unsere Gesellschaft des hic et nunc vorweisen können, kann da nicht so einfach ignoriert werden, indem man ihnen das volle Wahlrecht zuerkennt. So schon ist das demokratische Wahlrecht für alle ein gewagter Entscheidungsfindungsprozess. Immer häufiger werden in Zukunft restriktive Maßnahmen, man denke an Klima und Corona, von der Mehrheit in der Wahlzelle abgelehnt werden und populistisch agierende Parteien ans Ruder kommen. Da wird es dann auch bei uns keinen Kurz mehr geben, sondern einen Trump.

Vem03
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Oje

Staatsbürgerschaft beantragen und sonst in der Heimat wählen.

Sam125
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Sam125,bitte Österreicher wacht ubd steht endlich aus eurer STOCKSTARRE auf !

Lasst euch doch nicht die allerletzte letzte Hürde,die noch zum endgültigen Ausverkauf und Untergang unserer Heimat fehlt nehmen! Es wird Zeit, dass wir gemeinsam und bestimmt denn Politikern,die das gerne hätten in den H.....n treten und wir sie einfach NICHT mehr wählen,denn diese Politiker wurden von UNS, für unsere Anliegen und den Anliegen unserer Kindern gewählt! Daher müssen diese Politiker auch UNSERE Interessen Wahren und uns SCHÜTZEN und NICHT immer mehr und mehr Menschen ins Land lassen ,damit sie nur mehr die Interessen dieser Menschen schützen und uns Mundtot machen!Wenn Tolerante sich gegen Intolerante nicht zur Wehr setzen,so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ! Gott schütze Österreich! Bitte steht endlich gegen diese Politiker auf, ich bin dabei!!

shorty
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Wo ist das Problem?

Staatsbürgerschaft beantragen (wird anscheinend mittlerweile ohnedies nachgeworfen) und schon darf man wählen. Oder wollen die Genannten ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft nicht zurücklegen. Auf das wird in diesem Artikel überhaupt nicht eingegangen. Ich bin viel in Kroatien und darf dort auch nicht wählen (würde auch nicht einmal auf die Idee kommen als österreichischer Staatsbürger in einem anderen Land wählen zu dürfen). Aber gewisse Kreise fordern einfach und sehen dabei nur ihre Rechte, vergessen aber, dass auch Pflichten dazugehören.

homerjsimpson
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Sie leben seit 5-10 Jahren in Kroatien? Dann bitte Staatsbürgerschaft annehmen.

Es geht nicht darum, dass Leute die häufig in Wien urlauben oder sonst dort sind wählen, sondern Menschen die seit Jahren in Wien leben. Staatsbürgerschaft gibts nach frühestens 10 Jahren, vorher ist nichts mit beantragen.

shorty
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Ob und wo ich eine Staatsbürgerschaft beantrage

obliegt ganz und gar mir. Da haben Sie mir keinerlei Anweisungen zu geben. Dasselbe gilt für die im Artikel genannten Personen. Aber offensichtlich wollen diese die österreichische Staatsbürgerschaft nicht, wollen aber dennoch hier wählen. Bezüglich ihrer 10 Jahre, haben Sie den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden? Die genannten sind schon länger hier (mit zwei gekommen, jetzt 18....)

UHBP
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Geht es nach der ÖVP sollen in Wien zunächst Menschen mit Nebenwohnsitz wählen dürfen

In Österreich kann man beliebig viele Nebenwohnsitze haben. Manipulation durch Scheinmeldungen wären wohl Tür und Tor geöffnet.

SagServus
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@UHBP

Auf Gemeindeebene dürfen Zweitwohnsitzler schon in vielen Gemeinden bzw. Bundesländern wählen. Dort brauchts auch keine Staatsbürgerschaft sondern es reicht der gemeldete Wohnsitz.

Wien ist dahingehend anders, da die Stadt nicht nur Gemeinde sondern auch Bundesland ist.
Als Bundesland hat man auch gesetzgebenden Charakter, deswegen brauchts auch die österreichische Staatsbürgerschaft.

pesosope
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UHBP

Was sie schon wieder für abstruse Ansichten haben. Sie wissen aber schon, dass man auch beim Nebenwohnsitz gemeldet sein muss, aber ich könnte Ihnen jetzt ja das Gegenbeispiel liefern. Wenn alle wählen dürften, dann hätte Wien in diesen Zeiten auf Wunsch der Rot-grünen Genossen plötzlich 3 Mio. Wahlberechtigte.
Ich erklärs Ihnen kurz und verständlich: es gibt ein Wahlgesetz und wenn jemand nicht einmal die Ö Staatsbürgerschaft hat, kann er eben nicht wählen. So einfach und logisch ist das

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