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GewaltschutzSPÖ will türkis-blaue Maßnahmen zurücknehmen

Höhere Strafen und Anzeigepflicht seien laut SPÖ-Frauensprecherin Heinisch-Hosek nicht zielführend. Es brauche mehr Geld für Prävention und den Ausbau der Frauenhäuser.

SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek
SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die SPÖ möchte das von ÖVP und FPÖ im Nationalrat beschlossene Gewaltschutzpaket wieder aufschnüren. Maßnahmen wie höhere Strafen, Anzeige- und Verschwiegenheitspflicht seien nicht zielführend, kritisierte SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Stattdessen müssten präventive Maßnahmen und Frauenhäuser ausgebaut werden.

"Husch-Pfusch"

Das Gesetzespaket, das Ende September im Nationalrat beschlossen wurde, sei im "Husch-Pfusch"-Verfahren umgesetzt worden, kritisierte Heinisch-Hosek abermals. Nach wie vor liege beim Gewaltschutz vor allem für Frauen "einiges im Argen". Dennoch glaubt die SPÖ-Frauensprecherin, mit weiteren Initiativen Versäumtes aufholen zu können. Ihre Fraktion will daher abermals im Nationalrat aktiv werden.

Konkret will die SPÖ Frauen- und Gewaltschutzzentren ausbauen lassen. Mehr Geld müsse auch in die Prävention gesteckt werden, etwa für "Anti-Gewalt-Trainings". Auch der Schutz für betroffene Kinder müsse ausgebaut werden, ebenso der Opferschutz bei Gericht. Nicht zuletzt fordert Heinisch-Hosek in diesem Zusammenhang einen Mindestlohn von 1.700 Euro, um Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Heinisch-Hosek appellierte auch an die Frauensprecherin der anderen Fraktionen, bei diesen Themen mehr Solidarität aufzubringen.

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PiJo
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Ohne angemessene Strafe geht es auch nicht.

Strafandrohung gehört auch zur Prävention und sollte eine gewisse Schwelle erreichen, so wie es heißt "Wer nicht hören will muss fühlen".

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steirablut
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Stattdessen müssten präventive Maßnahmen und Frauenhäuser ausgebaut werden.

Warum nicht zusätzlich?

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kritiker47
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Oh mein Gott

lassens die Hosek wieder aus. Na ja, wenn die Sozis sonst Niemand haben...

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schteirischprovessa
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Wenn sie auch noch vorschlägt, das transparenzlose

huschpfusch Parteienfinanzierungsgesetz zurück zu nehmen und die beiden Vorhaben junktimiert, hat sie gute Chancen, die ÖVP ins Boot zu holen. Ausserdem würde sich auch die unausgegorene neue Hacklerpension, die Frauen außerordentlich benachteiligt, für eine Rücknahme ausgezeichnet eignen.

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pleul50
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Höhere Strafen und Anzeigepflicht sind nicht zielführend

das heißt Frau Heinisch-Hosek der/die Täter müssten eine Belobigung bekommen?

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X22
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Der richtige Schluss steht mehrfach im Artikel,

haben sie den nicht gelesen oder haben sie ihn nicht verstanden, auch wenn sie nur bis zur Überschrift gekommenen sind, selbst dort steht der Schluss, den Frau Heinisch-Hosek daraus gezogenen hat.

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kritiker47
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hallo XXler

Net aufregen wegen der Hosek, da haben Sie schon recht. Lassen wir die frustrierte Dame doch im eigenen Kreis laufen, solange sie will und darf. Übrigens : war die nicht selbst einmal Frauenministerin ? All das ist ihr damals anscheinend nicht eigefallen.

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UHBP
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@pleu

Beim falsche Schlüsse ziehen sind die Rechten ja ganz vorne dabei. Für dich ist sicher alles was nicht 4eckig ist rund - ein beliebiges Vieleck wäre auch zu komplex.
PS: Die Forderung der SPÖ deckt sich mit den Forderungen der Experten die sich mit diesem Thema beschäftigen.

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PiJo
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UHBP

Experten haben wir schon viel zu viele
Statt sogenannte "Experten" sollen sich Fachleute dazu äußern die vom Fach etwas verstehen

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Balrog206
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Tja

Die roten glauben immer das die Heilung durch mehr Geld erfolgt ! Noch nie etwas anderes gehört !

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