AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Wildkatze entdeckt

Gewilderter Luchs bei Präparator gefunden

Die Polizei fand rund um die Ermittlungen um verschwundene Luchse im Nationalpark Kalkalpen eine gewilderte Raubkatze in einer Tiefkühltruhe im Linzer Umland. Dem Tatverdächtigen drohen nun Anzeigen.

© APA (NATIONALPARK KALKALPEN)
 

Die Ermittlungen rund um verschwundene Luchse im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich haben die Ermittler offenbar zur Tiefkühltruhe eines Präparators aus dem Linzer Umland geführt. Dieser soll Medienberichten zufolge prompt einen seiner Bekannten, einen passionierten Jäger aus der Nationalpark-Gegend, als Wilderer verraten haben.

"Ein Tipp aus der Bevölkerung hat uns zu der Tiefkühltruhe geführt", zitieren Zeitungen den Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Steyr, Andreas Pechatschek. Darin habe die Polizei die gewilderte Raubkatze in einem Plastiksack gefunden. Die Trophäe war dem Präparator demnach von einem 64-jährigen Jäger zur Bearbeitung geschickt worden. "Dem Verdächtigen drohen nun Anzeigen wegen schweren Eingriffs ins Jagdrecht sowie nach einem Umweltdelikt, wenn die Wilderei die Population gefährdet", so Pechatschek.

War es "Juro" oder "Jago"?

Nun muss abgeglichen werden, um welches Tier es sich handelt. Aus dem Nationalpark sind sowohl "Juro" als auch "Jago" verschwunden. Von anderen Männchen - etwa dem alten Luchs "Klaus" und dem aus einem Tierpark entlaufenen "Pankraz" - fehlt bereits seit Längerem jedes Lebenszeichen. Nationalpark-Direktor Erich Mayrhofer hatte bereits zuletzt angedeutet, dass die Ermittlungen in Richtung eines illegalen Abschusses gehen könnten.

Kommentare (3)

Kommentieren
3e7b91fe9fe9ceefc39618f2026f47d5
0
1
Lesenswert?

Jäger!

Da muss ich den beiden Kommentaren von jukeboxhero81 und zuagraster absolut beipflichten. Nur hört man von den Zeigefinger juckenden Hegern diese selbsternannten Herrscher der Wälder das dieses alles nur eine böse Verleumdung ist. Sie ja mehr für die Hege und Ordnung gegenüber das niedrige Volk tun. Bin fast täglich im Wald da er ja direkt vor meiner Haustür beginnt spazieren oder laufen. Nur muss ich zugeben es gibt sie diese Wunderwesen bei denen die Hege an erster Stelle kommt, aber deren Zahl ist so gering das ich Sie locker an einer Hand abzählen kann. Nur leider ist die große Masse nur fähig die Naturgenießer im Ihrem Wald zu beflegeln. Traurig aber wahr!!!

Antworten
e64c35e24578674715ba8be20781b9c
0
3
Lesenswert?

Sehr bedenklich,

dass bedrohte Arten nicht einmal in einem Nationalpark vor unserer schießwütigen Alko-Jägerschaft sicher sind. Man sollte wirklich ernsthaft Ansätze entwickeln, wie man die Natur und die Tierarten vor diesen Kriminellen am besten schützen kann.
Der beste Weg wäre sicherlich, dass ausschließlich professionell ausgebildete Berufsjäger und Förster den Aufgaben der Jäger nachgehen. Hier könnten dadurch sogar eine Menge Arbeitsplätze geschaffen werden.
Leider nicht sehr realistisch, wenn man an die Lobby der Jägerschaft denkt...

Antworten
zuagraster
1
6
Lesenswert?

und wieder einmal ein jäger....

dem passiert nicht viel, seinen jagtschein wird er behalten dürfen, genau so wie der jäger in dessen tk truhe unmengen von geschützen eulen eingefroren gefunden wurden. jäger sind in meinen augen bewaffnete alkoholiker die durch wald und wiese wanken!

Antworten