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Cyber Mobbing

Suizid nach Facebook-Terror: Mutter warnt

Am Dienstag vor drei Jahren nahm sich Joel mit 13 in Velden das Leben, nachdem er auf Facebook gemobbt worden war. Seitdem kämpft seine Mutter dafür, dass Cyber-Mobbing ernst genommen wird.

© KK/Privat
 

Was Michaela Horn ihrem Sohn Joel zum dritten Todestag schreibt, wühlt auf: "Das Internet hat dein Leben zerstört, aber für immer wirst du dort als Mahnmal zu finden sein. In der Hoffnung, dass dein Tod nicht ganz so sinnlos war." Am Dienstag vor drei Jahren legte sich der damals 13-jährige Schüler auf die Bahngleise, obwohl er eigentlich zum GTI-Treffen wollte. Den Entschluss, sein Leben zu beenden, fasste Joel kurz vorher, als er auf seiner "Facebook"-Seite sah, dass ein "Freund" einen Link mit einer pornografischen Seite gepostet hatte. Auf dieser wurde Joel als homosexuell dargestellt. Der Schock und die Scham über diese Lüge waren zu groß.