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Fiston Mwanza MujilaDie Kosmopoliten aus dem Kernöluniversum

Fiston Mwanza Mujila fühlt sich nach zehn Jahren in Graz heimisch. Die Intimität des Dialekts hilft dabei.

Fiston Mwanza Mujila
Fiston Mwanza Mujila © (c) Jürgen Fuchs
 

Das Café Kaiserfeld ist für Fiston Mwanza Mujila ein Erinnerungsort. Diese Plätze seien bedeutend, sagt der Schriftsteller, weil sie eine wichtige Rolle für die eigene Identifikation spielen. „Es ist der physische Bezug zu einer Stadt und ebenso wichtig wie die Sprache“, sagt der 38-Jährige, der 2009 für ein Jahr als Stadtschreiber nach Graz kam und blieb. Mit dem Roman „Tram 83“ wurde er weit über seine kongolesische Heimatstadt Lubumbashi und seine neue Heimat in der Steiermark hinaus bekannt. Nach zehn Jahren im Kernöluniversum schreibt er seine Texte nun auch in deutscher Sprache. „Sprache ist wichtig, sie ist wie eine Brücke zu anderen.“

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