Dramatischer Vorfall beim Grenzeinsatz im Burgenland: Samstag gegen 7 Uhr früh entdeckten Assistenzsoldaten des österreichischen Bundesheeres zehn Flüchtlinge. Nach einem Fluchtversuch am Grenzübergang in Deutschkreutz im Burgenland wurden die Männer verfolgt und aufgegriffen. Im Zuge des Aufgriffs wurde eine Wachtmeisterin des Heeres durch einen der Migranten aus Afghanistan tätlich angegriffen. Sie wurde ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung verbracht. Der Flüchtling wurde angezeigt.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bedankte sich danach bei der verletzten Soldatin für ihren mutigen Einsatz und betonte: "Der tätliche Angriff gegenüber der Soldatin zeigt, mit welcher Brutalität mittlerweile vorgegangen wird."

Im Kampf gegen die Schlepperei und illegale Migration sind derzeit über 1200 Soldatinnen und Soldaten im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an den Grenzen eingesetzt. Der Schwerpunkt des Einsatzes ist die burgenländisch-ungarische Grenze.