Zwei Alpinisten sind am Sonntag aufgrund von Felsabbrüchen in den Tiroler Bergen verletzt worden. Eine 21-jährige im Vorstieg kletternde Bergsteigerin wollte sich laut Polizei auf der Verpeilspitze im Pitztal an einer Felsschuppe nach oben ziehen, als diese ausbrach. Sie stürzte fünf Meter in das Seil. Die gleichaltrige, ebenfalls einheimische Partnerin hielt den Sturz, die Verunfallte musste aber dennoch verletzt per Tau geborgen und in das Krankenhaus Zams geflogen werden.

Im Zillertal wurde indes ein 36-Jähriger von einem 1,20 Meter breiten Felsblock verletzt. Er war laut Polizei mit einer vierköpfigen Gruppe zur 3.320 Meter hohen Berliner Spitze unterwegs als sich einer der vier etwa 25 Meter unterhalb des Gipfels an einem großen Felsblock festhielt und versuchte, sich nach oben zu ziehen. Daraufhin brach jedoch ein Felsblock aus seiner Verankerung und fiel auf die linke Hand des Mannes. Der Deutsche musste mit schweren Verletzungen in die Klinik nach Innsbruck geflogen werden.