Von Sonntag auf Montag sind in Österreich 7.228 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb mit 797 Fällen je 100.000 Einwohner konstant zu den vergangenen Tagen mit einem Wert um 800. Sieben weitere Covid-Infizierte starben im Tagesvergleich. In Spitälern liegen 1.103 Betroffene, 174 mehr als vor einer Woche und 92 mehr als am Vortag gemeldet waren. 57 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, das sind sechs mehr zur Vorwoche.

Mehr Patienten auf der Normalstation

Bei der Zahl der Patientinnen und Patienten sehe man auf den Normalstationen ungefähr seit zwei Wochen "eine deutliche Zunahme", hatte Oberarzt Hermann Laferl von der Wiener Klinik Favoriten am Sonntagabend in ORF-"Wien heute" berichtet. "Auf die Intensivstation hat sich das bis dato noch nicht durchgeschlagen, zum Glück", sagte er. Die Impfung könne die Infektion nicht mehr verhindern, sehr wohl aber einen schweren Verlauf, betonte er. Todesfälle seien "wirklich rar geworden".

Das Burgenland meldete 233 Neuinfektionen in 24 Stunden, Kärnten 388 und Niederösterreich 1.615. In Oberösterreich kamen 1.070 positive Tests hinzu, in Salzburg: 315 und in der Steiermark 528. Tirol meldete 405 weitere Ansteckungen, Vorarlberg 306 und Wien 2.368. Österreichweit wurden 61.437 PCR-Tests eingemeldet. Die Positiv-Rate betrug 11,8 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 4.536.872 bestätigte Fälle gegeben. Eine oder mehrere Infektionen hinter sich haben 4.401.616 Personen. Mit Montag gab es in Österreich rund 116.000 aktive Fälle. Laut den Daten von Innen- und Gesundheitsministerium hat die Covid-19-Pandemie seit ihrem Ausbruch 18.884 Menschenleben in Österreich gefordert. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) weist jedoch bereits 20.120 Covid-Todesopfer aus.