Caspar, Melchior und Balthasar sind auch in schwierigen Zeiten wie diesen ab 27. Dezember im ganzen Land unterwegs und bringen mit sicherem Abstand Segenswünsche zu den Menschen. Mit dem laufend aktualisierten Sternsinger-Hygienekonzept ist dabei die Gesundheit aller Besuchten und Beteiligten gesichert. Traditionsgemäß gilt der erste Sternsingerbesuch Kardinal Christoph Schönborn. An den Tagen danach sind Besuche bei Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Finazminister Magnus Brunner, der daheim in Bregenz besucht wird, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, mehreren anderen Politikern und natürlich Bundespräsident Alexander Van der Bellen angesetzt.

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Sternsingen 2022
© DKA/Paul Feuersaenger

Sternsinger bringen weltweit Hilfe

Sternsingerspenden helfen rund um den Globus: In über 500 Hilfsprojekten unterstützen Sternsingerspenden Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. So auch in Amazonien, weil sie dort zum Überleben indigener Völker und damit des Regenwaldes beitragen. Als „grüne Lunge der Erde“ hat der Regenwald eine wichtige Bedeutung für unser Weltklima. Der Raubbau an Amazonien ist im vollen Gang, der brasilianische Regenwald brennt oder wird abgeholzt. Wer den Regenwald zerstört, raubt den dort lebenden indigenen Völkern die Lebensgrundlage. 

Deshalb unterstützen die Projektpartner der Dreikönigsaktion die Indigenen im Kampf um geschützte Territorien. Auch die Einforderung und Umsetzung der Rechte auf Selbstbestimmung, wirtschaftliche Unabhängigkeit, kulturspezifische Gesundheitsversorgung und eine Bildung, die Kinder und Jugendliche auf ein Leben sowohl im Dorf als auch in der sie umgebenden Welt vorbereitet, sind wesentlich in dieser Zusammenarbeit.

„Die Zerstörung des Regenwaldes ist eng verknüpft mit globalen Produktionsweisen und letztlich auch unserem Konsum. Das geht uns alle an. Da können wir auch in Österreich etwas dagegen tun,“ so Teresa Millesi, Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar.