Anstieg um 60 ProzentKinder haben höchste Sieben-Tage-Inzidenz in vierter Corona-Welle

Was die Verbreitung des Coronavirus in Österreich betrifft, haben die Sechs- bis 14-Jährigen die 15- bis 24-Jährigen die als stärkste betroffene Altersgruppe abgelöst.

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© APA/dpa
 

Wie aktuelle Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zeigen, kletterte in der Vorwoche (8. bis 14. November) die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Sechs- bis 14-Jährigen von 943,6 auf 1.518,9 Fälle je 100.000 Einwohner. Das entspricht einem Zuwachs um knapp 61 Prozent binnen einer Woche

Bei den 15- bis 24-Jährigen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb einer Woche von 984,3 auf 1.253,5 je 100.000 Einwohner, was einem Plus von mehr als 27 Prozent gleichkam. Inzidenzen jenseits der 1.000er-Grenze weisen mittlerweile auch die 25- bis 34-Jährigen mit 1.054,0 sowie die 35- bis 44-Jährigen mit 1.047,0 auf. Am geringsten sind die Inzidenzen bei den Kleinkindern unter sechs Jahren mit 371,6 und den Hochbetagten, die älter als 85 sind, mit 339,9. Allerdings schnellten sie auch in diesen Gruppen innerhalb einer Woche signifikant in die Höhe. Bei den Kleinkindern nahm die Sieben-Tage-Inzidenz um über 70 Prozent zu, bei den Hochbetagten um immerhin knapp zwölf Prozent.

Hochbetagte mit höchster Impfquote

Letztere sind die Altersgruppe mit der höchsten Impfquote. Dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums zufolge haben 90,21 Prozent der Über-85-Jährigen ein gültiges Impfzertifikat. Kinder vor Vollendung ihres zwölften Lebensjahrs werden in Österreich derzeit "off label" gegen Covid-19 geimpft, eine offizielle Empfehlung des Nationalen Impfgremiums liegt noch nicht vor. Das seit Montag gegebene Kinderimpfangebot der Stadt Wien wird aber gut angenommen. Laut Gesundheitsministerium haben österreichweit 2.767 Kinder, die jünger als zwölf sind, ein gültiges Impfzertifikat. Bei den Zwölf- bis 14-Jährigen sind es 88.816, was einem Anteil von knapp 35 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe entspricht. In der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen sind 62,91 Prozent vollimmunisiert, bei den 25- bis 34-Jährigen 63,87 Prozent.

Kommentare (42)
mahue
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Manfred Hütter: mir stellt es die Haare zu Berge

wenn ich Vorschläge lese mit ungeimpfter Durchseuchung und weg mit Masken und Impfen.
Kickls Ratschläge habe schon Wirkung gezeigt (aut heutiger ZIB1 im ORF), zusätzlich im Krankenhaus zu behandelnde Vergiftungen bis Lebensgefahr.
Jetzt stelle ich eine Forderung auf es ist sofort ihm die Immunität als Nationalrat zu entziehen wegen Allgemeingefährdung.
Fakten liegen auf dem Tisch:
"Sturm auf die Apotheken um Entwurmungsmittel zu bekommen und andere stopfen sich Vitamin D überdosiert in den Mund"
Wäre kein Problem, wenn er es intern seinen Parteikollegen empfohlen hätte, aber dies durch Interviews und in Pressekonferenzen vor der Öffentlichkeit ist es ein gewaltiges Problem bezogen auf die Volksgesundheit.

mahue
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Manfred Hütter: andere seiner Partei, die noch vernünftig auftreten (verfolge die Parlamentssitzungen) täglich

werden sich denken, Kickl, Belakowitsch, Hauser und andere, sollen blamieren, dann ist der Weg für eine gesunde Erneuerung der Partei frei.

gonzolo
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Und jetzt kommen auch noch die ersten Opfer …

der „Kickl-Therapie“ mit Vitamin- und Pferdewurmmittelvergiftungen in die Krankenhäuser und auf die Intensivstationen … was soll man da noch sagen?!

Schubarsky
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"Kinder haben höchste Sieben-Tage-Inzidenz"

...ja und weiter?
Was daran ist das spezielle Problem? "Vulnerable Gruppe"? Nicht? Na dann...
Ach so, man will die auch noch an die Nadel hängen...
Alles klar!

prir
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Logisch

für alle im Schuldienst beschäftigten ist diese Mitteilung die logische Konsequenz aus dem derzeitigen Nichthandeln. Es darf einfach politisch nicht mehr sein, dass man wirksame Massnahmen setzen kann.

DergeerdeteSteirer
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Da gibt es nur eine harte und realistische Analyse!

Die mangelnde soziale Verantwortung von vielen Elternteilen sind maßgeblich verantwortlich dafür, die Bewegungsprofile und das unnötige, verantwortungslose wie suchtartige umherkurven schlägt sich wie man nun sieht höchst negativ nieder!!

Gun125
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Irrtum

Es hat damit zu tun, dass der Herr Bildungsminister bei den Schulen etwas zu unternehmen, damit soziale Kontakte eingeschränkt werden, abgelehnt hat. Er hat behauptet, dass er alles im Griff hat. Dafür können Eltern nichts. Inzwischen haben wir Kinder in der Intensivstation. Übrigens die Steigerung ist seit längerem beobachtbar. Dafür können Eltern nichts.

Madame Curie
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Wofür können diese Eltern nichts?

Höchstens für ihrer D... Wahrscheinlich ist die Regierung auch für die ungesunde Jause ihrer Kinder verantwortlich.

DergeerdeteSteirer
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@Gun125, ...................

A -typisch für viele österreichische Bürger, im abwälzen und lammentieren absolute Spitze, nur um nicht eigene Fehlhaltungen und Fehlhandlungen zuzugeben und ihnen mal auf den Grund zu gehen!!

Jeder Bürger hat es in seinen Händen und "muss" es selbst in der Hand haben sich den Gegebenheiten und Umständen diszipliniert anzupassen, sowie die Bewegungsprofile anzupassen, die Leute sind für diese Gegebenheiten zu viel auf Achse und ignorieren durch eingebrannte Gewohnheiten flexibel zu gestaltende Handlungen!!

marcneum
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@Gun

Glauben Sie den Unsinn, den Sie von sich geben eigentlich selber?

Gun125
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Wie kann

das nur sein. Unser Bildungsminister, ÖVP, hat doch dauernd Presseaussendung gemacht, dass er alles im Griff hat und es keine Probleme gebe. Jetzt, wovdie Probleme da sind, hört man nicht viel von ihm. Und bei den UNIS, die Zahlen bei den 15-24-jährigen sorgen such nicht für Jubelstimmung.

styrianprawda
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@Gun125

Vielleicht sollten Sie nicht nur ServusTV schauen?

Madame Curie
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Ja,

Servus TV und so als Informationsquelle - solche erkennt man sofort!

mahue
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Manfred Hütter: Kinder

Mein Sohn (13) ist seit 7/2021 vollständig geimpft, auch wir Eltern schon davor.
Macht freiwillig 3x/pro Woche seit Schulbeginn im Herbst zusätzlich die Tests mit, seit Montag auch für Geimpfte ab 12 Jahren. War immer negativ!!!, hat heute das wieder negative Ergebnis des PCR-Test jeden Dienstag in der Schule. Obwohl wir voll am Leben in der Gesellschaft teilnehmen, auch sportlichen Aktivitäten.

lombok
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Und jetzt?

?

selbstdenker70
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..

Und was willst du uns jetzt eigentlich mitteilen? Ihr seid eine vorbildliche Familie wie aus einem TV Spot?

mahue
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Manfred Hütter: ganz einfache Antwort selbstdenker70

Wenn man den Artikel liest, bei Jugendliche und junge Erwachsene (Studenten) zw. 14 und 25 Jahre steigen die Zahlen (können schon selbst entscheiden ob sie sich Impfen lassen). Mein Sohn 13 hatte keine Druck von uns, hört aber auch schon regelmäßig Nachrichten, und gesagt ich will auch geimpft werden wie ihr Beide.
Eltern sollten Vorbild sein solange ein Kind in Schul-Berufsausbildung ist, sogar eine gesetzliche Verpflichtung.
Lesen Sie zwischen den Zeilen, dann werden Sie erkennen, was ich mit dem ersten Kommentar gemeint habe.

samro
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nein

leute die mitdenken und soziale verantwortung haben.

Hapi67
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Sehr gut

für die Herdenimmunität.

Und gesunde Kinder sind minimalistisch gefährdet.
Die Gefährdenden, die sich jetzt noch nicht geschützt haben, fallen für mich unter Kollateralschäden und Dummheit.

Vielen Dank

Mein Graz
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@Hapi67

Und die Gefährdeten, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN sollen wohl selbst dafür sorgen, dass sie nicht mit Menschen in Kontakt kommen. DIE sollen zu Hause sitzen bleiben, DIE sollen sich ihre Lebensmittel zustellen lassen, DIE sollen ihre Enkel nur durch die Fensterscheibe sehen?

Sind ja dumm, dass sie sich nicht impfen lassen können, aber solche Kollateralschäden sind halt hinzunehmen.

Oder wie?

Herdenimmunität wird dadurch trotzdem nicht erreicht.

checker43
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Nur

eines oder zwei von 1000 erwischt es schwerer oder mit Long Covid. Problem ist mehr, dass sie halt andere anstecken können, und den Virus auf Gefährdete übertragen.

Patriot
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Von wegen "Die Schulen sind keine Treiber"!

Nur um den Eltern zu gefallen, lässt der Herr BM Faßmann die Schulen offen!
Verantwortungsloser geht's nicht!

marcneum
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@Patriot

Ich habe auf Ihre völlig an der Realität vorbei gehenden Argumente zum Thema Covid Maßnahmen an Schulen bereits oft geantwortet. Aber für Sie nochmal: Sie haben keine Ahnung über den Schulbetrieb der letzten Monate bzw. Wochen, aber kommentieren fleißig über "keine Verantwortung" und "Schulen als Infektionstreiber". In Wahrheit gehen die österreichischen Schulen seit Beginn dieses Schuljahres mit großer Verantwortung und Sorgfalt mit den geltenden Maßnahmen um und unzählige Infektionsketten, wurden durch die Schultestungen erst entdeckt und beendet.
Die Schulen sind offen, weil es um die Zukunft unserer Jugend geht und weil Kinder und Jugendliche nirgends so umfassend und engmaschig getestet werden wie an unseren Schulen.
Die geimpften Lehrer/innen boostern und dann mit zwei wöchentlichen PCR Testungen, ergänzt durch Antigentests, weiter in Präsenz!

rehlein
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@marcneum

Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, aber die nicht impfbaren Kinder SIND Infektionstreiber.
Sie haben dzt. die höchste Inzidenz aller Altersstufen.

Die Schulen dzt. offen zu lassen ist mehr als gefährlich, denn die Kinder tragen die Infektionen nach Hause und ins private Umfeld.

Die Kinder selbst sind nicht schuld, die stecken nun mal die Köpfe zusammen, und auf Abstand kann man sich z.B. in Öffis, die die Kinder meist transportieren, nicht verlassen - ist gar nicht möglich.

Auch im heutigen RTL aktuell werden die Schulen in DE dzt. als DIE Hotspots beteichnet, mit den höchsten Inzidenzzahlen Vorankündigung für 18.45 Uhr - nur dass Ö noch viel schlechter da steht.

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, es ist dzt. unverantwortlich die Schulen offen zu lassen, denn es geht nicht darum, dass die meisten Kinder nur leichte Verläufe haben, sondern dass sie den größten Teil der Neuinfektionen ausmachen - und je mehr Neuinfektionen, desto immer mehr neue Ansteckungen.
Abgesehen davon haben immer mehr Kinder einen nicht mehr soooo leichten Verlauf - die Erkrankungen werden auch bei den Kindern schwerer.
Und bei der hohen Zahl der Inf. bei den Kindern, wird es auch ein hohe Zahl von long covid bei Kindern geben.

Die Kinder stecken meist zuhause zumindest 1 Elternteil und/ oder Geschwisterkind an, wenn es auch jemanden aus einer vulnerablen Gruppe trifft, dann ist das eben ein Kollateralschaden?

Faßmann: Die Schule ist ein sicherer Ort.

Ist es nicht.

Madame Curie
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Hallo ....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

die Kids stecken sich zuhause, bei ihren verantwortungslosen, NICHT geimpften Eltern an!!!!!!!! Schleppen alles mit in die Schule. = Tatsache, beobachte das live seit

rehlein
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@Madame Curie

Da werden Sie recht haben - aber es geht nicht darum, wo sich die Kinder zuerst anstecken, sondern dass die Schule ein Ort ist, wo viele Kinder zusammenkommen und das Virus weitergegeben wird, dazu kommen die Transportmittel bis zur Schule (meist Öffis), und damit haben wie sehr viele infizierte Kinder, die wiederum viele andere Kinder und Menschen anstecken können.

Es geht um den Ort der Weitergabe, und die hohe Inzidenz derer, die sich an diesem Ort aufhalten.

Wo sie sich zuerst angesteckt haben ist ja nicht die Frage - es geht um die Inzidenz der nicht impfbaren Kinder, und dass die wahnsinnig hoch ist, und dadurch auch immer mehr Ansteckungen in den Schulen stattfinden werden.

Deshalb predige ich ja seit Ewigkeiten, dass sich alle impfbaren Menschen impfen lassen sollen, um die Kinder zu schützen.

 
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