SalzburgLandeskliniken total überlastet: Haslauer präsentiert Fünf-Punkte-Plan

Mit einer Überlastungsanzeige an die Politik warnen die Spitalsspitzen, die medizinische Versorgung bald nicht mehr garantieren zu können. Die Salzburger Landeskliniken stellten ein sechsköpfiges Triage-Team zusammen, Landeshauptmann Haslauer präsentiert einen Fünf-Punkte-Plan.

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Landeshauptmann Haslauer
Landeshauptmann Haslauer © (c) APA/FRANZ NEUMAYR (FRANZ NEUMAYR)
 

Das hat es in der Geschichte der Gesundheitsversorgung in Salzburg bisher in dieser Dimension noch nicht gegeben. Am Montag hat der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, Paul Sungler, dem Spitalserhalter - dem Land Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und seinem Stellvertreter Christian Stöckl (beide ÖVP) an der Spitze - eine sogenannte Überlastungsanzeige geschickt. Gegen 17 Uhr ging die Information auch an alle Primarärzte und an den Aufsichtsrat des Spitals.

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Danke für Ihr Verständnis.

cleverstmk
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Was???

Der klebt doch wie alle anderen mit Superkleber an seinem Sitz

iMissionar
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Einfache Reihnung

Die Triage Reihung ist einfach durchführbar, dazu braucht es kein Team. Alle, die eine Impfung abgelehnt haben, werden ganz hinten gereiht. Deren Angehörige bekommen eine Beileidsbekundung zugesandt. Sache erledigt.

voit60
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Seit Freitag 59 Tote in OÖ

Egal, Hauptsache die Wahl lief störungsfrei für die Türkisen

isteinschoenerName
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Allein die Überschrift ist ein Widerspruch in sich

Krankenhäuser überlastet (und was es für die nächsten Wochen bedeutet wissen längstens wir schon Dank zahlrricher Experten!) - ÖVP-LH präsentiert X-Punkte-Plan??? Eure türkisen Punktepläne könnt ihr für sonst was verwenden - in der aktuellen Situation hilft nur noch eins: ein rascher, harter (aber dafür weniger langandauender) Lockdown.

voit60
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Schlaumeier Haslauer

schaut im Moment recht alt aus. Seinen Vati als LH-Vergänger kann er auch nicht mehr fragen. Nach der saudummen Aussage sollte er wissen, was zu tun ist. Wusste aber schon damals beim Finanzskandal, in dem seine övp genau so involviert war, nicht, was er zu tun gehabt hätte.

oberrisser9
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Haslauer Spätzünder

Wo war der Herr LH Haslauer in den letzten Wochen? Jetzt, wo das Wasser bereits über dem Kopf ateht kommt er mit Massnahmen, die andere bereits vor Wochen entschlossen haben. Seine PK kam mir vor wie eine alte Aufzeichnung, leider war es eine Liveübertagung des Spätzünders.

fans61
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Wie lange wird noch zugewartet und gelogen?

Nur ein lockdown für alle würde helfen....aber wissend, dass dies ein Eingeständnis ihres Versagens wäre, wird weiter die Schuld auf Ungeimpfte gelenkt und Menschen müssen in den Krankenhäuser sterben. Unfassbar.

eston
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Handeln statt Schuldzuweisungen

Nur handeln hilft. Die schuldzuweisung bringt nix und ist gar nicht nötig: Sie liegt eh bei ImpfverweigererInnen und falscher Rücksichtnahme der Regierungen

fans61
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Und im Parlament wird dzt. von der ÖVP

weiter gegen Ungeimpfte gehetzt. Schrecklich....diese Bundesregierung muss endlich zurücktreten.

lapinkultaIII
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Na Herr Haslauer,

sind´s immer noch der Meinung, daß die Virologen bloss alle daheim einsperren wollen?

Oder erkennens doch glatt den Ernst der Lage - und entschuldigen sich für ihre Aussage?

stefstef
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"Salzburg stellt Versorgung in Salzburgs Spitälern sicher"

Klar. Die schicken dann Patienten einfach nach Wien, Graz und München.

janoschfreak
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Primaria Hoppe…

…hat wahre Worte gesprochen.
Mit Abstand die Souveränste bei dieser PK.
LH und Gesundheitslandesrat wirkten wie Karikaturen, Politiker halt. Keine Ahnung, keine Expertise, aber selbstherrliches Gestottere.

hfg
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Haslauer war das der

Der vor einigen Tagen noch einige Maßnahmen abgelehnt hat.
Die Politiker sollten sich endlich aus der Pandemiebekämpfung zurück ziehen und Krisenmanager einsetzen.

Ich korrigiere
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und der haslauer

soll nach seiner unqualifizierten aussage gegenüber den virologen usw. sofort zurücktreten. jetzt hat ihm die vergangenheit eingeholt

blackpanther
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Was sagt Gottwald jetzt?

ritus
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der glaubt das einfach nicht...

...kann ja nicht sein, wenn´s nicht im Servus-TV gepredigt wird.

umo10
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Jetzt werden die verantwortlichen wohl von den Hinterbliebenen angezeigt

😟

stefstef
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Haslauer

Damit hat der Haslauer als Anwalt ja schon genug Erfahrung. Siehe Kaprununglück und Urteil.

Patriot
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Die Verantwortlichen sind die FPÖ, ServusTV und die Impfverweigerer!

.

steirischemitzi
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.

Und was sagen die Leugner eigentlich wenn irgendwann das Telefon klingelt und es heißt "Tut mir Leid, wir konnten Ihren Vater/Frau/Opa nicht mehr retten, wir mussten triagieren und leider hat es Ihren Angehörigen getroffen"??? Kann doch alles nicht wahr sein, soviel Ignoranz, weil jeder "frei" sein will...

blubl
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@sterermitzi

Ich gehe davon aus, dass sie nicht im Akutbereich bzw. Krankenhaus arbeiten - dann wüßten sie über den Ablauf bescheid - leider wird durch unzählige Krankenhausserien ein falsches Bild vermittelt - es ist seit Jahren aufgrund des Personalmangels ein Bettenkampf und das heißt in Folge Triage...

Jondrick
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falsch

In einer Triage lässt man Menschen aus Mangel an Ressourcen sterben. Das hat es in Österreich seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben.

blubl
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@Jondrick

Sie haben recht, es geht um Ressourcen - und hier kommt die Triage ins Spiel sonst bräuchte man diese nicht.

Jondrick
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Der Artikel…

…beschreibt eine Situation in der ein Mangel an Personal und Betten zur systematischen Triage führen. Das war seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr der Fall. Eine Triage bei schwierigen Rettungseinsätzen oder Aufgrund von mangelnden Organspenden gibt es selbstverständlich auch in Friedenszeiten.

Stratusin
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Sie aber auch nicht!

Denn sonst wüssten Sie, das bisher nie entschieden werden musste, wer nicht mehr weiter behandelt wird. Und wer nicht an lebensnotwendige Geräte angehängt wird.

heri13
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Das ist doch Unsinn.

Fragen sie doch einen Intensiv Arzt ,was er mit Menschen tut, die ohne Chance an der Maschine hängen.

blubl
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🤔

Ich bin, im Vergleich zu Ihnen in diesem Bereich tätig - es wurde und wird so entschieden. Es wird grundsätzlich nicht entschieden ob Geräte abgeschalten werden - es geht bei der Triage darum, wer die bestmögliche Versorgung erhalten soll. Ein Szenario welches immer wieder vorkommen kann. Patient liegt mit einem schlechten Allgemeinzustand, auf der Normalstation - aufgrund des Zustandes soll dieser Pat auf die Intensiv verlegt werden - es wird ein Intensivmediziner hinzugezogen, ob eine Verlegung möglich wäre bzw Sinn macht - dieser berät mit dem zuständigen Facharzt über das mögliche "Outcome ". Jetzt wird entschieden (triagiert), ob der Patient verlegt wird oder nicht - das hat natürlich mit den Serien aus dem TV nicht viel gemein - ist aber gelebter Alltag

Stratusin
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Eine Triage macht auch jede Werkstatt,

wenn ein Auto eingeschleppt wird. Aber ich denke jetzt ist man in einer anderen Situation. Jetzt muss bald entschieden werden wer lebt weiter. Nicht wenn verlegen wir wohin. Und das will auch kein Arzt machen müssen, vorallem weils ganz leicht verhinderbar gewesen wäre.
Szenario: 20 Jähriger macht einen unnötigen Unfall, und muss 2 Tage auf Intensiv. Wieder einigermaßen erholt, erfährt er durch Zufall. Wegen ihm wurde in anderer 69 Jähriger aus der Intensiv rausgeschoben. Wie wird es wohl diesen jungen Mann dabei ergehen?

blubl
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@Stratusin

Sie haben nicht ganz verstanden - ein Patient mit einem schlechten Outcome, warum auch immer, wird nicht auf die Intensiv verlegt - dieser Patient verbleibt auf der Normalstation - das mögliche Ende, kann man sich ausmalen...

SagServus
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...

In ihrem Beispiel wird aber nicht zwischen zwei Patienten entschieden, welcher jetzt am Leben erhalten werden soll oder nicht sondern von vornherein entschieden, dass auf Grund des Krankheitsbildes die Verlegung auf die Intensiv keinen Sinn mehr macht.

Jetzt soll aber zwischen den Patienten entschieden werden, welcher die Behandlung bekommt obwohl beide mit der Behandlung überleben würden.

Das ist sicher nicht das selbe.

blubl
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@SagServus

Sie haben vollkommen recht - mir ging es darum, dass die Triage als Novum dargestellt wird - und das ist sie nicht.

calcit
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Es wird ja bereits triagiert...

...bei all jenen deren Operationen jetzt bereits verschoben werden...

blubl
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🤔

...nochmals für jene, die Ihre Informationen ausschließlich über die Medien beziehen und manche Begrifflichkeiten von den Medien falsch wiedergegeben werden - ... die Triage findet täglich statt - das beginnt in der Notaufnahme zB nach dem Manchester Triage System (MTS), ohne näher aud die Betten/Intensivstationen, eingehen zu wollen

blubl
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🙄

Für die Rotstrichler - man braucht zB im google nur "mts lkh graz" eingeben und eine Erklärung zum Triage System auf der EBA (Notaufnahme) würde man finden.

eston
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@blubl

Formal Sie - tragen aber zur weiteren Verharmlosung des Themas bei - impfen hilft!

rehlein
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@blubl

Sie haben recht, in Krankenhäusern wird im Grunde täglich "triagiert", weil immer abgewogen wird, welchem Pat. noch das Leben gerettet werden kann, oder welcher "aussichtslos" ist - genauso bei schweren Unfällen, wo man nach dem Triagesystem abarbeitet, wer in die Traumaspirale kommt, wer also vom Schockraum aus weiter diagnostiziert wird, und wer mit leichteren Verletzungen die notwendigen Diagnoseverfahren und dann entsprechenden Eingriffe bekommt oder "nur" auf eine Station verlegt wird- ja, auch das ist alles Triage.

Was aber sicher das erste Mal in der Geschichte der neuzeitlichen Gesundheitsversorgung, ausgenommen Kriegszeiten, ist, dass Krankenhäuser quasi selbst eine Überlastungsanzeige machen und ein Triageteam zusammenstellen, weil man schon weiß, das in den nächsten paar Wochen blüht, und schon weiß, dass triagiert werden muß.

Anzukreiden ist das der Regierung, die wieder viel zu spät reagiert hat, Expertenmeinungen vom Sommer ignoriert hat, die damals bereits darauf hingewiesen haben, wohin der Weg führt.

Die LH von Salzburg und OÖ müßten SOFORT einen Totallockdown, so streng wie noch nie ausrufen, alles schließen, außer Lebensnotwendiges, mit Ausgangssperren, und auch Schließen der Schulen - auch wenn das hier niemand hören will.
Der lokdown wäre österreichweit notwendig, aber SB und OÖ schon seit mind. 1 Woche.
Die hohen Hospitalisierungen kommen dort erst noch in 1-2 Wochen an.

Teil 1

rehlein
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Teil 2

Oben im grauen Kasten steht, dass letzte Woche 55 schwere Fälle auf Intensiv dazugekommen sind.
Das stimmt nur indirekt.
Es sind sehr viel mehr auf Intensiv dazugekommen, aber es sterben leider dzt. auch viele täglich auf den Intensivstationen.

Diese 55 schweren Fälle PLUS, sind also nur die Differenz der neu Dazugekommenen minus der Toten.
Letzte Woche waren es mehr als 200 Tote, die sieht man dann nicht mehr bei der Anzahl der Schwer Erkrankten, man hat täglich immer "nur" ein plus von durchschnittlich 10-20 Fällen, dass aber zeitgleich täglich inzwischen ca. 40 und mehr Menschen sterben, das fällt, dann aber aus dem Hospitalisierungssystem - das waren aber teilweise auch neu dazu gekommene Patienten, die es aber nicht geschafft haben.

Manche liegen wochenlang auf Intensiv und überleben es oder sterben, für manche ist schon nach ein paar Tagen die Reise zu Ende.
Und es sterben auch Menschen auf Normalstationen, weil sie eine Intensivbehandlung verweigern, oder weil man keine Chance mehr sieht.

So schaut der Alltag für die Behandler und Pfleger aus, und das mental und psychisch durchzustehen ist unmenschlich.

Ich ziehe meinen Hut, vor den Salzburger Kollegen, dass sie so eine Anzeige gemacht haben!
Nur wenn man diese Situation aufzeigt, erwacht vielleicht jemand aus seinem Dornröschenschlaf.

Es geht gar nicht mehr ohne Vollbremsung! Hr. Schallenberg handeln Sie! Sofort!

Monte570
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Rehlein

Ich verfolge ihre Kommentare stets, danke dafür!! Hoffentlich hat sich der eine oder andere Verweigerer dadurch überzeugen lassen.
Ihnen viel Kraft, alles Gute und bleiben Sie gesund.

rehlein
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@Monte

Danke!

Ihnen auch alles Gute und gesund bleiben!

blubl
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@Rehlein

Ich bin zu 100% auf Ihrer Seite, mir ging bzw. geht es darum, dass das Krankenkenhausleben nichts mit der Schwarzwaldklinik oder Dr. Haus zu tun hat und die Triage gelebter Alltag ist - was anscheinend für viele User in diesem Forum verstörend wirken mag - man kann nur hoffen, dass aus dieser Krise, die Entscheidungsträger die richtigen Schlüsse ziehen

rehlein
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@blubl

Ich lese hier keinen Kommentar, der die derzeitige Situation in den Krankenhäusern mit der "Schwarzwaldklinik"vergleicht.

Hier verharmlost auch niemand "Triage".

Mich persönlich hat nur gestört, dass Sie als "vom Fach" die anstehende Triage, die bald gelten könnte, und zwar für ALLE, nicht nur für Covid-Patienten, so verharmlosend erklären, dass viele meinen könnten, dass das nun in naher Zukunft genauso gehandhabt werden wird, wie wir es im normalen Krankenhausalltag gewöhnt sind.

Da gibt es aber den großen Unterschied, dass die Triage im normalen Krankenhausalltag gemacht wird, weil das outcome des Pat. es erfordert, und nicht weil wir mit dem Rücken an der Wand stehen.
Alltägliche Triage findet statt, weil es Pat. nicht mehr schaffen.

Triage, die vielleicht bald stattfinden wird, ist aufgezwungen, weil es an allen Kapazitäten mangelt - Ärzte, Pfleger, ECMOS, Beatmungsgeräte, usw. und das ist nicht die Triage, die wir treffen müssen, weil es der Pat. sowieso nicht überleben würde.
Es würde Pat. betreffen, die sehr wohl überleben würden, es aber wegen Überlastung, keine freien Betten, kein bespielendes Personal, nicht überleben werden - ICH hoffe und bete, dass ich nicht in die Situation komme, entscheiden zu müssen, wer vorgezogen wird, obwohl man bei beiden eine reelle Chance sehen würde, aber man nur mehr z.B. 1 Bett mit Beatmungseinheit hat.
Von den wenigen ECMOS rede ich gar nicht, dafür müssen schon jetzt die Patienten herumtransferiert werden.

mobile49
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@rehlein

danke für die umfassende information für die allgemeinheit , ich befürchte nur , dass das (wie auch ihre und unsere anderen , seit vorigem jahr getätigten informationen ) anscheinend nicht verstanden wird , oder einfach "weggewischt" wird , wie ein nasser fleck .
manchmal könnte man bei so viel ignoranz verzweifeln .
ich wünsche viel kraft
und danke für ihre leistungen
stündlich
täglich
um ganz ehrlich zu sein - derzeit bin ich froh , schon so alt zu sein und nicht mehr in diesem beruf zu stehen -
obwohl ich ihn liebte und mir keinen anderen beruf vorstellen konnte

rehlein
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Liebe(r) mobile!

Ich danke Ihnen - Sie helfen jetzt genauso, wenn Sie immer und immer wieder aufklären, und nicht ignorant sind;)

Ja, es ist oft zum Verzweifeln, und man fühlt sich allein gelassen, aber es hilft immer nur jeden Tag für Tag weiter zu machen.

Bitte helfen Sie weiterhin mit Informationen, auch wenn man hier oft das Gefühl hat, dass manche resistent sind.

Es ist vollkommen egal wie alt Sie sind, Ihr Wissen wird Ihnen lebenslang bleiben, und jeder kann dazu beitragen, dass ein Umdenken stattfindet!

Ich danken IHNEN! Von Herzen - GLG!

steirischemitzi
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.

gegooglet - das mit der aktuellen Situation zur vergleichen finde ich unpassend...

blubl
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@steirischemitzi

...was hier unpassend sein soll, erschließt sich mir nicht ganz - weiters war es nur EIN Beispiel von vielen und das betrifft "nur" die Notaufnahme - Betten/Intensivstationen habe ich außer Acht gelassen - es ist natürlich, für jemanden, der nicht im Akutbereich arbeitet, nicht ganz nachvollziehbar... jedenfalls wird medial die Triage als was vollkommen abnormales dargestellt - das ist sie aber nicht - und das war schon weit vor Covid so

rehlein
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@blubl

Soweit ich das bei Ihnen mitbekommen habe, haben Sie mal auf einer Covid-Station gearbeitet, jetzt aber wo anders, korrekt?

Sie schreiben immer von dem wie der normale Krankenhausalltag ausschaut, und das tut er heute genauso, wie vor Jahren, wobei es jetzt wirklich immer mehr Personalprobleme gibt, wie Sie richtig anmerken.

ABER- Sie schreiben ständig am Thema vorbei!

Wie befinden uns dzt. im Auges des Orkans namens Covid 19, und wir in Österreich sind dzt. eines der am schlimmsten betroffenen Länder, und damit auch der Versorgung der Patienten.

Da macht es wenig Sinn, wenn Sie den anderen hier erklären, was schon immer Alltag in Krankenhäusern ist - wir haben dzt. eine Pandemie, wie sie noch nie dagewesen ist, und das ist eine weltweite Krise in allen Lebensbereichen, und genauso sollte sie auch gehandhabt werden - vor allem im Spitalsbereich!
Da gibt es nichts schön zu reden, nichts zu bagatellisieren - wir WISSEN dass wir in Kürze tausende Covid-Patienten zu versorgen haben werden, dass noch hunderte auf ICU dazukommen werden, aber wir haben die Kapazitäten nicht.
Und mit dem Wissen steuert uns eine Regierung ins Unglück, nur weil sie nicht den Mut hat, schnellstens die Reißleine zu ziehen!

Mit den jetzigen Maßnahmen, auch nicht mit dem lockdown für Ungeimpfte, ist das aufzuhalten.

Ich weiß nicht in welchem Bereich Sie arbeiten, aber anscheinend scheint es Sie nicht zu tangieren.

Das wird keine Triage im herkömmlichen Sinn werden!

blubl
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Hallo

Hallo Rehlein, sie haben recht - ich arbeite nicht mehr auf einer Covid-Station. Am Thema vorbei, finde ich nicht - das Grundthema war die Triage welche als Neuland dargestellt wurde, was sie, wie sie wissen, nicht ist - weiters ist den meisten der Krankenhausalltag nicht bzw. "nur" als Patient bekannt und sind anscheinend über die Abläufe überrascht.

rehlein
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@blubl

Triage ist denke ich jedem ein Begriff - dass er aber jetzt dafür herhalten muß, dass man zwischen Pat. entscheiden muß, die beide (oder mehrere) eine Chance hätten - das ist für uns alle Neuland, und das nicht weil es der Pat. nicht schaffen würde, sondern weil entweder kein Platz mehr frei ist, oder kein Personal mehr verfügbar ist, weil man zugeschaut und abgewartet hat, obwohl eine Überlastung absehbar war.

SO EINE Triage kenne ich auch noch nicht, mußte ich Gott sei Dank auch noch nie machen.
Das wird eine Triage, die nicht notwendig gewesen wäre, und hat mit einer normalen Triage, die es zeitlebens für Menschen, die keine Chance mehr haben, gab, rein gar nichts zu tun.

Die Menschen, die nun noch in die Krankenhäuser kommen, ICU-pflichtig sind, egal ob Covid oder ein medizinischer Notfall, hätten vielleicht zum Großteil eine Chance - aber vielleicht keinen Platz mehr.

Sie können, so wie ich nur hoffen und beten, dass die Politik ganz schnell reagiert, und zwar mit einem österreichweiten strengen lockdown.
Ansonsten seh ich schwarz.

Und man muß endlich aufhören davon zu reden, dass es nur Covid-Pat. betrifft! Es wird ALLE Pat. mit mediz. Notfällen betreffen!

blubl
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Hallo Rehlein

Ich stimme Ihnen zu, bis auf, dass die Triage jedem ein Begriff sein soll

SagServus
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jedenfalls wird medial die Triage als was vollkommen abnormales dargestellt - das ist sie aber nicht - und das war schon weit vor Covid so

Das was jetzt in Salzburg passiert ist einmalig seit dem letzten Weltkrieg in Österreich.

Da könnens jetzt das normale Triagieren im täglichen Krankenhausalltag noch so schön beten wie sie wollen.

blubl
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🙄

Ich gebe ihnen recht, tatsache ist aber, wie von Rehlein ausführlich beschrieben, dass die Triage täglich stattfindet - das Ausmaß ist zu Zeit eine andere

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