Bewährung und GeldstrafeEx-Feuerwehrkassier zweigte 130.000 Euro ab

Wegen Untreue ist in Krems am Freitag ein Ex-Feuerwehrkassier zu einer Bewährungsstrafe und Geldstrafe verurteilt worden. Fast 130.000 Euro an Feuerwehrgeldern soll er abgezweigt haben.

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++ THEMENBILD ++ SALZBURG: FEUERWEHR / NOTRUF / 122 / EINSATZKRAeFTE
© APA/BARBARA GINDL
 

Ein ehemaliger Kassier einer Feuerwehr ist am Freitag in Krems wegen Untreue zu 16 Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt worden. Der Schuldspruch ist Gerichtsangaben zufolge bereits rechtskräftig. Dem Mann wurde vorgeworfen, im Bezirk Krems von 2011 bis zum diesjährigen Februar fast 130.000 Euro an Feuerwehrgeldern abgezweigt und für eigene Zwecke verwendet zu haben.

Der exakte Betrag wurde vom Landesgericht Krems mit 129.699,33 Euro angegeben. Der Beschuldigte soll größere Teilsummen von bei Festveranstaltungen erzielten Einnahmen nicht auf das Konto der Freiwilligen Feuerwehr eingezahlt haben.

Mehrmals soll er auch von einem Konto sowie von zwei Sparbüchern der Feuerwehr Geld für sich selbst behoben haben. Festgehalten wurde auch ein Fall, in dem der Angeklagte mehr als 1.000 Euro aus der Kassa entnommen haben soll. Weiters soll er ebenfalls rund 1.000 Euro aus dem Verkauf eines alten Feuerwehrfahrzeuges für sich behalten haben.

Der Angeklagte erhielt neben der bedingten Haftstrafe eine Geldbuße von 200 Tagessätzen zu neun Euro. Für den Mann wurde Bewährungshilfe angeordnet, hieß es am Freitag seitens des Landesgerichts.

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seierberger
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130.000 abgezweigt

Falls er eine neue berufliche Herausforderung sucht, in Graz bei einer politischen Partei ist ein Job mit solch einem Anforderungsprofil vakant.