110 Kinder evakuiertKabelbrand in oberösterreichischer Volksschule

Vier Personen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht - Elektriker hatte Starkstromkabel angebohrt. Der Schulbetrieb wird morgen wieder aufgenommen.

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Zehn Feuerwehren rückten an. Gelöscht wurde das Feuer von den Elektrikern, die den Kabelbrand verursacht hatten. © Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schärding
 

110 Volksschüler, zehn Lehrer sowie die zwei Hausmeister haben Dienstagmittag in St. Florian am Inn (Bezirk Schärding) wegen eines Brandes im Keller der Schule in Sicherheit gebracht werden müssen. Zwei Mädchen und zwei Arbeiter wurden wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

Zehn Feuerwehren waren im Einsatz. Ein Elektriker hatte beim Bohren im Keller ein Starkstromkabel erwischt, wodurch ein Kabelbrand entstand, so die Polizei zur Brandursache.

Um 11.08 Uhr ging der Feueralarm los. Als die Wehren anrückten, waren die Schüler bereits im Freien und der 19-jährige Elektriker sowie sein 15-jähriger Kollege hatten die Flammen gelöscht. Die Kinder wurden ins Feuerwehrhaus gebracht und von den Lehren sowie Rot-Kreuz-Mitarbeitern betreut.

Ich bin froh, dass alles so glimpflich ausgegangen ist und der Schulbetrieb morgen wieder normal aufgenommen werden kann.

Bürgermeister Bernhard Brait (ÖVP)

"Ich bin froh, dass alles so glimpflich ausgegangen ist und der Schulbetrieb morgen wieder normal aufgenommen werden kann", meinte Bürgermeister Bernhard Brait (ÖVP) der während des Einsatzes an Ort und Stelle war. Nach einer kontrollierten Belüftung der Schule mit vier Überdruckbelüftern konnten die Kinder rund eine Stunde nach dem Brandausbruch klassenweise wieder zurück in die Schule und ihre Sachen holen. Die Schadenshöhe am Gebäude war vorerst noch nicht bekannt.

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