Reportage aus dem Hospiz"Einmal noch einen Sandstrand sehen"

In der Hospizabteilung der Elisabethinen in Graz werden Menschen betreut, deren Lebensweg zu Ende geht. Peter Pratl ist einer von ihnen. Ein Gespräch über das Leben, den Tod und die Hoffnung.

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Blick vom Hospiz auf das Häusermeer. Der Traum vom echten Meer bleibt
Blick vom Hospiz auf das Häusermeer. Der Traum vom echten Meer bleibt © Melichar
 

Am Ende. Leben. Diese Worte stehen auf einem Plakat, das im Gang der Hospizabteilung im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz hängt. Und sie muten auf den ersten Blick seltsam an, werden hier doch Menschen aufgenommen, deren Dasein sich zu Ende neigt und die dem Tod näher sind als dem Leben. Aber sie stimmen schon, diese Worte, und verweisen darauf, dass das Leben auch dann, wenn es sich zu Ende neigt, ein wertvolles Gut ist. Denn nicht der Tod steht hier im Mittelpunkt – obwohl er natürlich stets präsent ist und auch nicht verdrängt wird –, sondern das Leben und wie dieses würdevoll und möglichst angst- und schmerzfrei gestaltet werden kann. Bis, ja bis es dann so weit ist, der letzte Weg tatsächlich zu Ende gegangen ist und Schlafes Bruder kommt und den Menschen heimholt.

Kommentare (2)
Ragnar Lodbrok
0
15
Lesenswert?

Peter alles Gute,

ich war einer der Läufer vom VGK in den 70ern und 80ern..

MichaelaAW
1
29
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Alles Gute

...auf seiner letzten Reise.