St. Pölten24-jähriger Terrorverdächtiger zur drei Jahren Haft verurteilt

Ein 24-jähriger Terrorverdächtiger und IS-Sympathisant wurde in St. Pölten zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

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Mit einem teilweisen Schuldspruch hat der Prozess gegen einen Terrorverdächtigen am Donnerstag in St. Pölten geendet. Der 24-Jährige erhielt drei Jahre und neun Monate Haft. Er wurde wegen terroristischer Vereinigung, krimineller Organisation und gefährlicher Drohung schuldig gesprochen. Das Urteil des Landesgerichts St. Pölten ist nicht rechtskräftig.

Gefahr für die Gesellschaft

"Sie stellen eine Gefahr für die Gesellschaft dar, weil Sie grundlegende Werte einer Demokratie untergraben. So etwas muss schon im Keim erstickt werden", sagte der Richter. Basis für die Verurteilung waren Nachrichten an den ehemaligen Betreuer vom Verein "Derad" zur Deradikalisierung. "Die Passagen sind eindeutig", sagte der Richter. Der Angeklagte soll ihm unter anderem einen Schutzvertrag angeboten haben, wenn der IS die Macht in Österreich übernehme. Keinen Schuldspruch gab es in Zusammenhang mit Treffen in einer Wohnung in St. Pölten, bei denen auch der spätere Attentäter von Wien teilgenommen hatte, sowie zu den Vorwürfen der falschen Beweisaussage und der Begünstigung.

Die Strafe ist laut dem Richter bei einem Rahmen von ein bis zehn Jahren Haft "im unteren Bereich" angesiedelt. Erschwerend waren unter anderem das Zusammentreffen von zwei Verbrechen und einem Vergehen, Milderungsgründe gab es keine. Weder Staatsanwaltschaft noch Verteidigung gaben eine Erklärung ab. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Kommentare (1)
Sam125
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0
Lesenswert?

Wer braucht solche Typen im Land?Wenn Tolerante sich gegen Intolerante nicht

zur Wehr setzen,so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ!Österreich ist von sicheren NICHT
Kriegsführenden Staaten umgeben und trotzdem
sollen wir jeden der um ASYL ansucht ins Land lassen!Es ist an der Zeit,dass sich ALLE EU Länder verpflichten gleich viele Migranten aufzunehmen wie wir es bisher getan haben!Da die Migranten bei uns ein soziales Schlaraffenland vorfinden müssen Sie Europaweit mittels FINGERPRINT registriert werden,damit sie auch dort bleiben wohin sie zugewiesen werden und ändert endlich das Asyl/Migrationsgesetz und gebt nur mehr befristete Aufenthaltstittel an Migranten aus,die stets verlängern müssen! Wenn sie straffällig werden oder als religiöse Fanatiker auffallen,dann wird nicht mehr verlängert!So wäre jeder selbst seines Glückes Schmied,ob er sich integriert und so bei uns bleiben darf!Mit dem Nachzug ganzer Großfamilien ist dann auch vorbei,denn jeder Migrant müsste sich ersteinmal selbst beweisen!