Getunte AutosWiener Polizei nahm "Roadrunner" ins Visier: Mehr als 500 Anzeigen

Schwerpunktaktion brachte erschreckendes Ergebnis: Manche der Lenker waren nicht nur betrunken oder fuhren unter Drogeneinfluss, bei einigen Fahrzeugen bestand sogar Gefahr im Verzug.

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© Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Samstag im gesamten Stadtgebiet "Roadrunner" und deren getunte Pkw ins Visier genommen. Die Folge waren mehr als 500 Anzeigen und Strafen, unter anderem sechs Anzeigen für Alkolenker, drei Personen mussten den Führerschein abgeben. Auch Raser wurden erwischt, darunter ein Pkw-Lenker, der auf der A23 (Südost-Tangente) mit bis zu 173 km/h statt der erlaubten 80 km/h der Polizei entwischen wollte. Der Mann wurde auf der A4 (Ostautobahn) angehalten.

Die Bilanz der Schwerpunktkontrollen, die neben dem Stadtgebiet auch auf den Stadtautobahnen durchgeführt wurden: 415 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen, 73 Organstrafverfügungen, 62 Anzeigen wegen sonstigen Verkehrsübertretungen,112 Alkohol-Testungen, sechs Anzeigen wegen Lenken eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss, drei Führerscheinabnahmen, drei Kennzeichenabnahmen wegen technischer Mängel bzw. Umbauten und drei Anzeigen wegen Lenken ohne Lenkberechtigung.

Kommentare (2)
PiJo
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präventiv ???

Wenn der Artikel präventiv wirken soll wäre es wünschenswert auch die Strafhöhe zu erwähnen nachdem der neue Maßnahmenkatalog empfindliche Strafen vorsieht

Carlo62
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Die Strafen…

…werden von der Verwaltungsbehörde im Strafverfahren bestimmt. Wie soll also das Strafausmaß schon bekannt sein?