Schwächster Impftag seit Jänner und 1.312 Neuinfektionen

Die Zahl der Spitalspatienten näherte sich der 900er-Marke. Im Krankenhaus lagen am Montag 884 Infizierte, 24 mehr als am Sonntag. 234 Menschen werden intensiv betreut.

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© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der Sonntag war der schwächste Impftag seit Ende Jänner. Nur 1.963 Stiche wurden verabreicht, geht aus dem Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor. Indes wurden zum Wochenstart mit 1.312 Neuinfektionen wie üblich weniger positive Tests als im aktuellen Sieben-Tage-Schnitt von 1.681 Fällen gemeldet. Die Zahl der Spitalspatienten näherte sich der 900er-Marke. Im Krankenhaus lagen am Montag 884 Infizierte, 24 mehr als am Sonntag. 234 Menschen werden intensiv betreut.

Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Covid-Intensivpatienten um 15 Betroffene. Insgesamt lagen am Montag mit fast 900 Hospitalisierten so viele Infizierte in Krankenhäusern wie seit 18. Mai nicht mehr, damals waren es 899. Die Bettenbelegung stieg damit innerhalb einer Woche um 5,4 Prozent, jene auf den Intensivstationen um 6,8 Prozent. Innerhalb einer Woche gab es 80 Covid-Todesfälle, sieben seit dem Vortag, geht aus dem Update von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

Neuinfektionen

Im Burgenland kamen in 24 Stunden 14 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 88 und in Niederösterreich 202. In Oberösterreich waren es 293 neue Fälle, in Salzburg 63, in der Steiermark 137. Tirol meldete 92 weitere Fälle, Vorarlberg 40 und Wien 383. Die österreichweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug 132 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 133). Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist Oberösterreich mit 186, gefolgt von Wien, Salzburg und Niederösterreich (173, 127 bzw. 114). Weiters folgen Kärnten (102), Tirol (96), die Steiermark (94), Vorarlberg (92) und das Burgenland (62).

Wenige PCR-Tests

Die Zahl der eingemeldeten PCR-Tests innerhalb der vergangenen 24 Stunden war fast halb so niedrig wie der Tagesschnitt in der vergangenen Woche von rund 139.300. Von den 78.080 PCR-Tests seit Sonntag waren 1,7 Prozent positiv. Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich 737.202 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen. 705.102 Betroffene haben eine Ansteckung hinter sich, 10.976 Infizierte sind gestorben. Damit gab es am Montag 21.124 aktive Fälle, 115 weniger als am Sonntag.

Die knapp unter 2.000 Covid-Schutzimpfungen vom Sonntag sind so wenig wie seit 31. Jänner nicht. Damals waren es bei Impfstoffknappheit 1.424 Stiche - ebenfalls an einem Sonntag. Laut E-Impfpass haben 5.707.472 Menschen in Östereich zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 63,9 Prozent der Bevölkerung. 5.389.744 Menschen und somit 60,3 Prozent der Einwohner Österreichs sind bisher voll immunisiert.+

Kommentare (3)
Nebelspalter
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Es geht..

einen schon langsam über die Hutschnur das Tam Tam um die Impfverweigerer! Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, in Ordnung.
Die anderen ab in Heimquarantäne und Homeoffice bis die Pandemie erloschen ist. Wie kommen verantwortungsvolle Geimpfte dazu weitere Einschränkungen hinzunehmen und für diese Personen den PCR Test zu zahlen? Anstatt Nägel mit Köpfen zu machen und auf Virologen zu hören, wird herumgeeiert, frei wasche mir den Pelz aber mache mich nicht nass!

samro
3
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ja und was war das

doch fuer ein gejammer es gaebe zu wenig impfungen.
jetzt geht keiner hin und wir werden wieder geiseln der lustigen.
das reicht einem alles.
sie haben so recht!

dude
2
7
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"Der Hausärzteverband fordert umgehend kostenfreie Antikörpertests unter den Nichtgeimpften"

Diese Meldung war den Salzburger Nachrichten eine Schlagzeile wert. Der Kleinen Zeitung nicht.
Die Hausärzte betonen die Wichtigkeit einer solchen Studie, "...um die versteckten Genesenen in der Gesellschaft herauszufinden. Die Kosten für die Tests sind ein Bruchteil von denen der Antigentests, die versteckte Genesene tagtäglich umsonst machen. Außerdem erhält man von einer Antikörperstudie einen sehr guten Überblick über die wahre Durchsuchung der Gesellschaft, die für das Erreichen der Herdenimmunität enorm wichtig wäre." so die Forderung der Hausärzte.