Coronavirus1438 Neuinfektionen und elf weitere Todesfälle in Österreich

Heute, Dienstag, melden die Gesundheitsbehörden 1438 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Bekanntgabe der aktuellen Daten verzögerte sich aufgrund "technischer Probleme".

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© APA/Helmut Fohringer
 

Sehr viel später als normalerweise melden Innen- und Gesundheitsministerium 1438 Neuinfektionen in Österreich seit Montag. Die Bekanntgabe der aktuellen Zahlen habe sich aufgrund von "technischen Problemen" verzögert.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 1.520. Allerdings starben mit elf Personen so viele Infizierte wie seit Ende Juni nicht. Zudem stieg die Zahl der Covid-Patienten in Spitälern um 35 auf über 600 an, Ende Mai waren es letztmals mehr gewesen. Indes waren die täglichen Impfzahlen mit unter 6.400 weiter so niedrig wie zu Beginn der Immunisierungskampagne.

*Aufgrund einer Datenbereinigung kommt es zu einer Verringerung der Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Kärnten.

Inzidenz bei 119

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf einen Wert von 119 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dabei wurden mit 107.618 PCR-Tests rund um das Ferienende im Osten Österreichs relativ viele Testungen eingemeldet. Die Positiv-Rate ging mit 1,3 Prozent zurück.

698.948 bestätigte Infektionen gab es seit Beginn der Pandemie hierzulande. Genesen sind 670.601 Personen, damit gab es am Dienstag 17.535 aktive Fälle, um 448 mehr als am Montag. Allerdings konnten laut einer Aussendung aufgrund von technischen Schwierigkeiten in Oberösterreich die Daten für der Genesenen nicht aktualisiert werden.

Über 600 Spitalspatienten, 171 Infizierte auf Intensivstationen

Der vergleichsweise hohe Wert von elf Todesfällen in 24 Stunden ließ die Opferzahl innerhalb der vergangenen Woche auf 40 Tote ansteigen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit ihrem Ausbruch 10.812 Menschenleben in Österreich gefordert.

Im Krankenhaus lagen am Dienstag 614 Personen, das sind um 35 mehr als am Vortag. 171 Infizierte wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit Montag um einen Betroffenen und ist innerhalb einer Woche um 41 Patienten angestiegen.

So wenige Erstimpfungen wie seit Februar nicht

Am Montag haben sich lediglich 2.637 Personen ihre Erstimpfung gegen Covid-19 geben lassen. Insgesamt wurden 6.359 Immunisierungen durchgeführt. Das ist der niedrigste Wert an einem Montag seit 1. Februar, als damals noch bei Impfstoffmangel 4.741 Stiche verabreicht wurden, geht aus dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums hervor. Mehr dazu hier.

 

Kommentare (2)
Stony8762
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Es ist wieder soweit, dass täglich so viele wie ein Fussballteam an Corona sterben! Was denken sich Verweigerer und 'Freunde' dabei? Ist ihnen das egal?

Minny
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Covid-Tote!

Ich denke eher die Leute auf Intensiv-Station sterben nicht am Virus, sondern am Mangel an Pflegekräften. Und die, die da sind scheren sich auch kaum. Hab ich bei meinen Vater erlebt.
Bei älteren Menschen haben sie sich schon vor Corona nicht bemüht. Mich wundert nur ,das sie sich jetzt so Sorgen machen. Sie schmeißen momentan alle die Sterben in den Corona-Topf.