Corona in ÖsterreichZahlen bleiben hoch: 1002 neue Fälle

Dashboard zeigt auch: In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der Coronapatienten in Spitälern weiter angestiegen.

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© AP
 

1002 Neuinfektionen wurden in den letzten 24 Stunden (Stand Dienstag 9.30 Uhr) laut Angaben von Gesundheits- und Innenministerium gemeldet.Am Vergleichstag der Vorwoche waren es noch 866 Fälle gewesen. Derzeit gibt es 12.650 aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 92,2 Fälle auf 100.000 Einwohner

Gestiegen ist die Zahl der Coronapatienten in Krankenhäusern. 18 weitere kamen seit Montag auf Normalstationen hinzu, sieben auf Intensivstationen. derzeit müssen 84 Coronakranke intensivmedizinisch behandelt werden. Insgesamt liegen 398 Coronapatienten in Krankenhäusern.

Mit den fünf weiteren Todesfällen seit gestern erhöhte sich der Sieben-Tages-Schnitt auf 1,6 - insgesamt waren es elf Todesfälle innerhalb einer Woche, in Summe hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.768 Tote in Österreich gefordert.

Von den 382.564 PCR- und Antigenschnell-Tests, die in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet wurden, waren 62.324 aussagekräftigere PCR-Tests, deren Positiv-Rate 1,6 Prozent ergab, was unter dem Schnitt der vergangenen Woche mit 1,9 Prozent liegt. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Impfungen, waren es vergangenen Montag noch 20.585 gewesen, wurden diese Woche nur noch 8.172 Impfungen durchgeführt. Trotzdem haben laut den Daten des E-Impfpasses mit 5.445.858 erst 61 Prozent der Bevölkerung zumindest eine Teilimpfung erhalten, 5.130.185 und somit 57,4 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Infektionen bei Jungen rückläufig

Die Zahl der Neuansteckungen mit SARS-CoV-2 in der Altersgruppe unter 25 Jahren ist laut der aktuellen AGES-Zahlen weiter rückläufig: Waren es in der Kalenderwoche 31 (2. bis 8. August) noch 42,6 Prozent jünger als 25, sank ihr Anteil in Kalenderwoche 33 (15. bis 22. August) auf 40,6 Prozent. In Kalenderwoche 30 machte diese Gruppe noch 45,9 Prozent aus. Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, lag KW31 bei 32,1 Prozent und sank in KW33 auf 25,9 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner ist in dieser Altersklasse mit 223 am höchsten.

Der Anteil der mit SARS-CoV-2 infizierten Sechs-bis 14-Jährigen stieg in der KW33 indes auf 14,7 Prozent, in KW31 waren es noch 8,4 Prozent gewesen. Jede zehnte Infektion - exakt waren es 10,5 Prozent - hat in der KW31 eine bzw. einen über 55-Jährige bzw. 55-Jährigen betroffen, dieser Anteil blieb in KW33 mit 10,6 nahezu unverändert. 4,6 Prozent der Erkrankten waren in KW31 über 65 Jahre alt, dieser Anteil sank auf 4 Prozent.

Steiermark über Österreichschnitt

Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate weiterhin im Burgenland mit 68 Prozent, über dem Österreichschnitt liegen noch Niederösterreich (63,8) und die Steiermark (61,1) - Kärnten (57,5), Salzburg (57,3) und Oberösterreich einer Erst-Durchimpfungsrate von 56,4 Prozent bilden die Schlusslichter - diese Zahlen beziehen sich jeweils auf den Montag.

Was die höchsten 7-Tages-Inzidenzen betrifft, liegt derzeit Wien mit 120 vorne, gefolgt von Oberösterreich und Vorarlberg ebenfalls mit Werten über 100 (114,8 bzw. 112,7) - Kärnten (56,9) und das Burgenland (50,7) weisen hier die niedrigsten Werte auf. Oberösterreich und Vorarlberg weisen im Wochenschnitt mit 12,3 und 16,9 zudem hohe, zweistellige Positivraten bei den PCR-Tests auf, in allen anderen Bundesländern sind diese zumindest einstellig, in Wien liegt die Rate sogar bei nur 0,7 Prozent.

Kommentare (2)
argus13
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Steiermark

hat etwas beim Impfen aufgeholt, sie liegt nur mehr 50.000 Dosen hinter OÖ, aber 600.000 Dosen hinter NÖ.. Da gibt es Aufholbedarf - was macht NÖ besser als wir? Nun das Impfangebot bzw. Straßen aufzulassen wirkt sich sicher negativ aus, ebenso das Anmeldesystem! Was denken sich die überforderten Bogner-Strauß und Koren, Wlattnig dabei? Man muss halt kreativ sein, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Beim nächsten Sturm Heimspiel Impfen anbieten!

blackpanther
4
6
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Was helfen die Dosen

wenn die Impfgegner nicht zu den Impfstraßen kommen? Es ist genug Impfstoff vorhanden und daher liegt es jetzt ausschließlich an den Leuten, ob sie bereit sind, mitzuwirken, dass wir diese Pandemie endlich bald beenden können!