Tod 14 Tage nach ImpfungNiederösterreicherin wird noch diese Woche obduziert

Die an schweren Vorerkrankungen leidende Frau starb 14 Tage nach ihrer Impfung mit Johnson & Johnson. Eine Obduktion soll Klarheit bringen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© DPA-ZENTRALBILD/ROBERT MICHAEL
 

Nach dem Tod einer 36-jährigen Niederösterreicherin in zeitlichem Zusammenhang mit einer Corona-Schutzimpfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson wird noch diese Woche eine Obduktion durchgeführt. Das teilte das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Mittwoch auf Anfrage mit. Ein Ergebnis sei in "zwei bis drei Wochen zu erwarten", hieß es.

Die an schweren Vorerkrankungen leidende Frau wurde laut Landessanitätsdirektion 14 Tage vor dem Tod gegen Corona geimpft. Der Vorfall sei dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) gemeldet worden.

Das BASG selbst betonte am Mittwoch auf Anfrage in einer schriftlichen Stellungnahme, dass weitere Untersuchungen durchgeführt würden und eine abschließende Betrachtung des Falles "derzeit daher noch nicht möglich" sei. Die bisherige Bewertung durch das BASG und Gerinnungsspezialisten der medizinischen Universität Wien ergebe "einen begründeten Verdacht auf eine Vakzin-induzierte thrombotische Thrombozytopenie (VITT)", also eine sehr seltene, aber schwere Gerinnungsstörung.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!